Archiv der Kategorie: Die Natur

Dies und das und jenes

Ein bisschen hier häkeln:

 

Ein bisschen da häkeln:

Ein bisschen Aquaplaning ist schön für Schnecken:

Ein bisschen den Wollfundus bereichert:

Ein bisschen Wildblumen gepflückt:

Ein bisschen den weiten Ausblick genossen:

Ein bisschen über die zwei kleinsten Matroschkas geschmunzelt:

Ein bisschen meine Püppisammlung erweitert:

Ein bisschen Gemüsegarten fotografiert:

Das war mein bisschen dies, das und jenes 🙂

Gelungene Integration

Ganz banal verwende ich die Überschrift, um euch einen Blumenstrauß aus dem Garten zu präsentieren. Blumen, nicht überreicht, sondern einfach in der Vase und Integration?
Darf man diesen Wortsachverhalt für so  profanes, bodennahes Grünzeug verwenden? Ich sag mal: „Ja!“. Handarbeitstante darf das! Ups! Handarbeitstante, Handarbeitsmutti, Strickliesel…
Hm, sehr sehr fragwürdige Bezeichnungen für handarbeitende Menschen im Freizeitbereich. Wäre „creative nonprofit wool assistant“ besser oder „Handmaderin“? DIY-Beauftragte? Da lasse ich heute aber keinen Fettnapf aus.
Oke. Ich versuche ein gewisses Maß an „political correctness“ in mein Gebrabbel zu bringen. War das jetzt schon wieder zu hoch gegriffen?! Handarbeitsblog und politic…
Aber jetzt: In meinem Garten wächst alles, was in der Vase zu sehen ist. Storchschnabel, Schnittlauch (inzwischen wunderschön blühend), halbwilde Margeriten und Giersch. Letzterer ist vielen als Unkraut… – üps – Fettnapfalarm! Ich meinte „Wildkraut“ bekannt. Wildes  und kultiviertes verträgt sich wunderbar, so rein optisch.
Damit diese Integration so gut flutscht, bedarf es regulierender Maßnahmen. Jeder bekommt ausreichend Lebensraum, keiner lebt auf Kosten der anderen oder macht sich übermäßig breit.


Ich bin die Integrationbeauftragte in meinem Garten. Meistens gelingt es mir. Manchmal übersehe ich auch etwas. Kann passieren. So kleine, unkrauttechnische Grenzüberschreitungen hält das Gesamtgartengefüge schon aus. Würde man jetzt allerdings einen gartentechnisch total konträr gepolten Mitmenschen hinsichtlich meiner „gelungenen Integration“ befragen, würde sein Urteil vernichtend ausfallen: Versagt, aber so was von total.



Kann es je im großen Gefüge klappen mit einem einigermaßen harmonischen Miteinander, wenn es sich im „Vorgarten“ schon nicht zusammengeht?
Ich sag mal ja. Denn sieht dieses Blumenarrangement nicht bezaubernd aus. Und die ollen Bilderrahmen, mit den von meiner Häkeltantenwenigkeit ausgeschnittenen Bildchen aus dem Kunstkalender, integrieren sich doch auch ganz wunderbar in das Ganze?
Jetzt müsst ihr alle vor dem PC laut „ja“ rufen. Wer „nein“ sagt ist…
Ups, da könnte ich ein weiteres „weites Feld“ mit vielen Fettnapfkomponenten eröffnen 🙂

Etappenweise Entstehung

Häppchenweise legt mein Sommerschal an Länge zu. Einen Tag liegt er auf dem großen Küchentisch. Tags drauf bedeckt er den Wohnzimmertisch, den Hocker…




Was  es sonst noch interessantes gibt in meiner Butze auf dem Land:
An der Westgiebelseite des Hauses hat sich ein Amselpärchen ein Nest gebaut. Direkt auf dem Firstbalken. Besonders formschön ist es nicht. Rechts und links hängt allerhand trockenes Naturmaterial herab. Macht nix. Ich liebe Amseln und sie dürfen mir auch vom Dach herunterscheißen, nur nicht auf meinen Kopf 😉
Die östliche Giebelseite bevölkert seit Jahren ein oder mehrere Turmfalken. Jeden Abend lassen sie sich mit lautem Geschrei auf dem Firstbalken nieder. Regelmäßig sammelt sich ein kleiner Berg an Gewölle  am Fuß des Hauses an. Unter Gewölle versteht man das unverdauliche Endprodukt der vom Falken zu sich genommenen Speisen. Vorzugsweise Mäuse. Das sind dann so graue Korkengroße leichte Dinger. So meine laienhafte Beschreibung. Sollte jemand „Gewölle“ brauchen, ich kann im großen Stil liefern.

Im Secondhandladen habe ich zwei farblich sehr ansprechende Tücher erstanden. Die Dinger passen einfach immer 😉

Die frauliche, postpubertäre Lebensmitte zeichnet sich durch eine Freude am Lebensmittelkonsum aus und dem Stoffwechselverhalten eines Tieres im Winterschlaf. Allerlei Leckeres trage ich hüftnah mit mir herum. Mein Hosenbund rückt mir auf die Pelle. Macht fast nix 😉 Ich sollte in den vierten Stock eines Mietshauses ziehen, wie gerade eine meiner Töchter. Natürlich ohne Aufzug, da würde sich die angespannte Hosensituation schnell wieder entspannen. Uff 😉