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Kulinarisches mit Graupen, rote Beete und Birnen

 

Graupenrisotto:
Eine Zwiebel, Knoblauch und die ungekochten Graupen in der Pfanne  kurz anbraten.
Mit etwas Gemüsebrühe aufgießen und köcheln lassen.
Nach Bedarf Flüssigkeit, auch einen Schuß Weißwein, hinzugeben.
Habe mit gemahlenen getrockneten Pilzen vom letzten Jahr und Kurkuma gewürzt.
Nach ca. einer halben Stunde ist es fertig.

Rote Beete – Birnen – Gemüse:
2 frische Knollen rote Beete schälen, vierteln, in dünne Scheiben schneiden und in eine Schüssel geben.
2  Birnen in kleine Würfel schneiden und ebenfalls in die Schüssel geben.
Mit Zimt, Ingwerpulver, Kreuzkümmel und Salz würzen.
Mit Rapsöl alles gut durchmischen und in eine Auflaufform geben.
Im Ofen bei ca 200 Grad etwa 20 bis 25 Minuten garen, backen, oder wie immer man dazu sagt 😉
Birne und rote Beete – sehr, sehr lecker!

 

Kulinarischer Neubeginn

Die Kategorie „Rezepte“ fristet ein Dasein wie in „Schmalhans Küche“. Kein Futter findet in die Sparte. Das muss sich ändern. Food ist so „in“.  Alle wollen Essen gucken.
Mein Kochverhalten verläuft zu den Foodblogs, Kochshows konträr. Mich trennen Welten zu den medialen kulinarischen Outputs.
Ich zelebriere nicht. Ich koche einfach was der Kühlschrank oder die Speisekammer hergibt. Ich liebe die Tätigkeit des Essens mehr, als die des Kochens. Die Vorfreude auf ein leckeres Gericht lässt mich den Aufwand der Zubereitung leichter ertragen.
Warum also die Kategorie „Rezepte“ nicht einfach auflösen? Nein. Irgendwie und sowieso habe ich Lust auf einen Gegenentwurf.
Mein Plan: An einem beliebigen Wochentag, knipse ich genau um 16.30 Uhr die Küche. Immer aus der gleichen Position. Immer so wie sie ist. Ohne vorher etwas zurechtgerückt zu haben. Zudem dokumentiere ich, was entstanden ist. Kein liebevolles drapieren – nö – rein in den Teller und draufhalten mit der Fotolinse. Gegessen wird nämlich warm.
So nun meine Idee. Wie es mit der Umsetzung aussieht, wird sich zeigen.

Was mit Grünkohl, den Resten vom gestrigen Abendessen und dem heutigen Mittagessen:

Zwiebel klein schneiden und andünsten
Grünkohl klein rupfen und mit in den Topf
mit etwas Gemüsebrühe aufgießen
das Ofengemüse vom Mittagessen ( bestehend aus Kartoffel, Karotte, Süßkartoffel, Zwiebel gewürzt mit Tabil) hinzugeben
den gekochten, geschälten Dinkel vom Vortag ebenfalls in den Topf
eine Dose Linsen dazu
ein Schuß Essig
2 Lorbeerblätter
alles kurz köcheln lassen – Essen!!!!

War lecker.

 

„Süßes“ am Sonntag

Leckeres Holunderblüten-Orangensaft-Gelee.
Short instruction: Holunderblüten für 20 Stunden oder so, in Orangensaft einlegen. Den Saft anschließend durch ein Sieb gießen und mit Gelierzucker, Zitronensaft und etwas Biozitronenschale aufkochen. Ich nehme gern den 3:1 Zucker (drei Teile Frucht, ein Teil Zucker). Habe sogar noch etwas mehr Saft verwendet und es schmeckt immer noch ausreichend süß.



Süße Häkelborte an eine Stoffserviette fabriziert




Sieht auch süß aus. Mein aufgepimptes Leitungswasser. Was gerade griffbereit und aromatisch war, hat seinen Weg in die große „Waterbottle“ gefunden: frischer in Scheiben geschnittener Ingwer und eine Zitrone, Zitronenmelisse, Holunderblüten und Heckenrosenblüten aus dem Garten.



Euch allen ein schönes, entspanntes, langes Wochenende 🙂

Apropo Marmelade

Bin gerade beim Marmeladekochen. Es wird eine leckere Rhabarber-Bananen-Mischung.
Yammi, yammi!

Rezept in Kurzform, da ich es gleich in Gläser abfüllen muss:
750 gr Rhabarber
250 gr Bananen
Saft einer Zitrone
350-400 gr Zucker
Geliermittel 3:1

Alles im rohen Zustand durchpürieren und anschließend kochen.
Falls ihr keinen kräftigen Pürierstab oder Mixer besitzt, dann schneidet alle Zutaten gut klein und rührt beim Aufkochen immer kräftig um, damit nichts anbrennt.
Schmeckt sehr schön fruchtig. Foto gibt es nicht dazu, weil die Küche sich in einem chaotischen Zustand befindet, welchen ich gern beim Kochen produziere 😉

Und ich habe ein leeres Marmeladenglas umhäkelt. Umfunktioniert in ein Windlicht.
Davon gibt es schon Fotos.




Präsentation: solala / Geschmack: tipitopi / Rezept

Sehr rar gesät auf meinem Blog sind Rezepte. Kochen und dabei fotografieren, das funktioniert bei mir nicht besonders gut zusammen. Da raubt mir regelmäßig der Hunger die Muße.
Striktes nach Rezept kochen geht auch gar nicht. Irgendwie muss ich immer meinen Senf dazu geben ;). Entstanden sind erstaunlich gute, wie auch erstaunlich schlechte Kochendergebnisse. Manches war noch irgendwie zu retten, anderes taugte nur noch als Hühnerfutter.
Heute präsentiere ich euch eines meiner augenblicklichen Lieblingsgerichte. Mann und Töchter futtern es auch gern. Kann sei, dass es auch euren Geschmack trifft – oder auch nicht. Stört euch nicht an den nicht sehr ansprechenden Fotos. Es kommt auf die inneren Werte, was in eurem Mund ein Wohlbehagen erzeugt, an 🙂


Zutatenliste:
1 Knolle Rote Beete (roh)
2 – 3 Äpfel
1 große Zwiebel
1 Handvoll Kokosraspeln
1 Handvoll Walnüsse
neutrales Öl. Habe Rapsöl verwendet. Sonnenblumenöl geht auch oder jenes welches bei euch gerade zur Hand ist.
Salz und Pfeffer
Vanillepaste oder Bourbon Vanille oder Vanillemark. Zur Not tut es auch ein Päckchen Vanillzucker
Kokosöl zum Einfetten der Backform. Was anderes geht auch

Ihr merkt schon an meiner Zutatenliste, dass ihr kreativ sein dürft 😉

Zubereitung:
Rote Beete schälen, halbieren, dann vierteln und in dünne (so mitteldünne 😉 ) Scheiben schneiden. In eine große Schüssel geben.
Äpfel mit Schale vierteln und in dickere Scheiben schneiden. Ebenfalls in die Schüssel geben.
Zwiebel schälen, vierteln, die Zwiebelschichten etwas auseinander dröseln und ebenfalls in die Schüssel geben.
1 Handvoll Walnüsse klein bröseln und in die Schüssel geben.
1 Handvoll Kokosraspeln in die Schüssel geben
Alles miteinander vermischen. Salzen und Pfeffern.
Die Vanille mit 3-4 Eßlöffeln Öl vermischen und in die Schüssel geben. Erneutes kräftiges Durchmischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Mischung in eine eingefettete (mit Kokosöl) Auflauf-  oder anderweitige Backform füllen.
Bei Ober- und Unterhitze 180 Grad ca. 25 Minuten in den Ofen schieben.


Die rote Beete wird nicht weich, sondern sind noch angenehm bissfest.
Vielleicht erfreut euch das Gericht auch!

Nicht zu übersehen – uns hat es sehr gut geschmeckt!

Lagerfeuer und lecker Stockbrot

rezept strockbrot (1)

Das Wetter war am Wochenende ideal um das Abendessen in den Garten zu verlegen. Ohne Teller, ganz „basic“ essen. Einfach einen Hefeteig um einen ausreichend langen Stock (um eine ungewollte Fleischbeilage zu verhindern) wickeln, nah ans Feuer halten und bräunen. Schmeckt sehr lecker mit selbst gemachter Kräuterbutter.
So kommt heute ein Beitrag mit Raritätswert: Ein Rezept! Genauer gesagt ein Stockbrotrezept. Lang bewährt und vielfach verfuttert 🙂
Mit der angegebenen Menge werden fünf Personen gut satt.

Hier das Rezept zum Herunterladen

Zutaten:
1 kg Mehl
2 Würfel frische Hefe oder 2 Beutel Trockenhefe
1 Teelöffel Salz
3-4 Esslöffel Öl
ca. 500 ml lauwarmes Wasser
Nach Geschmack: kleingeschnittenen Knoblauch, Pizzagewürz oder Kümmel oder andere Gewürze

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut miteinander verkneten. Falls ihr frische Hefe verwendet, diese zuvor in etwas Wasser auflösen. Den Teig ca. eine halbe Stunde „gehen lassen“. Mit 15 Minuten Teigruhezeit hat es bei uns auch schon funktioniert, da der Hunger zu groß war. Längeres Warten war nicht drin 🙂
Den fertigen Teig um eine Stockspitze wickeln nah an die Glut halten, nicht direkt ins Feuer, ansonsten gibt es Kohlebrot. Fertig gebacken (ca.10-15 Minuten Backzeit) wird es direkt vom Stock gegessen.

rezept strockbrot (2)
rezept strockbrot (3)

Hier das Rezept zum Herunterladen