Archiv für den Monat: Mai 2016

Was im Garten so rumsteht und rumläuft

Premiere! Zum allererstenmal blüht in meinem Garten eine Iris. Drei Jahre nach dem einpflanzen hat sie benötigt bis sie erblüht ist. Das lange Warten hat sich gelohnt.

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Unsere zwei altgedienten Hühner haben Verstärkung bekommen. Keine einfache Kiste. Die zwei Neuen dürfen bisher nicht ins Freigehege. An uns liegt es nicht. Die alten Hennen behaupten ihr Revier und treiben sie, kaum dass sie den Kopf durch die Hühnerklappe ins Freie gestreckt haben, zurück. So haben wir das Freigehege auf den ganzen Gartenbereich ausgedehnt. Die Alteingesessenen dürfen kreuz und quer durch den Garten scharren und die Neuen trauen sich ins Hühnerfreigehege. Aber das ist kein Dauerzustand. Wir haben noch Hoffnung auf ein „Aneinandergewöhnen“, auch wenn es länger dauert als gedacht. Oder sollte ich ihnen drohen: Wenn das kein Ende hat, seid ihr reif für den Suppentopf. Hühnersuppe ist sehr gesund. Für den Esser, nicht für das Huhn 🙂

Unsere alten, schwarzen Hühner:

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Die zwei neuen, braunen:

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Was läuft denn da? 🙂

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Hätt‘ ich fast vergessen. Der Zierlauch im Garten muss der Weltöffentlichkeit auch noch zugänglich gemacht werden 🙂

Es fängt mit „K“ an

Na was fängt mit einem „K“ an? Ganz spontan schreibe ich: Kaffeebohne, Kanalisation, Kaleidoskop, Kummerkasten, Krämerladen, Kunststoff, Krempel, kichern, Kuh, Kehrseite, Kitsch, Kümmel, Kübel…. und Körbchen. Dreieinhalb Zeilen relativ sinnlosen Geschreibsel um zum heutigen Thema, welches viele von euch bereits erahnt haben, zu gelangen 🙂
So. Genug Geschwafel. Bildergucken:

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Häkelkörbchen über Häkelkörbchen

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Hab ich mir doch tatsächlich vorgenommen, ein kleines Körbchen zu fabrizieren und was wurde es? Ein etwas größeres als klein. Da geht es mir wie mit den Keksen. Nur mal ein Kekschen knabbern, so mein Vorsatz. Und dann werden es doch etwas mehr als einer 🙂

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Materialtechnisch habe ich einfach mit zwei Fäden gleichzeitig gehäkelt. Bei Körbchen verwende ich gern Acrylgarn. Das trocknet nach dem Waschen sehr schnell und ist sehr pflegeleicht.

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Gut kompatibel: Storchschnabel mit Schnittlauchblüte.

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Körbchenfortsetzung folgt 🙂

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Euch allen einen schönen Sonntag 🙂

Ich geb`mir ein Körbchen

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Diverse herumirrende Kleinstkruscheldingers im Bad dürfen sich jetzt gleich dann, also wenn dieser Beitrag fertig verfasst ist, in dem Häkelkörbchen niederlassen.

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Da die Anhäufung derselben nicht sehr fotogen ist, habe ich einfach mal ein bisschen Schmuck hinein und drumherum drapiert. Obwohl. So ein kleines buntes nettes, ausnehmend schönes kleines feines Häkelbehältnis für meine Ringe wäre auch noch eine Idee. Besonders viele sind es nicht. Müßte also nicht viel gehäkelt werden. Besonders wertvoll sind sie auch nicht. Könnten sich kreuz und quer aufeinander stapeln, im wolligen Behältnis.

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Hilde hätte sich das Körbchen gern unter den Nagel gerissen. Als Miniplantschingpool.
Apropo Hilde. Was hab ich ihr ins Gewissen geredet: „Hilde du kannst doch nicht mit einer Zigarette herumlaufen. Du bist doch ein Amigurumi und die sind zu 99,9 Prozent süß und nett anzuschauen. Außerdem sind die Dinger total ungesund. Das wirft ein schlechtes Licht auf mich, als deine Häklerin. So verantwortungslos und so.“
Hilde: „Meiner Füllwatte schadet die Flupe nicht. Sei mal nicht so unlocker! Und außerdem habe ich auf deinem Blog noch kein „Rauchen verboten“ Schild gesehen. „
Also liebe Leserinnen, ich kann nichts dafür! 🙂

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Mein neues Häkeltuch

Habe heute mein neues Häkeltuch in Seehofercity oder verständlicher formuliert in München ein bisschen ausgeführt. Gestern Abend fertig- und heute zur Schau gestellt. Nur so am Rande bemerkt: Schwarz ist nicht meine Farbe 🙂
So war ich unterwegs. Nur ohne Kleiderbügel im Nacken:

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Mein Fazit des Tages: Das Tuch war totally angenehm zu tragen und das teilweise ultra gestelzte, künstliche  Gequatsche, weil viele so „Hip“ sind, hat auf mich abgefärbt. Surely. Saß in einem total „nicem“ Cafe… 🙂

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Lagerfeuer und lecker Stockbrot

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Das Wetter war am Wochenende ideal um das Abendessen in den Garten zu verlegen. Ohne Teller, ganz „basic“ essen. Einfach einen Hefeteig um einen ausreichend langen Stock (um eine ungewollte Fleischbeilage zu verhindern) wickeln, nah ans Feuer halten und bräunen. Schmeckt sehr lecker mit selbst gemachter Kräuterbutter.
So kommt heute ein Beitrag mit Raritätswert: Ein Rezept! Genauer gesagt ein Stockbrotrezept. Lang bewährt und vielfach verfuttert 🙂
Mit der angegebenen Menge werden fünf Personen gut satt.

Hier das Rezept zum Herunterladen

Zutaten:
1 kg Mehl
2 Würfel frische Hefe oder 2 Beutel Trockenhefe
1 Teelöffel Salz
3-4 Esslöffel Öl
ca. 500 ml lauwarmes Wasser
Nach Geschmack: kleingeschnittenen Knoblauch, Pizzagewürz oder Kümmel oder andere Gewürze

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut miteinander verkneten. Falls ihr frische Hefe verwendet, diese zuvor in etwas Wasser auflösen. Den Teig ca. eine halbe Stunde „gehen lassen“. Mit 15 Minuten Teigruhezeit hat es bei uns auch schon funktioniert, da der Hunger zu groß war. Längeres Warten war nicht drin 🙂
Den fertigen Teig um eine Stockspitze wickeln nah an die Glut halten, nicht direkt ins Feuer, ansonsten gibt es Kohlebrot. Fertig gebacken (ca.10-15 Minuten Backzeit) wird es direkt vom Stock gegessen.

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Hier das Rezept zum Herunterladen