Archiv für das Jahr: 2018

Über’s „dabei sein“

Ich bin auch dabei.
Angekommen in einem großen sozialen Netzwerk, auf Instagram. Find ich gut denn, ohne viel technischen Aufwand kann ich meinen Fotokram hochladen. Ganz einfach.
Und dann aber die Sache mit den Followern, dem Verfolgen, auf der Spur sein.
Nach dem Motto „wie du mir, so ich dir“ wird vielfach gefolgt. Menno! Und ich dachte es wäre eine fortschrittliche Plattform. Ist ja teilweise wie auf dem Dorf. Grüßt er dich, grüßt du ihn. Grüßt er dich nicht, du ihn dann auch nicht. Folgst du mir, folge ich dir. Und man kann auch entfolgen. Interessant. Ich treffe jemanden auf der Straße und sage „Hallo“ und dann sage ich: „Das Hallo nehm ich wieder zurück“.
Oder sehe ich die Sache zu einfach oder zu verquer? Tja, das soziale Miteinander, eine nie endende Baustelle, schlimmer als der Berliner Flughafen. Der wird ja mal… Beziehungskisten, never and never. Kaum ein Loch gestopft, schon brennt es an einer anderen Ecke. Bitte erfindet doch mal einen zwischenmenschlichen Gefühlsbrandlöscher. Entfolgen, ein irgendwie paradoxes Wort. Entlaufen kann ich ja noch verstehen. Oder entgehen. Gehe ich da erst jemandem nach und dann nicht mehr? Nein, nein, nicht. Diese Wortgedankenspiele machen einen ja kirre. Also entfolgen ist auf Instagram entfolgen. Basta.
Verfolgen oder followern, ein Follower sein ist auch der Wahnsinn. Ich bekomme Minderwertigkeitskomplexe! Ich muss doof sein. Ich kann das nicht, so vielen zu folgen. So zwanzig schaff ich gerade noch, aber Hunderten zu folgen, soviel gibt mein Geist nicht her. Geschweige denn Zeit. Ich müsste Tag und Nacht durchfollowern. Klogehen, nicht mehr möglich.  „Was willst du auf Instagram? Follower sammeln?“ fragte mich jemand. Ich: „Hä? Follower sammeln? Eigentlich wollte ich nur nett Bildchen hochladen, von Dingen die mir gefallen!“ Bin ich ein Paria, Aussätziger, wenn ich fast keine Verfolger habe? Bin ich dann nicht gut? Ein bemitleidenswertes Wesen? Oh Gott! Ich denke mal, das bin ich für viele. Tut mir aber nicht weh. Ich seh es wie ein virtuelles Schaufenster, in welches ich meine Bildchen reinstelle. Ab und an kommt jemand vorbei und hinterlässt ein Herzchen oder auch keins. Wenn es ein paar gefällt, ist es schön. Aber ich bin nicht abhängig. Ich tu es für mich. Fotografiere einfach gern, probier neues aus und schau dann mal. Toll ist ja auch, dass man das Gemecker der anderen nicht hört, das Naserümpfen über etwas nicht sieht. Es gibt kein „Antiherz“. Keinen Daumen nach oben und nach unten. Also Freiraum, sich selbst und nebenbei anderen Freude zu bereiten.

Mal wieder Mandala

Aus dem Bauch heraus, zusammen mit einem bunt gefüllten Wollkorb entstanden. Der Schlingenstich wurde natürlich auch miteingearbeitet. Ohne ihn geht es noch immer nicht. Aber, es ist schön Schlingenstich-abhängig zu sein.
Volle Kanne Farbe ist zur Zeit sehr gut. Beim Häkeln bereite ich mich schon mal farbtechnisch auf das kommende, ja es kommt ganz sicher, Frühjahr vor. Ohhh, wenn die Blumen blühen, die Bienen summen, wenn man ohne Jacke, nur im Pulli draußen unterwegs sein kann, wenn die Vögel wie bekloppt zwitschern, die ersten Salatpflanzen ins Gewächshaus wandern, die Luft nach ganz Vielem duftet…. Das alles steckt in der, aus ganz profaner Acrylwolle gearbeiteten, „Wollscheibe“  drin.  Irgendwie phänomenal 🙂

 

 

Ich sag mal: Lampenschirm umhäkeln

Ich lasse mal die Bilder für sich sprechen. Nach so rumlabern ist mir grad nicht.
Nur eins: Er gefällt mir richtig gut und hoffentlich läuft mir nochmal so ein Gestell über den Weg. Oder doch nicht. Hm.  Lampenplatztechnisch wird es im Haus schon etwas eng. Dunkle Ecken sind rar, quasi vom Aussterben bedroht. Das ist nicht schön. Menno 😉
Ach was, ich halte trotzdem Ausschau. Gucken kann man doch… 🙂

Lampe bei Tag:

 


Lampe bei Nacht unbeleuchtet:


Lampe bei Nacht beleuchtet. So. Alle Variationen durchgespielt:

Lasst euch morgen nicht vom Winde verwehen 🙂

Ich hab da was am laufen

Ein neuer Mann ist in mein Leben getreten. Eine formidable Erscheinung. Wir wohnen jetzt zu dritt im Haus. Da bin ich sehr weltoffen. Gekleidet mit einem weißen Anzug und Panamahut,  unterhält er mich sehr angenehm beim Häkeln. Er hat mir viel zu erzählen. Weltgewandt und weitgereist wie er ist. Kurz nach Weihnachten hat er eingecheckt und noch immer bin ich seiner nicht überdrüssig. Ich teile ihn auch gern mit anderen. Voll locker, ohne Besitzanspruch. Mein langjähriger, auf dem Papier mir überschriebene 😉 Partner meistert die „Ménage-à-trois“ mit bravour!
Wenn ihr Abwechslung sucht meine lieben Leserinnen, ich kann ihn euch wärmstens ans Herz legen. Er ist diskret und ein Gentleman durch und durch. Psst unter uns – er heißt Hercule Poirot und ist auf Youtube zu finden äh hören.

So. Nach meinem amourösen Geständnis, zu unverfänglicheren Details aus meinem Leben.
Zur Zeit hänge ich an einem Lampenschirm. Das Gestell fiel mir im Gebrauchtwarenladen in die Hände. Mal gucken wie das fertige Teil wird 🙂

 

 

 

 

PS: Jetzt bin ich auch auf einem „sozialen Netzwerk“ unterwegs. Instagram. In der Sidebar findet ihr so ein kleines Foto mit mir und meiner Kamera (typische Poserhaltung 😉 ). Ich guck mal, wie es dort ist. Alltagsbildchen oder was mir grad so gefällt wird geknipst und eingestellt. Ergänzend zum Blog.
So. Damit wäre alles gesagt für Heute 🙂
Tschau meine Lieben 🙂

Frisch montiert ;)

Ich weiß es nicht warum, aber zur Zeit stehe ich voll auf „Gelb“. Wenn sich die Sonne schon draußen nicht häufig blicken lässt, muss ich mir wohl einen Miniabklatsch von Sonnengelb ins Haus holen.

Uns allen wünsche ich blauen Himmel und hellen Sonnenschein in den nächsten Tagen. Da bin ich ganz ganz optimistisch. Der Glaube versetzt ja bekanntermaßen Berge. Vielleicht holt er auch die Sonne hervor 🙂