S wie Sonntag oder Schlagworte wie…

…Boho, DIY, Vintage, Flohmarkt, Einrichtung oder einfach „schön individuell“.
Manche würden meinen Beitrag vielleicht etwas anders verschlagworten:  Altbacken, igitt-würde-ich-niemals-kaufen, alter-Trödel-an-die-Wand-geht-gar-nicht, Sperrmüll-nicht-Wohnzimmer.
Zum Glück gibt es viele Zeitgenossen, welche derart denken! Kaum vorzustellen, würden alle so ticken wie ich. Der Gebrauchtwarenladen wäre komplett leer, Flohmärkte eine halbe Stunde nach Beginn warenlos, wegen immensem Käuferansturm.
Kauft „Neu“ und trennt euch von den alten stabilen, mit viel Liebe zum Detail gebauten, Vollholzmöbeln oder den unverwüstlichen Kunststoff-Resopal-Ungetümen. Ihr haltet die Volkswirtschaft und den Gebrauchtwarenmarkt am Laufen.
Macht weiter so.
Eine Welt mit geschmackskonformen Menschen wäre so richtig: „geht-gar-nicht“!
Am liebsten würde ich jetzt einen Einkaufsgutschein eines Möbelherstellers im Wert von mindestens 1000 Euro verlosen. Leider habe ich keinen. Sorry. Mein Herz blutet 😉
Ich bin nicht lukrativ als Werbeträger für diverse Konsumgüter-an-den-Mensch-bringer.
Schade. Oder doch nicht. Lieber individuell als groß massentauglich. Glaube ich. Aaaaberrr, wenn mir morgen ein super cooler Lampenschirm im Retrolook eines namenhaften Herstellers angeboten werden würde, für den Preis, dass ich ihn auf meinem Blog nett installiert präsentiere, dann könnte es vielleicht sein, dass ich mich fröhlich wiehernd vor den Werbekarren spannen ließe. Oder auch nicht.
Das wirft bei mir jetzt direkt philosophische Fragen auf. Uff.
Cut, Schnitt! Gehe mal an meinen Wollschrank und häkle mir ein nettes Deckchen oder anderen bunten Nippes, dann ist meine Welt wieder in Ordnung  🙂

Meine frisch umlackierten Flohmarktfundstickbilder:

Unsere Katze ist „In Love“ mit dem Flokati.

Euch allen einen schönen Sonntag 🙂

 

F wie Freitag oder Fentrelac

Damit die F-Überschrift sich ausgeht, passend ist, habe ich eine „alternative“ Rechtschreibung angewandt. Fentrelac hört sich vielleicht sogar besser an als das richtige Entrelac. Es ist ein Flechtmuster, welches ich tunesisch gehäkelt habe.
Auf Youtube gibt es dazu gut verständliche Anleitungen (z.B. von wolplein, Monk Wolle & Beanis… )


Es wird ein Kissen werden 😉

Nach einigem Herumprobieren ist diese Umrandung entstanden. Auf die Schnelle habe ich sie für euch mal dahingekritzelt. Und weil die Anleitung auf einem Foto fast nicht mehr zu erkennen gewesen wäre, wegen akuter Kleinheit, habe ich sie auf zwei Fotos verteilt.
Jetzt dürfen eure zwei Gehirnhälften Teamwork leisten. Verständnismäßig von einer zur anderen Abbildung auf und ab joggen. Das hält euch frisch obenherum 😉
Oh je!! Das habe ich mit halber Hirnleistung geschrieben. Neue Wortschöpfungen und kreative Worttrennungen sind entstanden. Bitte nochmal in die zweite Klasse zum Auffrischungskurs.


Und vergessen habe ich auch noch was: In der vierten Reihe werden die Kettmaschen nur in das hintere Maschenglied gearbeitet.

Meine Erkenntnis aus diesem Beitrag:
Die einmalige Verwendung der „alternativen Rechtschreibung“ zieht unbewußt weite Kreise in die gesamte Orthografie. Sollte und das zu denken gäben?!

 

D wie Donnerstag oder dadah!

Bessere „header´s“ sind diese Woche nicht mehr zu erwarten 😉
Habe einen „Doofe-Überschriften-Lauf“. Macht Spaß, auch wenn ich heute froh bin wenn der Sonntag vorüber – stop!! Menno, fast hätte ich vergessen dass ich hier, auf meiner Seite der Boss bin. Kann ja schalten und walten wie ich will. Also. Ich belasse es heute noch mit dem D und so, aber morgen sieht die Welt schon anders aus, oder auch nicht, oder doch, oder nicht… Stop. Bevor der Quatsch ins Grenzenlose ausartet, trete ich auf die „Tastenbremse“.
Nur noch Bi- Ba- Bilder mpfgr….






Brmh, brmh, grmpf 🙂

M wie Mittwoch oder mitternächtliches (Heißkleben)

Meine Montagsblüten klebe – nein arrangiere (klingt besser) ich in einem kleinen Töpfchen zu einem Blumenpotpourrie. Ein gute Zeit, um in alle Ruhe vor mich hin zu kleben. Niemand stört, nicht mal ein Einbrecher 😉

So sah das Töpfelchen vorher aus. Nur vollgestopft mit Wolle – was sonst!

Gute Nacht oder guten Morgen euch da draußen, je nachdem auf welcher Seite der Kugel ihr klebt 🙂

D wie Dienstag oder Diebesbande

So ein Dienstag kann schon immens spannend sein. Dienstag Vormittag auf dem Land idyllisch und schön. Denkste. War einmal oder war es das noch nie?!
Also. Heute bringe ich ein bisschen Crime in meinen Blog. Schurken, Ganoven und zwei nette Polizisten halten Einzug. Weitere Protagonisten sind meine Wenigkeit und meine jüngste Tochter.
Zurück von einer Einkaufsfahrt mussten meine Wenigkeit oder Vielfalt, kommt auf die Betrachtungsweise an, feststellen, dass in unserem Haus Schränke und Schubladen offen standen, die beim Verlassen des Hauses noch verschlossen waren. Nicht sofort waren die kleinen Veränderungen zu erkennen. Der Flur war normal, in der Küche zwei Schubladen geöffnet und ein Behältnis, welches seit Jahren nur ein dunkles Schrankdasein fristet, hatte den Weg auf die Anrichte gefunden. Unser Anfangsverdacht fiel auf die Katze.
Katze allein zuhaus – da ist viel möglich. Kann unsere Vierpföterin Schränke öffnen und Diverses entnehmen? Nö. Sie zählte nicht mehr zum Kreis der Verdächtigen.
Komisch. Auch im Wohnzimmer eine Schublade nicht ganz geschlossen, eine Dose auf der Kommode, wo sie nie stand. Die Erleuchtung kam im Schlafzimmer. Die Matratze war an einer Ecke etwas angehoben worden. Jetzt ging mir endgültig ein Licht auf. Hier waren Wesen am Werk, die normalerweise oder doch nicht das Tageslicht scheuen, im allgemeinen sehr menschenscheu und auf leisen Pfoten – äh – Sohlen unterwegs sind. Ergo Einbrecher. Bei uns haben sie sich ihren illegalen Weg über die Kellertür gebahnt.
Ach nee, dachte ich mir, das passiert doch nur im Fernsehen. In den Krimis, welche ich mir gern angucke. Unter die Matratze gucken, och neee Leute. Gehts noch?! Ich dachte das wäre immer unterstes Krimiklischee. Da bin ich jetzt eines besseren belehrt worden.
Es waren zum Glück humane Klauer, Langfinger. Sie haben nichts zerstört und nur diverse Schränke, Schubladen, Taschen und alles was wie ein potentieller Bargeldaufbewahrungsbeutel aussieht, geöffnet. Und – sich die schmutzigen Schuhe nicht ausgezogen. Ganz ohne Beute sind sie nicht verschwunden. In den Zimmern der Töchter haben sie sich alles gegriffen was golden glänzte. Zu 99% Modeschmuck. Nur eine Uhr im Wert von etwas über Hundert Euro hat sehr zum Leidwesen meiner Jüngsten den Besitzer gewechselt. All die netten Kettchen und Ringe, die das Herz erfreuten – futsch.
Der einzige Trost ist, dass es viel viel schlimmer hätte kommen können.
Nach einigen Überlegungen habe ich die Polizei informiert, dass räuberische Zweibeiner unterwegs sind. Nur so wenig Aufhebens wie nötig, dachte ich mir. Der monitäre Schaden ist ja sehr übersichtlich. Kurze Zeit später standen dann zwei nette Polizisten vor unserer Haustür. Wegen mir hätten sie nicht vorbeikommen müssen. Sie waren sehr nett, haben sich alles angeguckt, notiert und fotografiert. Die Vermutung liegt nah, dass es sich um osteuropäische Bandenkriminalität handelt und dass die Schurken jemals gefasst werden ist unwahrscheinlich. Kann ich verstehen.
Meine Tochter und ich waren inzwischen als Tatortreiniger im Haus unterwegs. Alles ist wieder sauber. Für meine Psyche, habe ich mit diesem Beitrag wieder für Ordnung gesorgt.
Mein Fazit: Unser kreativer alter Krempel, welcher in vielen Augen als wertlos gilt, bereichert mein Leben ungemein, erschwert aber Langfingern ihr Dasein.
Yeahh, gerade eben wurde meine Wollbestellung geliefert. Zum Glück hat sie der Bote nicht während unsere Abwesenheit vor der Haustür abgestellt! Dieser Verlust wäre wirklich fatal gewesen 😉