Outdoor Tischdeckchen

Also. Hab mir ja so nette Gänseblümchengrannys fabriziert und sie zu einem Läufer zusammengefügt. Tja, so als Einzelteile sind sie ja furchtbar süß, aber in der zusammengenähten Form – uff.
Da überkam mich eine Unzufriedenheit. Mit dieser bin ich ja nicht allein hier in Deutschland. Laut INSA ergeht es 78 % auch so. Nicht wegen meinen Grannygedöns, sondern wegen unseres Bundeskanzlers und der Bundesregierung. Hab mich also miteingereiht in die murrende Masse – aber nicht lang. 
Meine Unzufriedenheit konnte ich durch einen gehäkelten Rand beheben. Dieser bringt etwas Ruhe in die Sache. Je länger ich den Häkeloutput betrachte, desto zufriedener werde ich.
Tja, meine Methode funktioniert leider nicht bei obigem Regierungspersonal. Je länger man dort hinguckt, desto größer wird der Unzufriedenheitszustand.
Ach – vielleicht sollten sich alle mal so einen Tischläufer oder so ein Deckchen häkeln, um wieder in einen positiven Modus zu gelangen.
Mein Teil ziert den Gartentisch. Da aus Acrylwolle gehäkelt, dürfte es ein langlebiges buntes Teil sein. 
Und puff – weg ist das negative Gefühl…

 





Erdflöhe im Gemüsegarten

„…Werbung, Unterhaltungsindustrie und politische Propaganda erzeugen systematisch Traumwelten und Idole“. Sie verfälschen die echten Güter und ersetzen sie durch Scheingüter. Die so erzeugte Scheinwelt dient dann als Nährboden für Machtmissbrauch und totalitäre Strukturen.“
Philosoph Josef Pieper (1904-1997)
Apropos „Scheinwelt“ – beim Lesen dieser Zeilen sprang mir förmlich meine Überpopulation an Erdflöhen in die Gehirnwindung. Damit sich bei euch keine Traumwelt bezüglich meines Gemüsegartens festsetzt, zeig ich euch Fotos meiner malträtierten Kohlpflanzen.
Zu weit hergeholt der Zusammenhang – egal. Meine Flöhe sind bei euch gelandet 😉
Und – meine Auszeit auf dem Mond, nebst Wolle, steht. Eure Begeisterung hält sich in Grenzen und Elon hat sich auch noch nicht gemeldet. Abeeer ich bleib dran, denn die Auszeit ist alternativlos – siehe Fotos.
Elon bitte melde dich!!! 

 



Handarbeitsferien auf dem Mond – Musk bitte melden

Also, ich muss dringend mit dem Elon reden. Er will ja in den nächsten zehn Jahren eine bewohnbare Stadt auf dem Mond bauen. Tjaaaa und da komme ich ins Spiel. Ich würd mir gern eine Ferienwohnung dort oben sichern. Irgendwie bin ich urlaubsreif von meinem Land und auch dem Rest der Welt. Der Mond böte mir eine ausreichende Distanz, um mich so richtig zu erholen. Jemanden auf den Mond schießen – dieser Ausspruch verkehrt sich in Bälde in das Gegenteil. Eine Enklave der Ruhe. Ein Träumchen.
Von oben auf den Scheiß da weit unten zu blicken, weit genug weg um das hysterische Geschrei um fast alles, nicht mehr zu hören. Kriegsherde mit Bombenexplosionen könnte ich auf meinem Mondbalkon, mit Abstand und einem Glas Weißbier, wie ein Feuerwerk betrachten. 
Neben mir in einem Topf viele Kohlpflanzen ohne Erdflöhe, denn auf dem Mond gibt es nur  Mondflöhe. Die knabbern bloß am Kryptonit. 
Und – ich muss dem Musk dringend Ratschläge geben, denn ich weiß fast alles besser. Das sagt zumindest mein Mann. Also. Wenn ich dort oben mal meine Ferien verbringe und ich  nicht  viele Deppen um mich herum haben will, muss ich mit ihm abklären, wer sich auf den Mond schießen lassen darf. 
Also. Er darf nur Leser meines Blogs mitnehmen, denn da sind meistens noch Herz und Hirn am rechten Fleck und für ausreichend wolligen Gesprächsstoff ist gesorgt. Handarbeitsferien auf dem Mond und vielleicht einen interstellaren Handarbeitskreis.
Ich freu mich 🙂 
Und wer kommt mit?