… vieles in die Welt schreien. Soviel gäbe es zu sagen, dass ich keinen Anfang finde. Alles liegt auf dem Tisch – Coronaschwindel, Klimahoax, moderner Menschenhandel (gekaufte Babys), Geldverschwendung der Politiker, Kriegsgeilheit… Und wieder schreibe ich und lösche… Lasse es gut sein. Mein Blick fällt auf etwas Schönes. Mache ein Foto:
Wenn ich so draußen unterwegs bin, nur Natur und sonst nix um mich rum, dann schweifen auch die Gedanken durch die Gegend. Heute dachte ich an meine Kindheit. Damals, vor vielen Jahren, rannten wir Schulkinder einer kleinen Dorfschule, in der Pause in den Kramerladen nebenan. Holten uns eine Negerkusssemmel. Ein aufgeschnittenes Brötchen mit reingequetschtem Negerkuss. Als Kinder spielten wir „Wer hat Angst vorm schwarzen Mann? Niemand! Und wenn er aber kommt? Dann laufen wir davon!“ Manchmal zogen Zigeunerfrauen durchs Dorf und wollten sich Geld erbetteln. Gab es nichts zu holen, dann hinterließ manche wilde Flüche. „Des is a Zigeiner“ – so betitelte man Schlawiner und Zigeunerschnitzel gab es im Wirtshaus. Komisch, mit so viel „Rassismus“ aufgewachsen und nicht zum Ausländerfeind geworden. In meinen Augen sind die ganzen Umbenennungen und Sprechverbote für’n Oasch.
So. Neben der Gedankenschweiferei gabelte ich noch eins ums andere auf – Grünzeug aus dem Wald. Mein großer Kranz an der Garage erstrahlt in frischem Grün.
Heute besuchte mich eine mobile Sturmtruppe im Garten. Nein – der Garten wurde regelrecht überrollt. Sie haben sich Zeit gelassen mit ihrem Eintreffen. Rechnete ich doch schon früher mit ihnen. Egal – es ist schön dass sie da waren. Der Kirschbaum ist abgeräumt. Die wurmigen, fauligen Restkirschen am Baum sind Geschichte. Yeah – geile Sache. Die Felsenbirne neben der Terasse haben sie sich auch vorgeknöpft. Endlich nicht mehr die unzähligen Beeren abkehren. Yeah – geile Sache. Hier im Lande wird eine Kanidatin für das Amt der Richterin am Verfassungsgericht hoch gehandelt. Sie findet, dass ein Baby erst mit der Geburt eine Menschenwürde besitzt. Im Bauch der Mutter bis zur Geburt nicht. Der Bundeskanzler hat kein Problem damit, dieser Frau ein hohes Amt anzuvertrauen, sie zu wählen. Vielleicht wird sie in Kürze über die Abschaffung des §218 (Abtreibungsparagraph) abstimmen. Manche finden das geil – ich nicht. Ich finde das gestört.
Der Garten ist voll mit Schmetterlingen. Große, kleine, ein- und mehrfarbige bevölkern die Blüten. Nachdem im letzten Jahr, aufgrund der ungünstigen Witterung, fast keine zu sehen waren, ist es umso schöner diese volle Pracht zu erleben.