Archiv der Kategorie: Manch anderes

Für all jene, welche sich heute…



…einsam fühlen, Geburtstag haben und sich verlassen vorkommen – ich sende euch über den Äther einen leuchtend bunten Blumenstrauß.
Ich habe heute Geburtstag und hatte einen schönen Tag mit mir ans Herz gewachsenen Menschen. Ich weiß, dass dies keine Selbstverständlichkeit ist. Das Leben ist kein Ponyhof. Jeder muss seine Hürden meistern, die ihm das Leben stellt. Und – jeder hat seine Hindernisse, Herausforderungen.
Ich hebe meine Tasse heisse Schokolade und proste jedem zu, der gern mit mir anstößt.




Montagmittagsgedanken über fehlendes Mitleid…

…meinerseits oder so ungefähr. Wir, ich (der Esel nennt sich zuerst) und mein Mann haben uns ja nen Wuffi ins Haus geholt. Keinen schönen Hund, wie mir zwischenzeitlich von so manchem mitgeteilt wurde. Er ist ein Mix aus Langhaardackel und Terrier. Für mich ist er lässig. Ihn könnte man auf jeder Straße Europas antreffen. Stylemäßig: Globetrotter im Straßenenköterlook. Weil ich ihn ausnehmend schön finde, kann ich nur amüsiert lächeln, wenn anderen bei seinem Anblick das Gesicht etwas aus den Fugen gerät. Nur mit dem Herzen sieht man die Schönheit. Innerlich trägt Fritzi einen großen Klumpen Gold in Herzform in seiner Brust.
Und – es gibt nicht nur Problembären, sondern auch Problemhunde. Alles was vom Ausland auf vier Pfoten hier einwandert, wird oftmals mit dem Prädikat „Problem“ (ab)gestempelt. Mag ja sein, nein ist auch sicher, dass so mancher Hund leidvolles erlebt hat und einen Rucksack mit schlechten menschlichen Erfahrungen mit sich schleppt. Made in Germany gibt es solche Hunde aber auch häufig.
Jetzt kommt mein fehlendes Mitgefühl ins Spiel. Ich bedauere meinen Hund nicht. Mag er schlechte Erfahrungen gemacht haben und bei diversen Geräuschen angstvoll reagieren, das alles lässt mich kalt. Mitleid ist nicht angebracht für ihn. Ich geb nicht nach bei ihm. Er will die Treppe nicht rauf, mit sanftem Nachdruck geht es dann doch. Ich höre: Och Gottchen der arme Hund, kann keine Treppe steigen. Sei doch nicht so streng und hart… Aus dem scheinbaren Problemhund made in Kroatien würde durch falsches Mitgefühl ein waschechter Problemhund made in Germany. Er wird von mir in bestimmten Situationen ignoriert, Regeln müssen befolgt werden und – es tut ihm gut, macht ihn ruhig, lässt seine Ängste schwinden. Er kann auch allein bleiben. Zu Anfang überbrückte er die Zeit mit dem Sammeln von Socken und Schuhen, welche er um sein Lager scharrte. Nach zwei Wochen ist dies fast nicht mehr der Fall. Ich traue ihm etwas zu.
Ich lasse ihn nicht erst 1 Minute allein im Zimmer, dann zwei, dann drei… Oh Gott!! Mein Berufsleben wäre aufgrund des Hundes im Eimer. Solange der Arbeit fern bleiben, bis der Hund im minütlich gesteigertem Rhythmus… Hund ist Hund, Beruf ist Beruf. Ich kenne meine und seine Grenzen. Samthandschuhe und dieses elendige Mitleid würden aus uns ein Duo Infernale fabrizieren: Problemjutta and Problemfritzi. Für mich ist er ein ganz normaler Hund. Prognosen wie „mindestens ein halbes Jahr wird er brauchen um…“ kann es geben. Ich rauche sie in der Pfeife 😉


Für euch treibe ich mich in…

dunklen Ecken herum 😉 Aus Ermangelung eines „will-ich-euch-unbedingt-zeigen“ Häkelprojektes und dem Bedürfnis mal wieder bei euch virtuell auf der Matte zu stehen, hab ich meine Küchenecke abgelichtet. Der kürzlich im Gebrauchtwarenkaufhaus ergatterte Kleiderständer mausert sich zum Weihnachtsbaum. Immer mehr Kleinteile mit weihnachtlichem Spirit finden sich an ihm ein. Viele aus Ermangelung eines Platzes, andere ganz gezielt. Er wächst! Vielleicht ist er bis zum mega-bimmel-bammel-glückseeligkeits-Event 😉 unser Christbaumersatz. Eine Lichterkette aus drei Meter Entfernung locker darüber geworfen, komplementiert ihn dann. Drei Meter müssen sein, damit es nicht konstruiert aussieht, sondern seiner willkürlichen roten Linie entspricht. Je mehr ich darüber nachdenke, desto…  













Die Anleitung zu diesem schönen Weihnachtsbaum findet ihr auf dem Blog von „Mein gehäkeltes Herz“

Mein gestriger Schnapper: Eine tierische Aufbewahrungsmöglichkeit für Häkelnadeln


Euch einen entspannten und erholsamen Nachmittag. Und – schön dass ihr bei mir vorbei schaut!
You are welcome 🙂

Microhäkelprojekt

Ein Schmetterling ist gelandet. Ihr wisst wovon ich spreche 😉 Die kleinen Dinge machen ja das Große und Ganze aus, oder so ähnlich. Ihr merkt, ich blase meinen Häkeloutput ein bisschen auf. Hat er aber nicht nötig. Klopf, klopf. Hab mir einfach mal selber auf die Schulter geklopft. So weihnachtshäkeltechnisch bewege ich mich in niederen Gefilden. Wie unser Hund. In Bodennähe. Krusche lieber die Sachen vom Vorjahr aus der Dekokiste, anstatt…  Bis jetzt. Was morgen ist… 🙂















Viel Leben

Der brandnew fact ist, dass der vor Wochen bereits in einem Beitrag angekündigte Wuffi, seit gestern bei uns eingezogen ist. Optisch die perfekte Besetzung für einen Strassenköter 😉  Ein sehr, sehr ängstlicher und gutmütiger Langhaardackel-Terrier-Mischling aus einer Tiernothilfeorganisation. Den einäugigen Vierbeiner haben uns andere weggeschnappt. Sollte so sein. Jetzt haben wir einen Fritzi.
Unsere Katze tritt ihm sehr selbstbewußt gegenüber und ist nur minimal beieindruckt von ihm. Brave Katze!
Mensch ist Mensch, Katze ist Katze und Hund ist Hund. Jeder weiß und wird in Zukunft um seinen Platz wissen, keine Unklarheiten. Einem entspannten Miteinander dürfte somit im Großen und Ganzen nichts im Wege stehen.
Die Vermittlung und das ganze Drumherum verlief tippi-toppi. Wer interesse an einem Vierbeiner hat, dem kann ich die Lesika Hundehilfe empfehlen: www.lesika-hundehilfe.de
So. Häkeltechnisch ist auch ein bibsi was entstanden. Mann wurde um den Hals behäkelt – schaltechnisch gesehen und ein Kleiderbügel eingekleidet für die jüngste Tochter. Ansonsten schwirren ein par neue Projektideen, wie Schmetterlinge durch das Oberstübchen. Sie wollen sich nur nicht so recht niederlassen. Was soll es – ich lass sie einfach herumflattern. Irgendwann wird… 🙂

 


„Wo fahrt ihr mich hin?“






















Euch noch einen schönen Abend 🙂