Archiv der Kategorie: Häkeln

Ab in die Kiste

Jo, abhängen im T4 Bus. Passt schon irgendwie: alter Bus mit Häkeldecke, buntem Schnickeldi, eine hyper hyper Häkelmutti und der hyper Dackelterriermix Fritzi. Zigarillo rauchend im Bus mit Häkelzeugs. Zuvor auf einer kleinen internen Demo gegen den Bau einer Hyper-Stromtrasse. Puh, da erfülle ich ganz schön ein Klischee. Komme mir fast schon vor wie eine Esomutti. Nur der Mann passt da optisch nicht ganz rein. Der analytisch denkende, nur selten hyper, hyper werdende männliche Zweibeiner. Ein „mich“ in männlich könnte ich auch nicht ertragen. Also bassd so 🙂
Und was ich euch mal wieder sagen will: Danke, meine weibliche, männliche und divergente Leserschaft. Ich hab es richtig gut mit euch! Wenn ich mal wieder einen Meinungsschwallanfall erleide, tragt ihr den Umstand gelassen mit, bestärkt mich in meinem Fühlen oder seid sehr fair in euerem Andersdenken. Danke euch da draußen, euch stillen und sich äußernden. Schon des öfteren wurde ein bescheidener Tag durch liebe Worte hier für mich aufgehellt. Mit euch gehe ich gern durch diese und kommende Zeiten oder so 🙂 















Meine neue Normalität: mosaic crochet

Mosaic häkeln – zuvor noch nie gemacht und jetzt täglich – ergo: neue Normalität. Die mach ich mit links. Jep. Wird mit der linken Hand gehäkelt. Treue Blogbegleiter wissen ja, dass ich vor wenigen Monaten begonnen habe von der rechten Häkelhand auf die linke umzuswitchen. Bin ja noch eine zwangsumerzogene Linkshänderin. Große Projekte wie beispielsweise eine Decke häkle ich viel entspannter und ausdauernder mit links. Fühle mich dabei noch um einiges mehr „häkelrelaxt“.
So. Jetzt beende ich meinen netten Text. Es brodelt in mir. Nettigkeiten zu schreiben fällt mir schwer. Fühle mich hin- und hergerissen. Aktuell. Habe eine Meinung. Stellung zu beziehen ist nicht leicht in der jetzigen Zeit. Empfinde viel. Punkt. Manches muss einfach ausgesprochen werden und ich fände nicht die passenden Wörter für einen Text, der mich auf den Punkt bringt. Textende.
Fast: www.mwgfd.de
Komisch heute Morgen konnte ich die Seite ( von Prof. Streeck, Prof. Dr. Püschl und vielen anderen namhaften Ärzten und Wissenschaftlern) aufrufen. Jetzt nicht mehr erreichbar. „Schöne neue Welt“.  Orwell lässt vielleicht grüßen oder nicht
Nachtrag: Sie funktioniert wieder – Yeah – war überlastet!! Orwell grüßt nicht.
Nachtrag: Aufheiterung gefällig? „Nuhr im Ersten am 30. April 2020“ auf Youtube 🙂 🙂





Gehäkelter Pannelappen und sonstiges

So. Bevor es zum eigentlichen Thema des Beitrages geht: Meinen vorherigen Post habe ich auf privat geschaltet, weil ich hier der „Seuche“ 😉 nicht zuviel Raum geben will. Ja, ich halte die ganze Mundschutzaktion (zum jetzigen Zeitpunkt), die Distanzhaltung im öffentlichen Raum für überzogen. Hilfe wir mutieren zu Zombies. „Corona-Zombie-Apokalypse“. Ja, ich höre mir die Meinung von Medizinern (Schiffmann, Bhakdi…) auf Youtube an.  Es „spahnt“ und „södert“… mir zu einseitig. Ich will wieder eine Vielfältigkeit der Diskussion im öffentlichen Raum und – stop – jetzt beende ich meine Ausführungen, sonst muss ich diesen Beitrag wieder auf privat…  😉
Also. Vor Wochen hat mich eine Kommentatorin zum Topflappen fabrizieren inspiriert. Mit dem Häkeln begonnen. Angefangen und liegen gelassen das angefangene Teil. Vor Tagen wieder angefangen das angefangene Teil aus dem Zustand des Anfanges zu befreien und schlussendlich eine Schlusspunkt gesetzt.
Die Politiker könnten sich ein Beispiel an mir nehmen und auch „anfangen“. Sich einfach wieder von ihrer Entscheidungsdominanz  lösen und die Verantwortung immer weiter zurück in die Hände des Volkes zu legen. Nicht dass wir in der angefangenen Situation verharren und in unseren vier Wänden vor uns hin modern, wie viele unfertigen Objekte in der hintersten Schublade. Ich will wieder aus der Kiste ins Leben geholt werden. Amen.
Muss ich doch wieder lösc…. 😉 Ach Scheiß drauf! Wenn jetzt nicht wechselhafte Stimmungen erlaubt sind, wann dann?







Brauche Häkelunterstützung

Also. Mein brandnew Häkelprojekt, ein Friedakissen, ist fast fertig – und das seit Tagen. Tja, es happert an den vielen schönen Häkelblumen, die noch ins Kissenkopfhaar müssen. Ja, müssen! Ohne buntes Blütenschnikeldi ist es kein Friedakissen. Ohhh, um die Fabrikation der netten Teilchen prokrastiniere oder eiere ich mich durch den Garten. Eine Baustelle nach der anderen wird immer noch aufgerissen. Da bin ich sehr kreativ. Rasenfläche schwindet in beängstigender Schnelligkeit. Wenn ich mit Spaten und Harke loslege, bleibt kein Grashalm mehr stehen. Rasenmonogrün wird zu Blühflächen transformiert. Demnächst kann ich den Rasenmäher auf „Kleinanzeigen“ verhökern. Und da hat mich eine Idee ereilt: In Zeiten der Krise ist manchem mehr freie Zeit beschieden und ich würde euch jetzt mal tatkräftig in einer sinnvollen Lebensfreizeitgestaltung unterstützen, indem ich frage: „Willst du mein Kissenprojekt unterstützen und mir nette bunte Häkelblümchen zukommen lassen? Dein Lohn wäre meine Freude und tiefe Dankbarkeit.“ 🙂
Ich starte einfach mal den Versuch, wohl wissend, dass es ein schwieriges Unterfangen… 🙂
In der Sidebar findest du in der Kategorie „Impressum und Datenschutz“ meine Mailadresse. Ernst gemeinte Anfragen… Scherz. Schreib mir und ich sende dir meine Adresse zu 🙂 :