Archiv der Kategorie: Stricken

Krasses, neues Häkelmuster

Ich hab ein völlig neues, leicht nachzuarbeitendes Häkelmuster, welches auf große Begeisterung in meinem Umfeld stößt, nicht gefunden. Hab garnicht danach gesucht, denn ich bin im handarbeitlichen Dümpelmodus.
Was soll ich sagen – ich strick mal wieder ein Perlnickituch oder gar ein Perlnikituch oder gar ein Pearlnickituch. Der vorangegangene Satz ist wohl das kreativste an der Sache. Aber – so soll es sein, denn im Dümpelmodus liegt die Latte niedrig. Keine kreative Spannung, kein Fingerkribbeln. Im Seichten dümpel ich rum, paddle mit den Stricknadeln durch wohlbekannte Musterlandschaften. Ganz entspannt, ganz lässig und manchmal ganz langweilig.
Selten ereilt mich ein Gedanke von „Ich könnte doch ein – “ und zackdibums ist er auch schon wieder versickert, bevor ich ihn erfassen konnte. 
Das einzige, was mich am Einschlafen beim Perlniggistricken abhält, ist der Farbverlauf der Wolle. Den find ich maximal spannend….      …..schnarch….. 


Heißes Eisen? Kein Thema

Topflappeneckdaten:
Mit Baumwollgarn und einer Rundstricknadel nen mustrigen Schlauch gestrickt. Ist ca. 20 x 20 cm groß, die seitlichen Öffnungen zusammengehäkelt.
Vorteile von dieser Strickausführung:
Hält die Hitze gut ab – ist ja doppelwandig.
Angenehm weich. Häkellappen mit festen Maschen sind starrer.
Mein Lappen wird beim Waschen etwas schrumpfen, hat dann aber immer noch ne handliche Größe.
Es gefällt mir mustertechnisch sehr gut und es sind noch fünf Millionen andere Varianten möglich. Ein weites Feld….
Ein ästhetischer, funktionaler Küchenhelfer.
So. Nun genug gelobhudelt 🙂


Perlnicki und andere Einsichten

Na toll! Saß ich grad noch mit meiner morgentlichen Tasse Kaffee so voller mitteilungsbedürftiger Gedanken da – schwups – jetzt wo ich sie in die Tasten kloppen will, haben sie sich verdünnisiert. 
Mache mich auf die Suche, wie ein Perlentaucher-Sternchen-innen-Scherz. Apropos: hab so kleine, feine Perlnickitücher gestrickt. Ausgehend von der Spitze, wird immer am Reihenanfang und -ende eine Masche zugenommen. Gestartet mit vier, entwickelt sich ein nettes Tüchlein, das sich in der Übergangszeit leicht um den Hals schlingt und zart wärmt. Gesehen bei der Orientbayerin auf Youtube.
Mein Blick schweift aus dem Fenster, die Welt wird heller – medial dunkler. Irre. Der ganze Zugang da draußen. Hier ne Bombe, da ne Detonation, hier Hass, dort Hass…
Im Krieg stirbt die Wahrheit zuerst, alles ist im Nebel. Zurückblickend in die Historie der vergangenen Schlachten zeigt sich, dass es nie um Menschlichkeit, immer um Machterhalt und Geld ging. Geld regiert bis jetzt die Welt.
Der Bill, also der Gründer eines Computerbetriebssystems, welcher in Anfangscoronazeiten in der Tagesschau seine lukrativen Impfempfehlungen rauslabern durfte, hat wieder ein Bereicherungsprojekt am Start: Er warnt vor einer Grippe, welche abermillionen Tote fordern werde. In was hat er denn nun wieder investiert, der Kumpel vom Epstein. Mit willfährigen medialen Helferlein muss er die blöckende Masse schon mal in Aufruhr versetzen. Angst ist das beste Verkaufsargument. Damit wirst du jeden Scheiß los. 
Ein letztes Relikt aus alten Tagen, die seit Jahren ungenutzte Satelitenschüssel ist von unserem Dach geholt worden. Der Öffentlich-(Un)rechtliche-Rundfunk findet in unserem Haushalt nicht mehr statt. 
Wollte gern die Schüssel als Vogeltränke nutzen, ging leider nicht, zwecks Schraubenloch in der Mitte.  Ist verschrottet worden – gut so. Der Scheiß kann wech. 
Es lebt sich so schön ruhig, wenn kein Radiogerät im Hintergrund dudelt und kein Fernsehgerät das Wohnzimmer verschandelt. Ich kann es euch wärmstens empfehlen. Wenn der Ausstieg geschafft ist, will man nie mehr dahin zurück – also ich zumindestens.
Es gibt ja die neuen Medien (Kontrafunk, Tichys Einblick…) welche man sich wohldosiert zuführen kann, zwecks neutraler und guter journalistischer Information. 
Habt einen schönen Sonntag mit lieben Menschen, oder in der Natur, oder mit euren Handarbeitsprojekten! 🙂



  





Dies und das – Ananas

Kinderpullover is feddisch – guad.
Blumiges Bild erstanden – bassd guad in Dena oder Gang.
Neues Wort aufgegriffen: Clusterfucking. Es bezeichnet eine Situation, in der durch viele Fehlentscheidungen komplett alles aus dem Ruder läuft, alles extrem chaotisch und schlecht organisiert ist. 
Der Begriff gefällt mir, denn er bringt mit einem Wort die derzeitige Situation hier und dort und vielerorts auf den Punkt. Wir werden clustergefickt – quasi. Ups – das ist schon derb gell!!
Macht nix und euch da draußen einen schönen Sonntag!




Mein erstes Mal

Zum ersten Mal stricke ich einen Raglanpullover. Auf Youtube-sei-Dank gibt es idiotensichere Anleitungen. Puh – zum Glück.
Und es gibt schöne Strickmusterbücher.
Es fehlt nur noch ein Ärmel und die drei gekauften Wollknäuls reichen grad so aus. Ein Kinderpulli ist relativ flott gestrickt. 
Jetzt ist es halb zehn Uhr Abends. Schöne Küchensofastunden. Manchmal hör ich mir den Kontrafunk nebenbei an und manchmal hör ich mir gar nichts an, sondern stricke so vor mich hin.
Ob das Teil dann auch angezogen wird – mal hoffen. Abeeer – etwas Gutes hat es jetzt schon – ich kann einen Raglanpullover stricken! 🙂



M – wie…

…Montagspost
…mal das Trump-Bashing runterfahren und auf die Politiker und ihr Tun hierzulande gucken.
…mal wieder was stricken 😉
…mal das Handy in die Schublade stecken und für ein paar Tage dort vergessen.
…mal wieder eine Zigarillo paffen! Muss heute nach langer Abstinenz unbedingt sein!
…mal den Sommer warm und den Winter kalt sein lassen.
…mal dem Partner sagen, wie gern man ihn hat.
…mal nur aus dem Fenster gucken.
…mal einfach das aufschreiben was grad durch das Oberstübchen geistert – wie jetzt 😉
…mal drüber froh sein, hier schon so lange seinen Senf abzugeben, ohne bepöbelt zu werden.
…mal nette Grüße in die Wirklichkeit nach draußen zu senden 🙂