Archiv der Kategorie: Stricken

Romantik am Spülbecken

Ich bin noch immer an den Spültüchern dran. Der Bedarf ist noch nicht gedeckt um täglich ein frisches aus der Schublade zu ziehen. Das eben fertig gewordene ist gleich in den Besitz einer Tochter übergegangen. Bin noch im Putzlappen minus – Hurra!! Die kleinen, sehr gut wischenden Helferlein, sind ein schöner Zwischendurchzeitvertreib. Äh, nicht „Zeit-vertreib“, eher ein „Zeit-gewinn“ 🙂
Diesmal wieder gestrickt und und mit der Häkelnadel umbortelt:



Spültuch gestrickt

Aus dünnem Baumwollgarn (45 Maschen angeschlagen), mit ausschließlich rechten Maschen, einen „Putzlumpen“ fabriziert. Der Rand ist natürlemo umhäkelt.
Lange hat es gedauert, bis ich von den Microtüchern den Absprung geschafft habe. Jetzt esse ich kein Microplastik mehr mit, sondern Baumwollfusseln 😉



Apropo Wasser – hier ein Satz der es mir beim Lesen sofort angetan hat. Weiß der Geier warum 😉
„…suche mir den richtigen Zeitpunkt und den richtigen Adressaten für meinen Widerstand. Bis dahin fließe ich wie Wasser, bleibe unangreifbar, bewahre meinen inneren Stolz, denn bald gehöre ich zu der Welle, welche die Unterdrückung fortspült“

Auf meinem neuen Putzlappen kann ich gut durch`s Spülbecken surfen 🙂





Euch einen schönen Abend! Immer schön flüssig bleiben! 😉

Wärmendes für kalte Tage



Beidhändig genadeltes ist fertig. Mein wärmendes Strickprojekt ist bereit für den körpernahen Einsatz im Freien. Bei der nächsten Hunderunde wird es mich begleiten.
Mein Dackelterriermix Fritzi und ich brauchen dreimal täglich Auslauf. Da das fellige Tier aufgrund seiner unbekannten Vorgeschichte (Extötungsstationsinsasse aus Rumänien) den leinenlosen Freigang vollumfänglich nur für Eigeninteressen ausnutzen würde (den seh ich dann nur noch von hinten immer kleiner in der Ferne verschwinden), such ich mit ihm umzäuntes Gelände auf. Hier im Dorf ist es ein Spielplatz am Ortsrand. Dort kann der Wuffel sausen. Zerr- und Suchspiele machen uns beiden Spaß. Die Kinder sitzen ja Zuhause und sollen den Kontakt mit anderen meiden. So ist der Platz immer frei für mich und meinen Begleiter, dem die Gaudi dort richtig gut tut. Frische Luft, Spiel und Spaß ist gesund. Den Hund einsperren – ich bin doch kein Tierquäler..
Auch Abends nach 21 Uhr, der Ausgangssperre hier, muss er noch raus. Seit dem Ausgehverbot drückt ihn um die Zeit regelmäßig noch etwas. Komisch. 
Zum Glück ist man hier im Land so Tierlieb. Ohne Maulkorb kann Fritzi auf den Spielplatz und 21 Uhr auf die Strasse. Viele Zweibeiner beneiden meinen Vierbeiner… 



Ab und an

Ab und an bin ich hier. Mein Medienkonsum ist sehr stark reduziert. Kein Radio, kein Fernsehen, nur ab und an eine lustige Serie gucken ohne Werbung und wann ich will. Das tut gut, entspannt und schafft Klarheit. Raus aus der medialen Angstmaschinerie und eintauchen in das unmittelbar Wesentliche.
Informatives hole ich mir von unabhängigen freien Journalisten wie z. B. „Reitschuster.de“ und „2020news.de“. Den öffentlich Unredlichen habe ich bis auf weiteres mal den Rücken gekehrt. So mache ich es. Jeder muss für sich seinen Weg in dieser aufgeregten Zeit finden.
Handarbeitstechnisch läuft im Augenblick nur ein Strickprojekt. Ein Loop wird es werden. Häkeltechnisches fabriziere ich gedanklich. Den Weg ins Reale hat noch kein Projekt gefunden. Macht nix. In dieser unfreien Zeit ist meine Kreativität reduziert, quasi in Ketten. Hört sich schlimmer an als es ist. Ich bin optimistisch, dass auch wieder andere, bessere Zeiten kommen.