Archiv der Kategorie: Die Natur

Winke, winke aus dem…

…Land der Spreewaldgurken 😉
Praktiziere das Outdoorhäkeln auf einem Zeltplatz. Ein kleines Holzhüttchen an einem Kanälchen bietet eine entspannte Kulisse.
Da ich mich derzeit im „Taschenflow“ befinde, ist natürlemo selbiges in den letzten Tagen entstanden. Ein „Gurkenglastransportbeutel“ 😉
Angesagt ist: Einfach in den Tag leben, ohne Programm. Sich treiben lassen, wie die Fischchen und Enten im Kanälchen.
Auf einem Leihfahrrad mit drei Gängen, wobei aber nur zwei funktionieren, die Gegend erkunden. Da kommt schon ein „Ostalgiegefühl“ auf, auf dem uralten, aber gut funktionierenden, quietschenden Zweirad. Kilometerlang, in wunderschöner naturbelassener Natur, auf Betonplattenwegen gut durchgeschüttelt werden – die Entschleunigung in Reinform. Ach herrlich! Griebenschmalzbrot und lecker Dresdner Pils…
„Nu“, auch der Dialekt entfaltet zunehmend seine reizvollen Seiten 😉

 

 

 

 

magic monday

Die Überschrift passt irgendwie nicht zum Thema, aber was anderes fiel mir einfach nicht ein. Tja, vielleicht ergibt sich im Lauf des Schreibens noch eine Möglichkeit etwas Magisches einfließen zu lassen.
Und noch vorab: Für Ästheten ist dieser Beitrag nicht geeignet, auch nicht für Feingeistige. Ich widme mich dem „tödlichsten Tier Deutschlands“, laut eines Internetartikels (hyper, hyper), der Zecke. Diese Viecher sind heuer besonders scharf auf mich. Sechs Stück hingen bereits an mir. Und eine war besonders dreist. Sie machte an meinem Dekolleté herum. Hilfe, ein übergriffiges Ding! So ein Schwein!
Alle eingesammelt, in meinem Garten. Es gedeiht sehr üppig, grünes und krabbelndes. Ich lasse mir mein Lieblingsreich doch nicht von solcherart kleinen Blutsaugern vermiesen! Hab mich schlau gemacht, wieder im Internet. Sollte mir das zu Denken geben? Nein. Laut eines Tierarztes ist Kokosöl bei Hunden und Katzen sehr hilfreich. Angeblich würden sich 88% der Krabbler entsetzt abwenden. Also, was sonst in der Bratpfanne landet, wird jetzt auf meinem Body verteilt. Die Ohren und das Fell sollten eingerieben werden. Wuff. Meine Beinbehaarung ist, der sommerlichen Zeit geschuldet, sehr kurz. Macht nix. Ich salbe mich mit Kokos. Ein Tüpfelchen in die Haare und ich rieche wie eine asiatische Imbißbude. Kleidertechnisch versuche ich auch alle Schotten dicht zu machen. Presse mich in eine Legging, Socken an die Füße und gut hochziehen.  Fühle mich wie eine Fashionista. Langärmeliges Oberteil und einen Bauch- und Hintern- und Oberschenkelschmeichler darübergestretcht. I proudly present: Bavarian Presswurst. Ach, was soll’s. Ich bin gerüstet und marschiere in den Garten. Rein zwischen die Stauden, gucken ob was an mir hängt, rein zwischen die Stauden, gucken ob was an mir hängt, rein… Fast meditativ, dieser Rhythmus. Werde fündig! Ohh jaaa – äh – ohh neiiiin. Zähne zusammenbeißen und weiter arbeiten. Nur nicht kleinkriegen lassen. Nicht dass sich die Größenverhältnisse umkehren: Die Zecke, gefühlt so groß wie ich und ich so klein wie das Mistvieh.
Nach dem Gärtnern ab in die Dusche und anschließend noch einen Bodycheck. Mit dem Vergrößerungsspiegel diverse, schwer einsichtige Hautpartien kontrollieren. Nicht schön das Prozedere. Jedes Fältchen wird zum Grand Canyon. Manche Körperregionen müssen angehoben werden, um das unten drunter zu sehen. „Du gehörst zu mir, wie der Name an der…“ summe ich beim Hüftspeck lupfen.
Werde jetzt einen Laden aufsuchen um meine Kokostrategie stringent fortzuführen. Kaufe mir Kokosschnaps für die innerliche Anwendung und eine Kokosschnitte mit Schoko für meinen Bauchspeck und mich.  It´s Magic 🙂

Gewaltiger grüner Bilderstrom

Habt ihr Zeit? Wenn ja, dann macht euch einen Kaffee und bereitet euch einen kleinen Snack zu. Heute morgen hatte ich einen akuten Gartenknipsanfall. Zahlreiche Bilder sind entstanden. Solltet ihr beim Betrachten zwischendurch vor Erschöpfung einnicken –  ich kann es verstehen 😉
Heute also das Motto: Nur die Harten kommen in den Garten 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In Bayern unterwegs

Auch für den Bayern an sich, wie mich z.B., gibt es in Bayern noch viel Schönes zu entdecken. Abgesehen von diesem unsäglichen „Rumgesödere“ zum Thema christliche Symbolik in öffentlichen Gebäuden, bin ich von meiner Heimat voll begeistert!
Natürlich im Gepäck mein brandaktuelles Häkelprojekt: ein Sommerschal.
Also. Ich sende euch noch sommerliche, kurzurlaubshafte Grüße vom Chiemsee 🙂

 

 

 

 

 

 

Es lebe die Wiederholung! :)

Ich sag nur: Tulpen und Wolle und Gehäkeltes.
Bin vom Häkelfieber ins Tulpenfieber mutiert. Quasi häkelnde Tulpenliebhaberin. Diese Liebesbeziehung ist zeitlich begrenzt. Ich gebe ihr nur noch wenige Wochen. Wenn dann mal draußen vieles zu wachsen beginnt, verlagern und vermehren sich die floralen Leidenschaften ziemlich rasant bei mir. Da robbe ich wie ein Trüffelschwein durch die Hecke, dem zarten Duft der Veilchen auf der Spur und werfe mich in die Büsche. Nur in die Fliederbüsche 😉
Bis dahin müsst ihr vielleicht, wahrscheinlich oder auch nicht, diverse Tulpen mit auf den Fotos in Kauf nehmen 🙂

 

 

 

Stürmisches Winterwetter…

…sorgt für heimelige Ruhe. Ein klein bisschen Wehmut ist schon dabei. Zu gern wäre ich heute auf einen schnuckeligen Weihnachtsmarkt. So hol ich mir den Glühwein aus der Speisekammer,  Wolle und Häkelnadel, zünde die zwei Kerzen an und geniesse den Hauch von Zigarrenduft im Wohnzimmer.
Gestern wurde eine neue Tradition eröffnet. Einmal im Jahr, immer an diesem bestimmten Tag, wird aus dem Wohnzimmer ein „Herrenzimmer“. Eine dicke, edle Zigarre wird geruhsam gepafft und an einem Tröpfchen Hochprozentigem genippt. So macht das Älterwerden Spaß.

Die Tischsets sind verschönert. Eins fürs Frauchen und eins fürs Herrchen.