Archiv der Kategorie: Die Natur

Etappenweise Entstehung

Häppchenweise legt mein Sommerschal an Länge zu. Einen Tag liegt er auf dem großen Küchentisch. Tags drauf bedeckt er den Wohnzimmertisch, den Hocker…




Was  es sonst noch interessantes gibt in meiner Butze auf dem Land:
An der Westgiebelseite des Hauses hat sich ein Amselpärchen ein Nest gebaut. Direkt auf dem Firstbalken. Besonders formschön ist es nicht. Rechts und links hängt allerhand trockenes Naturmaterial herab. Macht nix. Ich liebe Amseln und sie dürfen mir auch vom Dach herunterscheißen, nur nicht auf meinen Kopf 😉
Die östliche Giebelseite bevölkert seit Jahren ein oder mehrere Turmfalken. Jeden Abend lassen sie sich mit lautem Geschrei auf dem Firstbalken nieder. Regelmäßig sammelt sich ein kleiner Berg an Gewölle  am Fuß des Hauses an. Unter Gewölle versteht man das unverdauliche Endprodukt der vom Falken zu sich genommenen Speisen. Vorzugsweise Mäuse. Das sind dann so graue Korkengroße leichte Dinger. So meine laienhafte Beschreibung. Sollte jemand „Gewölle“ brauchen, ich kann im großen Stil liefern.

Im Secondhandladen habe ich zwei farblich sehr ansprechende Tücher erstanden. Die Dinger passen einfach immer 😉

Die frauliche, postpubertäre Lebensmitte zeichnet sich durch eine Freude am Lebensmittelkonsum aus und dem Stoffwechselverhalten eines Tieres im Winterschlaf. Allerlei Leckeres trage ich hüftnah mit mir herum. Mein Hosenbund rückt mir auf die Pelle. Macht fast nix 😉 Ich sollte in den vierten Stock eines Mietshauses ziehen, wie gerade eine meiner Töchter. Natürlich ohne Aufzug, da würde sich die angespannte Hosensituation schnell wieder entspannen. Uff 😉

 

Farbtherapie

In diesen grauen, nebligen Tagen dringend von Nöten. So für mich und so.
Heute lasse ich euch an meinem Therapiekonzept teilhaben.
Erste Phase: Kontrastprogramm
Beim gestrigen Sonntagsspaziergang habe ich versucht,  möglichst triste Naturbilder zu knipsen. Was tut man nicht alles für seine Leserschaf – ups – da fehlt das „t“. Leserschaft! 🙂
Jetzt folgen also extrem graue und gegenteilige Bilder. Es muss drastisch sein, damit die „Farbschocktherapie“ ihre Wirkung bei euch zeigt. Das belebt die Farbsinnrezeptoren oder so:

Apropo Farbe. Es gibt wirklich Menschen, welche ihre Bücherwand farblich sortieren! Alle blauen, alle roten… Bücher bündeln. Oh Gott! Wie dämlich kann denn das sein! Da findet man ja nichts mehr! So ein Unsinn! Haben die noch alle ihre Buchseiten beieinander?!
Ähhhh, das habe ich jetzt auch gemacht. Sorry! Es ist vielleicht ein Nebeneffekt der Farbschocktherapie. Tut mir leid liebe Leser, wenn es euch genauso ergeht. Ich hätte einen Beipackzettel mit den Risiken anfügen sollen.


Sehr positiv und das Leben versimplyfeiend ist der Umstand, dass ich mich nicht mehr mit dem Buchinhalt bei der Kaufentscheidung herumschlagen muss. Ich kaufe Bücher ab sofort nur mehr nach ihrer Farbe. Zur Buchhändlerin: „Haben sie etwas zwischen Magenta und Rubinrot im Angebot. Eine Buchrückenbreite von ca. 1,5 cm wäre von Vorteil, damit die Farbe gut zur Geltung kommt“. Ach, so einfach kann das Leben sein!

Mein Kunterbuntes XXL-Mandala ist auch noch immer am Wachsen:

Viel Spaß beim Bücher nach Farbe Sortieren 😉

Verlosung für Unkonventionelle

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Also Leute, ich mache eine Verlosung. Ich verhökere nichts Gesponsertes von einer Firma. Nee, ich verlose was Gesponsertes von meinen Nussbäumen im Garten. Die haben uns dieses Jahr reichlich beschenkt. Wie die Eichhörnchen waren wir im Garten unterwegs. Hingen in den Sträuchern und haben geschüttelt, sind auf allen Vieren im Gras gekrabbelt. Eimer um Eimer hat sich mit größeren und kleineren, runden und länglichen Nüssen gefüllt. Wir haben soviel, dass eine meiner Töchter auf die Idee kam, welche zu verschenken. Wie ihr jetzt lesen könnt, fand ich diese Idee super. Wer also Lust auf bayrische Haselnüsse in der Schale hat, hinterlässt einfach einen Kommentar. Knacken müsst ihr sie dann selber. Vielleicht wird auch ein Wurm oder eine hohle Nuss im Nusspäckchen sein. Man weiß es nicht. Surprise, surprise!
Zu 100 Prozent ein Naturprodukt. Voll Bio und so. Die Mäuse und anderes Getier hat noch genügend um über den Winter zu kommen. Das sollte die Tierfreunde beruhigen.
Geschmacklich sind die Nüsse aus dem Garten um Welten besser, als Gekaufte. Nuss ist nicht gleich Nuss. Geschmacklich gibt es Unterschiede zwischen den verschiedenen Sorten.
Aus dem Keller habe ich eine kleine Schachtel geholt. Die befülle ich und sende sie an die glückliche Gewinnerin.
Bis zum 21. September könnt ihr euer Glück versuchen. Um 21 Uhr an diesem Tag endet die Nussaktion und ich ermittle den Gewinner. Ein Wurm übernimmt die notarielle Beaufsichtigung.

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Hier noch was Geschriebenes von mir zum Thema Nuss:
„Sagt der Nussallergiker:
Die hohle Nuss ist mir die Liebste“

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Bin gespannt auf eure Reaktion 🙂

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