Archiv der Kategorie: Die Natur

Mut- und Krafttankstelle

Wenn mich die augenblickliche Situation etwas kirre macht, dann geh ich in den Garten. Buddeln, einfach was mit den Händen und Erde machen. Das hilft ganz gut. „Irre viel zu tun!“ denkt sich vielleicht manche/r von euch. Falsch. Ich habe einen naturnahen Garten. Selbst der größte „Verhau“ hat einen tieferen ökologischen Sinn. Naja, meistens.
Auf einem Foto seht ihr quasi Gartenabfall in „Mauerform“. Das ist meine Benjeshecke. Alles kommt da rein. Von Baumrückschnitt bis Staudenrückschnitt bis Wildkraut, das sich invasiv ausbreiten wollte. 
Gestern hab ich begonnen mir ein Hügelbeet im Gemüsegarten anzulegen. Da kommt gerade aufgezähltes ebenfalls hinein. Bedeckt von einer Humusschicht kann das Innenleben nett vor sich hin rotten und zukünftig darauf wachsendes Gemüse praktisch von der Wurzel her mit Nährstoffen versorgen.
Wäre nicht dieser Covid 19 aufgetaucht, würde es dieses Beet nicht geben. Ich hab jetzt nämlich viel Zeit. Laut einem Experten macht Angst auch erfinderisch. Danke Coroana (diesen „Verschreiber“ lasse ich unkorrigiert 🙂 ) für dieses Beet 😉
Eine kleine Blumenwiese ist auch entstanden. Frisch angesät verfolge ich ab jetzt täglich den Wachstumsstand. Hurra! Eine neue Tagesroutine ist etabliert.
Ich nehm euch einfach die nächste Zeit öfter mit hinaus 🙂
Ah ja, häkeltechnisch steh ich in den Startlöchern. Ich will einen Topflappen häkeln. Liebe Andrea, du hast mich mit deinem Kommentar inspiriert. Du hast inzwischen wahrscheinlich schon mehr als deine fünf  genannten Topflappen angefertigt.
Also. Ich hab da so ein Bild im Kopf… Auch das werdet ihr sehen. Sollte sich die Vision nicht in Luft… 😉



















„ozapft is“ ;)

Im Internet fand ich furchtbar schöne Zapfen. Sie sind gehäkelt und es gibt eine Anleitung. Nur bin ich furchtbar schwer von Begriff. Habe mich zwei Stunden daran versucht und etliche Nervenstränge sind dabei drauf gegangen, ohne ein Ergebnis zu resultieren. Menno. Vielleicht seid ihr geistig flexibler als ich und checkt die Anleitung. Bei „seidenfein“ werdet ihr fündig. Ich habe mir eine Zapfeneigenkreation aus den Rippen geleiert. Sie sehen zwar nicht so formschön aus, kommen aber der Natur ziemlich nah. Da wächst es ja auch krumm und schief das Naturzeugs. Sollte eurerseits Interesse an dem Zapfen-wie bestehen dann…





Zeichen von oben

Es hat sich geläppert. „Voll das Leben“ positiv ausgedrückt. Irgendwie muss ich zu laut: „Hier“ gerufen haben. In mir steckt Wachstumspotential, denn man wächst bekanntlich an den Widrigkeiten. Manchmal auch in die Breite, wenn das Leben versüßt werden muss. Ich, sinnierend am Tisch.
Soll dies die Quittung sein für mein Verlassen der großen Glaubensgemeinschaft. Scherz. So erzkatholisch (…durch meine Schuld, durch meine…) war ich noch nie. Habe aber dem männerdominierten „Verein“ den Rücken gekehrt. Erst neulich. Da bin ich raus.
Draußen ist es windig. Der Garten im Grau des Tages. Kein Vogel in Sicht. Was ich mir seit vielen Jahren, aus tiefstem Herzen, wünsche, ist ein Eichhörnchen im Garten zu haben. Ich liebe diese Viecher. Vor kurzem mit dem Mann darüber sinniert wie es anzustellen wäre…
Und dann passiert es. Ich sehe rot. Von oben kommt es, aus den luftigen Höhen des Sauerkirschbaumes: Ein Eichhörnchen!! Oh!! Bin ich balla?! Nein! Greife zum Handy. Dieses Wunder muss festgehalten werden, als Beweis für mein Sehen. Krass! Wahnsinn! Im Augenblick, in dem die Lebensscheiße dampfte, ist mir von luftiger Höh ein Herzensgeschenk am Baum heruntergekraxelt und wieder hinauf und wieder hinunter…
Das ist ein Zeichen von oben. Auch für Nichtmitglieder 🙂




Für den Herbst gerüstet

Die Tomaten sind alle abgeerntet und raus aus dem Gewächshaus.
Hab es kurzerhand zu einem „Wintergarten“ umfunktioniert. Teile des Gartenmobiliars zu einem neuen Dingens zusammengesetzt. Könnte schöner sein, passt mir aber so. Unaufgehübscht, halt ganz normal. Das eine oder andere Kerzlein wird noch Einzug halten, wie auch ein gutes Tröpfchen. Sehne jetzt Regen herbei, um den Kuschelfaktor in die Höhe zu treiben.
Damit ihr nicht frustriert seid, dass ihr vielleicht kein solches Teil habt: Diverse Katzen nutzten es als Toilette, da die Tür immer offen steht (zwecks Abkühlung). Musste also quasi erstmal Klofrau spielen. Jetzt seid ihr sicher ein wenig weniger frustriert. Die Scheiben sind auch ein bisschen siffig.
So. Jetzt könnt ihr meinen Beitrag noch besser ertragen und gut ist.
Ab heute ist nur noch geschlossene Gesellschaft im Glashaus. Katzen müssen draußen bleiben!









Vom Weg abkommen…

…lohnt sich! Um mit diesem schönen Anblick belohnt zu werden, musste ich mich nicht in die Büsche schlagen, sondern nur den Blick vom Feldweg ab- und dem Wegrand zuwenden.
Wenn ihr schon immer wissen wolltet, welche Pflanze Leinsamen abwirft – hier seht ihr es:
Tadah – Der Lein!