Also, ich muss dringend mit dem Elon reden. Er will ja in den nächsten zehn Jahren eine bewohnbare Stadt auf dem Mond bauen. Tjaaaa und da komme ich ins Spiel. Ich würd mir gern eine Ferienwohnung dort oben sichern. Irgendwie bin ich urlaubsreif von meinem Land und auch dem Rest der Welt. Der Mond böte mir eine ausreichende Distanz, um mich so richtig zu erholen. Jemanden auf den Mond schießen – dieser Ausspruch verkehrt sich in Bälde in das Gegenteil. Eine Enklave der Ruhe. Ein Träumchen.
Von oben auf den Scheiß da weit unten zu blicken, weit genug weg um das hysterische Geschrei um fast alles, nicht mehr zu hören. Kriegsherde mit Bombenexplosionen könnte ich auf meinem Mondbalkon, mit Abstand und einem Glas Weißbier, wie ein Feuerwerk betrachten.
Neben mir in einem Topf viele Kohlpflanzen ohne Erdflöhe, denn auf dem Mond gibt es nur Mondflöhe. Die knabbern bloß am Kryptonit.
Und – ich muss dem Musk dringend Ratschläge geben, denn ich weiß fast alles besser. Das sagt zumindest mein Mann. Also. Wenn ich dort oben mal meine Ferien verbringe und ich nicht viele Deppen um mich herum haben will, muss ich mit ihm abklären, wer sich auf den Mond schießen lassen darf.
Also. Er darf nur Leser meines Blogs mitnehmen, denn da sind meistens noch Herz und Hirn am rechten Fleck und für ausreichend wolligen Gesprächsstoff ist gesorgt. Handarbeitsferien auf dem Mond und vielleicht einen interstellaren Handarbeitskreis.
Ich freu mich 🙂
Und wer kommt mit?