Archiv für den Monat: Juni 2020

Näh-Häkel-Projekt

Das gehäkelte Dingens unten soll mal auf eine Tasche drauf. Diese fabriziere ich mir aus dem grünen Vorhangstoff, nähe mir einen Shopper – äh – eine Einkaufstasche. Shoppen ist nicht mehr, ich geh jetzt wieder „Einkaufen“. Aktuell, bedingt durch die Carolamaßmahmen, haben wir monatlich 500 Euro weniger auf dem Konto. Das wird sich in den nächsten Monaten auch nicht ändern. Aber es könnte schlimmer sein und uns wird geholfen! Wir freuen uns über die drei Prozentige Steuersenkung. Yeah!
Eine Bekannte musste für ihr kleines Familienunternehmen Soforthilfe beantragen, denn es sind null komma null Aufträge vorhanden. Da diese Hilfe aber nicht ausreicht, hofft sie auf einen Kredit. Bei einer anderen geht im Familienkreis ein angestammtes Unternehmen derzeit vor die Hunde.
Ja, das alles bewerten wir nicht über, denn unseren Volksvertretern geht es gut. Sie freuen sich aktuell über eine Diätenerhöhung. Freuen wir uns mit ihnen. Gönnen können.
Und jetzt habe ich mich schon selbst zensiert. Anstatt Volksvertreter wollte ich Volksverblöder schreiben. Habe es rausgenommen und hiermit wieder eingefügt.





Ich bin eine Verschwörungs-theoretikerin – Yeah!

Das fiel mir gerade eben beim Stricken ein. Ja, diese Tätigkeit klärt den Geist. Mir ist bewußt geworden, dass ich mein Hirn noch nicht an die Mainstream-angst-mach-gaderobe gehängt habe.
Damit das hier aber nicht zu einer reinen Carolaseite ausartet, verknüpfe ich Wolliges (sei es auch nur in Bildform, als schmückendes Beiwerk) mit meinen kruden Anschauungen und völlig obskuren Videotipps. Manchen meiner Leser werde ich damit unangenehm sein. „Was war es hier doch mal nett. So einigermaßen eben. Aber jetzt – nein das will ich nicht mehr lesen“ denken sich…. Ist völlig oke für mich. Wem es hier zuviel wird, der darf sich gern umorientieren. Mein Wohlbefinden hängt nicht an Aufrufzahlen. Mir geht es gut, wenn ich hier eins zu eins mit mir sein kann.  Dadurch lebt mein Blog über die Jahre hinweg. Mein treuer Wegbegleiter.
Obskurer Videotipp: Gespräch zwischen Flavio von Witzleben und dem Psychiater Hans-Joachim Maaz auf Youtube –  „Rubikon im Gespräch: Die Panikdemie“.
Und Halleluja nicht zu vergessen, mein Oberverschwörungsgottguru Dr. Bodo Schiffmann. Er ist ebenfalls auf Youtube vertreten. Ihm verdanke ich es, dass ich seelisch Gesund durch den Wahnsinn komme.
Und jetzt haben wir auch noch diesen Rattenfängern im Netz unser Geld nachgeworfen. 50 Euro gespendet an „Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie – MWGFD“. Noch nicht genug des Wahnsinns – Rubikon bekommt auch noch was von uns. 

Nachtrag:
Youtube: „Stoppt den Wahnsinn! Interview Prof. Sucharit Bhakdi mit Dave Brych“

Damit ich auch weiterhin heiße…

…Eisen anfassen kann stricke ich mir einen Topflappen. Ist schön. Das Mitzählen beim Muster leert den Kopf. Zum Glück kann ich bis drei zählen. Aber heute müsst ihr mir auf die Sprünge helfen denn ich komm immer auf ein falsches Ergebnis. Also ich zähle drei Dinge zusammen und komme auf 50.000.000.000. BMW plus VW plus Mercedes ergibt 50.000.000.000 Euro. Verflixt nochmal. Nix mit drei. Das bekommen die von uns. Wahrscheinlich für das Bescheissen. Das muss mit einer fetten Unterstützung belohnt werden, wenn man uns so clever hinter das Licht führt (Schummelsoftware, Dieselskandal). Respekt. Eigentlich müsste Gerburg Jahnke`s  Video auf Youtube  „Wäre die Kultur eine Bank, wäre sie schon gerettet“ heißen: „Wäre die Kultur ein bescheißender Autobauer, wäre sie gerettet“. Ich mag sie schon sehr diese Kabarettistin und kann voll verstehen, dass sie sich am Ende des Videos mehrere Gin´s hinter die Binde kippen muss.
Ach, was soll das ewige genörgele von mir. Seien wir doch froh und singen „Hände waschen, Hände waschen…“ um das Waschbecken stehend. Wenn bei einem die Uschi (Maske) verrutscht, tadeln wir ihn. Vor lauter Hygienemaßnahmen bemerken wir gar nicht mehr, dass unser Haus schon lichterloh brennt. Ach das Leben kann doch so einfach sein. Maske auf und fertig.