Archiv für den Monat: Mai 2014

Mandalas, eine runde Sache :)

Ich häkle sie gern zwischendurch. Kurzes Stöbern im Wollrestekorb und los geht’s!

Wollreste
Während des Häkelns kann es schon mal sein, dass es sich etwas wellt (wenn es mehr Maschen geworden sind) aber meistens gleicht es sich in den nächsten Runden wieder aus.
Wenn ihr auf diesen Link geht, findet ihr eine tolle Anleitung für ein Mandala:
Tolle Mandalaanleitung
Für mich war sie am Anfang auch sehr hilfreich.

Meine ersten Stücke waren Deckchen.

Mandala
Mandala Mandala
Süße runde Kissen könnt ihr auch daraus machen. Meine Häkelkissen hab‘ ich verschenkt. Deswegen hier an dieser Stelle keine Bilder 🙁 . Aber ich werd‘ noch welche häkeln denn rundes Inlet ist schon bestellt 🙂 .
Meine letzten Mandalas hängen an der Wand 🙂 . Holzleim macht’s möglich, wie ihr seht.

Mandala

Mandala
Mandala
Mandala Mandala
So geht’s:

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Gehäkeltes Mandala auf der Rückseite mit einem Holzleim-Wasser-Gemisch betupfen und trocknen lassen. Mischverhältnis ca. 80% Leim 20% Wasser. Der Leim ist anfangs etwas weißlich, trocknet aber farblos an.

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So sieht die beleimte Rückseite aus. Ihr merkt fast keinen Unterschied zur Vorderseite. Die Farben sind durch den Leim nur etwas kräftiger geworden.
Da ich manchmal etwas ungeduldig bin, habe ich nach dem Leimauftragen das Mandala gefönt. So dauerte der Trocknungsprozeß nicht ganz so lange.
Viel Spaß beim Selbernachmachen 🙂 .

Butter ganz einfach selbstgemacht…

Was ihr braucht:
Sahne – von der Bio- bis zur Discountersahne… es funktioniert mit jedem
Glas mit Schraubverschluß

Von Sahne zur Butter

Tipp: Die Sahne bitte ca. eine Stunde vor dem Verarbeiten aus dem Kühlschrank nehmen. Meiner Meinung nach geht’s dann etwas leichter. Könnt ihr machen, müsst es aber nicht.

Von Sahne zur Butter

Gießt die Sahne, ca. einen Becher, kann auch mehr sein, in das Glas und verschließt es. Testet bitte, ob es auch dicht ist. Das Glas, welches ihr auf dem Foto seht, hab ich fast etwas zu groß gewählt, ging aber auch.
Nun geht es los mit dem Schütteln. Ihr habt richtig gelesen. Es muss jetzt kräftig geschüttelt werden. Aus Erfahrung helfen Kinder gern beim Schütteln.

Von Sahne zur Butter

Und wie ihr sehen könnt, haben wir bereits steife Sahne, aber das reicht noch nicht – weiterschütteln.
Wenn ihr kein Schüttelgeräusch mehr hört, dann seit ihr kurz vorm Ziel. Also dranbleiben und weiterschütteln.

Von Sahne zur Butter

….Solange weiterschütteln bis erneut ein Schüttelgeräusch zu vernehmen ist. Jetzt bildet sich im Glas der Butterklumpen und Flüssigkeit (Milchflüssigkeit) setzt sich ab.

Von Sahne zur Butter

Die Butter ist fertig

Von Sahne zur Butter

Ich hab mir noch Kräuter aus meinem Garten geholt, sie kleingeschnitten und mit einer Prise Salz mit der Butter verrührt. Die Blüten vom Schnittlauch hab ich darüber gestreut. Mmh, schmeckt sehr lecker.

Von Sahne zur Butter
Guten Appetit!

Bortenmix

Es geht weiter mit den Häkelborten.

Für unser Küchenregal habe ich Borten im gleichen Muster, aber in unterschiedlichen Farbkombinationen gehäkelt. Da hat der graue Alltag keine Chance mehr.

Zur ersten Farbkombination hat mich unser kleines Tablett inspiriert.

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Die Borte steht dem Tablett gut.

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Variation in blau-türkis-weiss.

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Hier habe ich die Borte auf die Müslischalen abgestimmt :).

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Fertig 🙂 .

Gartenlust und CupCakes

Heute vormittag hat mir meine jüngste Tochter ihre, von mir gehäkelten, Cupcakes gebracht, mit der Idee, sie euch doch mal im Blog zu zeigen. Beim Nachmittagskäffchen im Garten überkam mich spontan die Lust, das gehäkelte Gebäck draussen mal so richtig in Szene zu setzen.

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Cupcakes


CupcakesCupcakes
Ich kann euch sagen, als ich sie so sah auf dem Tischchen, hätte ich viel dafür gegeben, wenn sie echt und essbar gewesen wären!!

Wenn ihr auf diesen Link von Youtube anklickt:
Crochet CupCake with Cherry & Sprinkles
dann kommt ihr auf eine, wie ich finde, gute Anleitung für einen gehäkelten CupCake. Sie ist zwar auf Englisch, aber meiner Meinung nach gut verständlich, auch für jemanden mit mittelprächtigen Englischkenntnissen ( wie mich 🙂 ). Die CupCakes hab ich überwiegend mit Acrylgarn und Wolle gehäkelt, wenig mit reiner Baumwolle. Mir gefällt es, wenn sie etwas flauschig aussehen.

Gartenbilder
Gartenbilder
Gartenbilder

Ich liebe Akeleien!
Überall im Garten wachsen sie. Ob an hellen oder schattigeren Plätzen. Von einfarbig weiss bis rose, lila, blau, lila mit weißem Rand, bordeauxfarben gefüllt…
Immer wenn sich eine Lücke im Staudenbeet auftut, wird sie mit einer Akelei gefüllt.

Über die Jahre hat sich unser Grundstück verändert. Ganz am Anfang war es mal eine Wiese mit nichts drauf. Bäume und Sträucher wurden gepflanzt, der Gemüsegarten angelegt und ein gebrauchtes Gewächshaus aufgebaut. Der Garten begann zu wachsen und er wuchs und wuchs und wuchs. Er war total naturnah. Manche würde sagen, er war verwildert. Unseren damals noch kleinen Kindern bot er viiiiiiiiieeeeeele Versteckmöglichkeiten. Mit dem Heranwachsen der Kinder hat sich auch der Garten verändert. In den letzten Jahren bekam er mehr Struktur und Licht. Sowohl die heimischen Bauerngärten, als auch die englischen Cottagegärten sind ein bisschen mein Vorbild.
Besonders freue ich mich dieses Jahr auf die Blütezeit unserer zwei Linden. Ein Duft… ich kann euch sagen und eine Summen…


Gartenbilder
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„Die Häkelphasen“

Wie ihr sehen könnt, bin ich gerade in der „Häkelbortenphase“.
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Die Idee, einen Filzuntersetzer zu umhäkeln, hatte ich leider nicht 🙁 . Ich hab sie im Netz gefunden 🙂

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Ach, schmelz. Ich finde diese Farben einfach dolllllll!!!!!!!

Vielleicht kennt ihr ja auch solche Zeiten, in denen man sich besonders intensiv mit einem Thema auseinander setzt.
Phasen, die ich schon hatte:
– Am Anfang die Topflappenphase (Zu mehr reichten meine Häkelkenntnisse damals noch nicht)

Topflappen

– Dann ging’s weiter mit den Mützen. Das traf sich gut, weil der Winter vor der Tür stand. Also konnte mich verausgaben.

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Meine Lieblingsmütze

– Dann gab’s einen fließenden Übergang in die Schalphase. Es war also immer noch Winter. Ich hatte jede Menge zu tun.

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– Das nächste Projekt waren die gehäkelten Hausschuhe, die ich filzte. Am Anfang gab es jede Menge Ausschußware (zu breit, zu klein, zu groß…).

Hausschuhe gefilzt

Meine Lieblingstreter. Ich zieh‘ sie jeden Tag an.
– Die Taschenhäkelphase war nur kurz
Dazwischen gab die alles mögliche Häkelphase
Blumen, Herzen, Sterne…
Ich werd‘ schon noch einiges Zeigen – meine Lieblingsobjekte kommen so nach und nach.
Häkel-Anleitungen dazu, kommen noch bei den Links

Jetzt geht’s los!

Die Seite ist zwar noch nicht fertig gestaltet, naja eigentlich gar nicht, aber irgendwann musste es mal losgehen. Hab mich gefragt, warum ich mit dem Bloggen anfange und die Antwort darauf lautet: Weil ich meine Familie und meine Freunde nicht weiter mit meinen neuesten Häkelerkenntnissen strapazieren will 😉 Sie finden es schon schön, was ich so fabriziere 🙂 aber die Leidenschaft können sie mit mir nicht teilen 🙁

Mein Tagwerk: Ich habe eine Borte an meinen selbst genähten Hockerbezug gehäkelt:

Hocker

Diesen Hocker habe ich für 5 Euronen auf dem Flohmarkt erstanden (Ich liebe Flohmarkt und Second Hand Läden)

Hocker mit Stumpi

Der fertige Hocker mit der passenden Katze (Darf ich vorstellen: Stumpi. Ihr werdet sie noch öfter sehen, denn Stumpi liebt Wolle!)

Hocker mit Tiger

Noch während ich fotografierte, eroberte unser dominanter Hauskater (Darf ich vorstellen: Tiger) den Hocker.