Archiv der Kategorie: Allerlei Nützliches

Viel Leben

Der brandnew fact ist, dass der vor Wochen bereits in einem Beitrag angekündigte Wuffi, seit gestern bei uns eingezogen ist. Optisch die perfekte Besetzung für einen Strassenköter 😉  Ein sehr, sehr ängstlicher und gutmütiger Langhaardackel-Terrier-Mischling aus einer Tiernothilfeorganisation. Den einäugigen Vierbeiner haben uns andere weggeschnappt. Sollte so sein. Jetzt haben wir einen Fritzi.
Unsere Katze tritt ihm sehr selbstbewußt gegenüber und ist nur minimal beieindruckt von ihm. Brave Katze!
Mensch ist Mensch, Katze ist Katze und Hund ist Hund. Jeder weiß und wird in Zukunft um seinen Platz wissen, keine Unklarheiten. Einem entspannten Miteinander dürfte somit im Großen und Ganzen nichts im Wege stehen.
Die Vermittlung und das ganze Drumherum verlief tippi-toppi. Wer interesse an einem Vierbeiner hat, dem kann ich die Lesika Hundehilfe empfehlen: www.lesika-hundehilfe.de
So. Häkeltechnisch ist auch ein bibsi was entstanden. Mann wurde um den Hals behäkelt – schaltechnisch gesehen und ein Kleiderbügel eingekleidet für die jüngste Tochter. Ansonsten schwirren ein par neue Projektideen, wie Schmetterlinge durch das Oberstübchen. Sie wollen sich nur nicht so recht niederlassen. Was soll es – ich lass sie einfach herumflattern. Irgendwann wird… 🙂

 


„Wo fahrt ihr mich hin?“






















Euch noch einen schönen Abend 🙂

Meine Weihnachtsfavorites seit Blogbestehen

Ach, ist das schön in den ganzen Blogbildern zu schmöckern. Was da so alles entstanden ist, was ich neu entdecke, was ich unbedingt nochmal häkeln will. Eine riesige, bunte Bilderflut. Das ist mein Stimmungsaufheller für vielleicht graue Tage im November.
Hier also meine schönsten Häkeloutputs für die viel zu schnell da seiende Vorweihnachtszeit. Jedes Jahr das gleiche. Erst dauert es bis… und dann geht es so schnell…

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Viel Spaß beim Stöbern 🙂

Häkelfieberlogbuch Sternzeit „Steinzeit“

Seit vielen Jahren kreist das Häkelblograumschiff durch die unendlichen Weiten. Man schreibt das Jahr 2018. Berichte von den Abenteuern der 1-Frau-Besatzung, die in wolligen Galaxien unterwegs ist. Also von myself persönlich.
Neue, wollige Zivilisationen kreuzten meinen Weg. Diesmal bin ich auf einem Planeten gelandet, um eine neue Wolle-und-Handarbeitszubehör-verhöckernde Spezies zu erforschen. Diese, mir bisher fremdartige, Shopform hatte sich mir über Subraumkanäle genähert, Kontakt zu mir aufgenommen. Sehr freundlich wurde ich mittels Emailing einer neuartigen und sehr gebräuchlichen Kommunikationsform begrüßt. Sie hätten mich in den Weiten des allmächtigen, intergalaktischen Netzes geortet und würden gern auf meinem Raumschiff ein kleines Plätzchen nutzen. Erfreut über diese intelligent erscheinende Spezies tauschten wir uns über eine mögliche, wollige Kooperation aus. Aber diese, augenscheinlich junge Spezies der Wolle-im-Netz-Verhöckerer wollte sich nur einen billigst mit Naturalien erkauften Sitzplatz auf meinem schönen Häkelbloggefährt erschlei… äh erobern.
Klartext, mit beiden Beinen auf der Erde stehend: Für ein Häkelprojekt meiner Wahl hätte mir der Shop die Wolle kostenlos zur Verfügung gestellt. Dafür sollte ich in einem Blogbeitrag die Wolle und den Shop erwähnen, den Beitrag ausdrücklich als Werbung kennzeichnen und einen Link auf den Anbieter schalten. Oke? Fragte ich mich. So macht das nicht Spaß. Überlegte, wie es für mich auch schön wäre und übersandte eine Liste mit zusätzlicher Wolle. Für das Projekt (Teppich) hätten sich die Materialkosten auf 90 Euro belaufen. Zusätzlich packte ich noch Artikel im Wert von 45 Euro darauf.  Mailte also, dass eine Zusammenarbeit für mich denkbar wäre, wenn ich das Komplettpaket (inklusive meiner Sonderwünsche) erhalten würde. War das schlimm? Darf eine Frau etwas fordern für ihre Werbedienste im Jahr 2018 in der Handarbeitssparte? Nein! Wurde abgelehnt. Doofe Häkelmutti oder naives Handarbeitsfrauchen sollte am besten „Danke“ sagen für ein unterirdisch schlechtes Entgegenkommen.
 45 Euro zusätzlich, da schütteln sicher einige den Kopf, weil nicht der Rede wert. Für mich wäre es noch oke gewesen. Die ausgesuchten Artikel hätten ausreichend mein Herz erfreut, als Gegenwert für eine ehrliche Werbeeinbindung.
Im Durchschnitt seid ihr da draußen mit ca. 39.999 anderen pro Monat bei mir zu Besuch. Bald wird die 2 Millionenmarke geknackt und Werbung auf meiner Seite ist nicht mehr als 90 Euro wert? Da ist doch jemand in der Steinzeit gelandet.
Im Netz bewegen sich Handarbeitsbloggerinnen überwiegend auf dem Level von Tedi-Verkäuferinnen im realen Leben. Sie werden von der Handarbeitsindustrie ausgebeutet. Handarbeitswerbesklavinnen.
Ich kauf mir morgen gleich ein Schaf, stell es in den Garten, schere es und werde autark.
In all den Jahren ist mir noch kein faires Angebot unterbreitet worden. Alles, was über einen Warenwert von 60 Euro lag, war ein Problem.
Wenn ihr von Shops bei der ersten Kontaktaufnahme mit eurem Vornamen angesprochen werdet, sollte euch dies schon stutzig machen. Dann noch ein Lob, wie toll euer Blog ist… alles Honig-ums-Maul-Geschmiere, um gefügig zu machen.
So von Frau zu Frau, hach süß, hach nett, liebe So-und-so-Gelabere…
Manchmal kotzt es mich einfach nur an. Wie jetzt mal wieder. Reiher, reiher im Strahl. Fertig   

Fokus-Keyword-Überschrift: Kissen haekeln crochet cushion

Meine augenblickliche Tapestry-Muster-Häkelleidenschaft dürfte inzwischen bekannt sein. Was wohl nach dieser Phase kommt? Irgendwas bestimmt. Jedenfalls liegen derzeit noch etliche Kissenfüllungen herum, welche ein nettes Outfit vertragen könnten. Mal gucken, was mich häkeltechnisch überkommt. 
Ein eventueller Blogbeitrag geistert durch meine Gehirnwindungen. Ich arbeite ja für mein diverses Häkelschickeldi viel mit Acrylwolle. Etliche Marken hab ich schon durch. Neulich mal eine neue Marke ausprobiert. Qualitätstechnsich hat sie Vor- und Nachteile. Beim „seriösen“ Wollhändler im Netz kann man seine Bewertung hinterlassen. Hab ich gemacht. Vier von fünf möglichen Sternen vergeben, aber auch angemerkt, dass die Qualität für mich befriedigend sei und andere Kriterien meine Bewertung für das Garn angehoben hätten. Leider wurde sie bis heute nicht veröffentlicht. So hat sich ein Gedanke in meinem Oberstübchen breit gemacht, einen Acrylmarkenwollvergleichsbeitrag zu starten. Quasi mit Hilfe eurer Erfahrungen eine Auflistung angebotener „Plastikwolle“ mit ihren Vor- und Nachteilen, oder nur Vorteilen…
Mit Bewertungen im Netz ist es ja so eine Sache. Mein Mann hat sich eine Leiter bestellt, aufgrund sehr guter Bewertungen. Oh Leute, sie war qualitätstechnisch ein Reinfall. Leiter zurück und sachliche Beschreibung der Mängel in der Bewertungsfunktion. Daraufhin mailte der Verkäufer, er würde eine Leiter gratis zusenden, wenn die negative Bewertung gelöscht würde. Mann ist nicht auf das Angebot eingegangen. Daraufhin behielt sich der Verkäufer vor, den bezahlten Kaufpreis nur zur Hälfte zurück zu erstatten. Die Restzahlung würde nach Löschung der Bewertung erfolgen. Mann hat nicht gelöscht und das Verkaufsportal kontaktiert. Inzwischen ist der ganze Kaufpreis wieder auf unserem Konto und wir um einige Erfahrungen im Artikelbewertungssektor reicher.
So. Der Beitrag könnte lauten: Fantastic Plastik 😉 oder Acrylwollcheck.
Was meint ihr? Wäre so etwas sinnvoll für die wollsüchtige, acrylverarbeitende Handarbeitsgemeinschaft?




Aus die Maus

Beitragstechnisch ist mir heute nach etwas Persönlichem. Internet und „persönlich“ nicht zwingend ein Widerspruch. Ich vermenschliche meinen Laptop. Ich gebe ihm einen Namen. Hmmmm…  Ah! „Franz-Josef“! Total klischeefrei 😉  Streichle ihm mal sanft über die Bildschirmkante. Habe so eine tiefe Beziehung zu ihm aufgebaut. In nullkommanix! Seine Aufmerksamkeitsspanne ist immens. Total aufnahmefähig für mein Geschreibsel. Das macht ihm so schnell kein Zweibeiner nach. Franz-Josef sülzt mich auch nicht viel mit seinen Belangen zu. Ein kleines Update zwischendurch und gut ist mit ihm.
Ich führe jetzt ein ganz persönliches Gespräch mit ihm:
„Also Franz-Josef, weißt du, die Scheibe von meinem Auto ist fast gar nicht mehr von Fliegenschiss und den dazugehörigen Ausscheidern bedeckt. Kein lästiges Einweichen und Waschen mehr. Bei dir ist ja auch alles tipitopi. Kein Fleckerl auf deinem Face – Bildschirm. Du, das hat sicher was mit dem Insektensterben zu tun. Meinst auch oder?! Schlimm, schlimm. Und apropos Tiere und so. Ich hab von jemandem gehört, dass er – er wohnt an einer Straße mit Ampel – immer nachts die Viecher aus dem Transporter schreien hört. Gell Franz-Josef, das ist ned schön. Die arme Sau. Nicht du Franzerl. Darf doch so zu dir sagen. Sind ja ziemlich persönlich unterwegs mir zwei. Is schon ein Elend. Nicht das mit uns zwei! Ich mein des mit den Viechern und so. Apropos Viecher, hat ned so ein „Saubangert“, so ein Depp so ein Gselchter, meiner Ältesten im Supermarkt ihr Handy geklaut. Also Franzl, sowas hätt es nie und nimmer in einem Tante Emma Laden gegeben. Heutzutage wird ja alles immer größer und anonymer. Das Gute dran ist, dass das Handy wieder aufgetaut – äh – aufgetaucht ist. Da kommst du nie drauf! In der Gefrierkühltruhe vom Supermarkt! Gell, sowas ist schon allerhand.“
Ich streichle dem Franzl wieder sanft über die Bildschirmkante.
„Du Franzl, jetzt erfahrst du was, des bleibt aber unter uns. Hat mich gscheid geärgert. So ein Häkelflitscherl äh,  Häkelmagazin hat bei mir angefragt, ob ich eine Anleitung fürs Hefterl machen will. Dirridari, Geld wär da ned viel drin. Hab mit denen den Höchstsatz ausgehandelt. Du, ich glaub meine 150 Euro Honorar, für eine fertige Anleitung samt Fotos und Wolle aus meinem Wollkruschelschrank, hat denen das Genick gebrochen. Gell, des war nicht zuviel verlangt?! Die hab ich ned auf dem Gewissen?! Quasi aus die Maus mit dem Hefterl. Die ham schon gewusst wie der Hase läuft. Einen Haufen Geld hams für ihr Ausgabe verlangt. 9,99 Euro für so ein Heft. Und zahlt hams einen Hungerleiderlohn an die Weiber, die für sie gehäkelt und geschrieben ham. Und weißt noch was, ich Depp hab mir was schönes für die Dschamsterer überlegt und gehäkelt und fotografiert und hingeschickt und dann hör ich lang nix mehr und dann hab ich nachgfragt und doch was ghört, nämlich dass es mit ihnen den Bach nunter geht und ich auch kein Geld ned seh. Pech ghabt, hätt ich quasi.
Um die ist es ned schad! Gell Franzl, da gibst du mir auch recht?!“
Zärtlich blase ich dem Franzerl ein paar Kuchenkrümel aus der Tastatur. Denn ein Gespräch unter Freunden ist bei Kaffee und Kuchen immer besonders schön 🙂

Halloooo, sieht mich jemand?

Oh leck, da hab ich ja mal eine, für meine Verhältnisse, extrem lange Blogbeitragspause aufs Parkett gelegt. Why?? Zum Einen ist ja der Sommer ausgebrochen und zum Anderen hat sich bei meinem Statistikprogramm, welches mir zahlentechnisch anzeigt, was sich so auf meinem Blog tummelt, einiges geändert. DSGVO wird da wohl die Ursache für sein. Also, seit dem Magic Day (25. Mai) beehrt mich pro Tag genau 1 Besucher, laut meiner Statistik. Das muss wohl ein Außerirdischer sein, denn normalsterbliche User werden nicht mehr gezählt.
Ist E.T. bei mir gelandet? Ein historisches Revival und keiner hat es mitbekommen. Oder ein eingesöderter, polizeitechnischer Geheimagent, der im Text nach einer versteckten „Gefährdungslage“ Ausschau hält? Ach, weiß der Geier was. Emotionstechnisch muss ich mich noch auf diese Situation einstellen.
Wenn so gar kein greifbarer Anhalts-Punkt mehr da ist, dann kommt schon ein Gefühl der unendlichen Weite und Stille auf. Ich gleite in meinem Häkelfieberblog durch geräuschlose, unermesslich weite Weiten. Ab und an ein kurzes Klopfen am Häkelnadelraumschifffenster. Jaa, ich stelle mir mein crousendes Häkelblogshuttle in Form einer Häkelnadel vor. Ups – vielleicht hat mich gestern, kurz nach 22 Uhr, jemand  in den Himmel starten gesehen! 😉 Dieser Lichtpunkt – mein Häkelnadelshuttle! Glory, glory hallelu….. 🙂
„Häkelblograumschiff an Erde. Beginne mit der Aklimatisierung an Bord. Versuche regelmäßige und unregelmäßige Signale in die Weite abzusetzen. Ende.“ Knister, knister, rausch rausch…

Und jetzt noch ein paar thementechnisch total unpassende Bilder. Hab mir ein Mobile für den Garten zusammengezimmert.