Könnt ihr mich noch sehen…

…oder bin ich schon unsichtbar?! Oh, oh, etwas unscharf bin ich schon 😉
Frauen sollen ja angeblich, so um die Lebensmitte hin, beginnen sich zu transformieren in nicht mehr wahrnehmbare, zweibeinige, weibliche Objekte. Setzt am Ende bei mir der Prozess auch schon ein? Die Haare ergrauen. Werden sie dann weiß und dann unsichtbar? Wow! Ich mutiere zu einer Superwoman. Nur benötige ich keine Tarnkappe zum Verschwinden, sondern eine Enttarnungskappe. Färben sich deswegen so viele Frauen ihre graue Matte ein? Scheuen sie sich davor, optisch unwahrnehmbar zu sein? Oh schade.
Frei von Styling und Klamottenzwängen sich zu bewegen, hat doch was. Langes, pastenmäßiges Aufhübschen am Morgen – passe! Wir können durch die Gegend schlurfen, laufen, spazieren wie es uns gefällt!
Warum ist der Geheimdienst noch nicht auf diese Zielgruppe aufmerksam geworden? Eine unsichtbare Agentin! Besser geht es doch gar nicht.
Nicht mehr in der Fußgängerzone von diversen Verkaufs- oder Weltverbesserungstypen angesprochen werden. Sich vielleicht schamlos in der Warteschlange vordrängeln – uns sieht ja doch keiner. Ältliches Muttchen fällt nicht auf. Oh lieber doch nicht! Zu gewagt und nicht sozialverträglich, oder?
Oder das Angepasste über Board werfen? Ähmm – neinnnn. Bitte vergesst das mit dem aus der Reihe tanzen. Tut das nicht. Was anderes. Was nicht von euch erwartet wird. Bitte nicht! So. Ziel wahrscheinlich erreicht durch das viele Herumgerede. Vielleicht denkt ihr jetzt darüber nach, was ihr mal anders machen könnt. Tu ich auch immer wieder mal. Ganz bewusst parke ich dumm ein. Stehe schräg oder belege zwei Parkplätze. Doof, aber wahr. Manchmal brauche ich das. Kann man nachvollziehen oder nicht. Zur eventuellen Beruhigung von zarten Gemütern: Ich gefährde keine anderen Verkehrsteilnehmer sondern nur die Parkplatzoptik.
Vielleicht mache ich mich heute unsichtbar oder werfe mir ein bunt gehäkeltes Enttarnungsteilchen über. Mal sehen. Sicher parke ich heute mal wieder sowas von daneben. Bin ja fast unsichtbar 😉

Caribian Sommerschal

In der karibischen Weltenecke war ich noch nicht, doch ich stelle mir die Farben des Meeres so in etwa wie die meines neuen Sommerschals vor.  Naja und der Name macht schon was her. Brauche nur die Überschrift lesen und schon liege ich geistig an einem schönen einsamen Strand. Auf den Palmen wachsen Geleebananen. Die Kokosnüsse sind mit Kokosschnaps gefüllt. Links neben mir 100 Knäuel bunte Wolle und eine Gefriertruhe voll mit Eiscreme.  Zu meiner rechten ein 10 Meter langes Buffet über und über beladen mit einheimischen Köstlichkeiten, die mir alle schmecken. Davon kann ich soviel mampfen und es bleibt nichts, aber gar nichts an den Hüften kleben. Für „stoffwechselverlangsamte Frauen im Wechsel der Gezeiten“ ist das das Höchste! Ja!! In jeder Hand noch ein super fruchtiger Cocktail mit Wums. Der geistige Modus ist auf minimal eingestellt. Es reicht das Rauschen des Meeres.  Meine Füße werden stundenlang massiert, während ich totaly relaxt vor mich hinhäkle. Das muss das Paradies sein oder so.

 

 

 

Mir geht es an den Kragen – häkeltechnisch

In der Glotze lief gestern im Fernsehspätprogramm „Kick-Ass“. Ein Superheldenfilm der anderen Art. Unter Meuchel – Krawum – Action – Anspruch ist ein Häkelkragenprototyp entstanden. Diese Kombi (filmisch untermaltes Handarbeiten) kann ich nur empfehlen. Wenn es zu filmblutangereichert und gewaltorgiastisch wurde, wanderte mein Blick zur Häkelarbeit. Für mich als „in-spannenden-Szenen-unvermittelten-harndrang-verspürende-ohne-viel-getrunken-zu-haben-Type“ war es ein entspannter, guter Filmabend, mit einem nicht uninteressanten Häkeloutput 😉

 

 

Für mich und jeden der dafür Verwendung findet grob skizziert und eventuell nicht ganz fehlerfrei 😉 :

Dies und das und jenes

Ein bisschen hier häkeln:

 

Ein bisschen da häkeln:

Ein bisschen Aquaplaning ist schön für Schnecken:

Ein bisschen den Wollfundus bereichert:

Ein bisschen Wildblumen gepflückt:

Ein bisschen den weiten Ausblick genossen:

Ein bisschen über die zwei kleinsten Matroschkas geschmunzelt:

Ein bisschen meine Püppisammlung erweitert:

Ein bisschen Gemüsegarten fotografiert:

Das war mein bisschen dies, das und jenes 🙂