Archiv für das Jahr: 2018

Gartengrün und bliblablub

Türilü und rätätä. Am ersten Satz ist klar zu erkennen, dass meine Motivation für einen verbal ausgefeilten Blogbeitrag gerade im Tiefbau zugange ist, quasi im Keller. Die Blogseite über den Datenschutz hat Zeit gefressen. Was ich an Energie bisher in inspirierende und freudebereitende Beiträge investiert habe, ist in den letzten Tagen in diese ätzende Datenbaustelle geflossen. Immer wieder mal umgebaut und jetzt endlich fertiggestellt. Schnauf. Mein Computerfuzzi ist auch erleichtert, dass ich als Computer-Nichtbescheidwisserin endlich Ruhe gebe. So wie es ist, muss ausreichend sein. Mehr geht nicht. Ellenlangen unverständlichen Wortmüll einbauen, den wirklich niemand mehr versteht, der aber vielleicht das Gewissen beruhigt, weil ja da wirklich alle Eventualitäten abgedeckt sein müssten, der aber an der Forderung nach „kurz und verständlich“ scheitert, will ich und mein IT Fachmann nicht.
Ach was freue ich mich auf den gewohnten Blogalltag. Nettes Geknipse von allerlei buntem Tand und dieses oder jenes Wort, ganz unter uns, über dies oder jene Lebenssituation.
Also. Nett schreiben über ein Häkelstück ging bisher nicht. Blog verband ich mit Datenschutzbaustelle und nicht mit bunt, heiter… Hiermit ist sie beendet und fertiggestellt. Basta. Heute noch Grün zur Beruhigung und danach wieder buntes Wolliges 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bunte Häkeleien gegen miese Stimmung

Leider, leider lässt mich der ganze Hype um die neue Datenschutzgesetzverordnung auch nicht ganz kalt. So ein Scheiß aber auch. Finde ich. Datenschutz ist schon wichtig aber…
Vieles ist schwammig was ab dem 25. Mai, dem Inkrafttreten der bürokratischen Kreativität, auf uns zukommt. Puh.
Ich finde etwas nicht gut. Stellt meine Meinung eine Bedrohung für die Allgemeinheit dar. Nach dem Inkrafttreten des neuen bayrischen Polizeiaufgabengesetzes darf schon bei dem Wahrnehmen einer Bedrohung und nicht mehr nur bei einer Gefährdung polizeilich eingeschritten werden. Na hoffentlich klingelt nicht der Schutzmann an meiner Haustür weil ich „Scheiß“ geschrieben habe. Diese Wortwahl bedroht so manchen Seelenfrieden zartbesaiteter Menschen. Sie fühlen die gepflegte Ausdrucksweise wäre bedroht von solcherart verbalem Output.
Ich fühle mich von der neuen Datenschutzgesetzverordnung bedroht. Sie versetzt viele in Angst und Schrecken, führt zur Schließung privater Internetseiten… Sie ist keine Bedrohung, sondern eine akute Gefährdung der Vielfältigkeit privater Blogs.
So. Morgen gehe ich zur Polizei und lege die anstehende Bedrohungs- und Gefährdungslage mal dar. Die müssten doch jetzt umgehend handeln. Quasi doppelte Gefahrensituation 😉

Nun noch ein paar nette Bildchen zur Besänftigung der aufgeladenen Stimmung:

 

 

 

 

 

 

Sommerlich buntes Häkelarmband

 

Also. Wahrscheinlich finden ganz, ganz viele das Armband toll 😉 deswegen komme ich, ohne viele Wörter zu schreiben, zu Pudels Kern: Wie kann ich das Teil nacharbeiten?
Also. Auf Youtube fiel mir die Anleitung für ein gehäkeltes Zickzackarmband in die Hände. Fand ich spontan voll gut und habe es auf meinen farbigkeitsliebenden Schnickeldigeschmack erweitert.

Hier findet ihr die Youtubeanleitung für das Grundarbeitsmuster, das Basisarmband.

Eine Seite des Armbandes wurde von mir rosa umrandet und mit  grünen Bommeln versehen. Verwendung fand ein sehr dünnes Baumwollgarn.
Hier findet ihr meine Anleitung, wie das Umranden und mit einem Bommel versehen funktioniert. Seitlich an den Zacken habe ich, mit rosa Garn, in die zwei Maschen je 2 feste Maschen gearbeitet. Weil es so dünn ist, passten zwei Maschen in eine Masche. In die „Zackenmitte“ 1 Kettmasche.

Mit einem  „Beilauffaden“ (noch dünner, quasi ein Hauch von Nichts) in rosa glitzer, die gegenüberliegende Seite eingefasst. Aufgrund der Minigarnstärke passen jetzt sogar drei Maschen in eine Masche. Ich hoffe ihr versteht!

In der Armbandmitte wurde in grün ein Zickzackmuster aufgehäkelt. Die Löcher vom Grundarmband machen es einem leicht mit dem Aufhäkeln.
Hier findet ihr meine Beschreibung wie das besagte Aufhäkeln funktioniert.

Das nette Teil ist fünffarbig. Drei unterschiedliche Garnstärken und die jeweils passende Häkelnadel wurden verwendet. Nicht zu vergessen: ein Knopf.
Euch stehen unzählige Variationsmöglichkeiten zur Verfügung. Schnappt euch eure Lieblingsfarben und häkelexperimentiert damit! 🙂

 

Fertiges und unfertiges und anderes

Ich mach es kurz: Bilder von Fertigem und – äh –  siehe Überschrift 🙂
Ich geh mal in den Garten zum Gießen. Es hat seit Wochen nicht mehr geregnet und die Pflanzen haben Durst. Ich spendier eine Runde Wasser.
Euch einen schönen Donnerstag. Haltet die Augen offen für das, was die Väter am heutigen Vatertag so machen und lasst euch für den Muttertag inspirieren 😉

 

 

 

 

 

„Einfach mal…“ mit Holz und Farbe

Wie sagte gestern mein Mann, als ich mitten in der „Farbe auf das Holz klecksen Aktion“ aktiv war: „Ein guter Handwerker überprüft vor dem Arbeitsbeginn, ob alle nötigen Materialienvorhanden sind und nicht erst wenn er bereits am Werkeln ist“.
Tss, so ein Vorgehen ist ja langweilig. Gähn. Also. Ich fang einfach mal an und denke mittendrin: „Mist, ich brauche ja einen dünnen Pinsel, oder dies, oder jenes“. Ja ein geplantes Vorgehen würde manches erleichtern, aber bei mir auch manche Idee im Keim ersticken. Jetzt oder nie – später is nicht. Ich leg also ein bisschen ohne Sinn und Verstand los und komisch, komisch, oft entsteht etwas Brauchbares. Was fehlt, wird improvisiert. Genau das ist der Punkt für mich. Dieses „Fehlen“ bringt Spannung in ein Projekt. Ein strukturiert nach festem Plan Agierender würde eine mittlere Krise schieben, falls Essentielles nicht zur Hand wäre. Ich und sicher einige mehr von euch beginnen eher mit dem kreativen Suchen nach einem adäquaten Ersatz für das Fehlende. Dieser Prozess ist überwiegend spannend und lässt Raum für Überraschungen. Selten veranlasst er zum fluchen. Das Unvollständige, Ungeplante ist der Motor für kreatives Schaffen, ganz nah bei einem Selbst.
Einen fertigen Bausatz arbeite ich ab. Hat auch seine Qualität. Beim Improvisieren wecke ich mein kreatives Inneres.
Ach, was für eine Lobhuddelei auf chaotisches Tun 🙂 Geplantes und durchdachtes Arbeiten ist natürlich manchmal unabdingbar. Einen kreativ operierenden Arzt nach dem Motto „Hm, kein Skalpell vorhanden“ oder „Spontan hab ich Lust auf eine zusätzliche Nierentransplantation“ wünscht sich auch keiner.
Also. Beides ist wichtig. Mal Streber, mal coole Sau.
Immer geradlinig auf der Lebensautobahn dahindüsen, ohne einen Umweg, ein Abfahren auf eine gemütliche, sehenswerte Nebenstrecke wäre ja auch fad. Zumindestens für mich 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Endlich mal wieder ein fertiges Häkelprojekt!

Habe einen Sommerschal fabriziert. Yeah! Er ist fertig. Yeah! Größentechnisch am Limit zu „fast zu klein, aber nur fast“ gearbeitet. Aus Erfahrung weiß ich nämlich, dass sich die Dinger noch in die Länge ziehen.
Das Muster nennt sich „Rippenmuster“ oder, was ich viel eleganter finde: chevronstitch.
Die Anleitung zum „stitch“ ist mir auf Youtube in die Hände gefallen, vor die Linse gerutscht.  😉
Hier findet ihr sie auch.
Anstelle von festen Maschen, wie in dem Tutorial beschrieben, wurden von mir ausschließlich Stäbchen gehäkelt. Macht sich für einen Sommerschal besser, weil es nicht so kompakt wird.
Durch die Verwendung einer etwas höheren Nadelstärke, als für die Wollstärke angegeben, ist das ganze Häkelding noch luftiger geworden. Der Schal ist quasi kurz vorm Abheben, Aufsteigen… vor lauter „Luftigkeit“ 😉
Eine feste Anleitung für den Schal gibt es nicht. Die existiert nur in meinem brain.  Aber so ein Ding lässt sich voll leicht nacharbeiten.