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Schöner konsumfreier Samstag

Heute mache ich mir mein Leben schön, ohne einen Cent dafür auszugeben. Erstmal steht ein Fitnessprogramm an. Heckenschneiden mit schwerem Gerät. Meine Schulter- und Nackenmuskeln jubeln schon 😉 Viel frische Luft und körperliche Betätigung klärt den Geist –  oder so.
Ganz unmasked wird er der Tag. Kaffee im T4 irgendwo in der Pampa, mit schönem Ausblick. Auch wenn die Kaffeetasse in der Hand etwas zittert, weil die Armmuskeln meinen noch immer die Heckenschere führen zu müssen – egal. Abends vielleicht einen Abstecher mit dem Fahrrad zu Freunden und eine beschwipste Heimfahrt über Feld- und Waldwege. Mal sehen… 🙂

Der nette Häkellappen entstand gestern Abend, noch mit ruhigem Händchen:





Sinniges in unsinniger Zeit

In dieser, den gesunden Menschenverstand herausfordernden Zeit, war es mir nach etwas Sinnvollem. Also habe ich einen Kleiderbügel umhäkelt. Das macht viel Sinn. Wer kennt sie nicht, die vom Bügel ins Schrankinnere gleitenden Blusen, Westen mit weitem Kragen…
Auf dem umhäkelten Haltedingens kommt nichts mehr ins Rutschen.
Im Kleiderschrank sind noch viele, zu behäkelnde Bügel. Schöne Beschäftigung für den Herbst und Winter. Zeit hab ich viel, denn im Garten steht wenig an und bei etlichen 2G Veranstaltungen darf ich nicht mehr teilnehmen. Cafes, Gastwirtschaften, 3G Veranstaltungen besuche  ich nicht mehr. Also lieber Leser, bist du dir im Klaren, dass du gerade auf der Seite einer ausgegrenzten und diffamierten Minderheit – Ungeimpften – unterwegs bist?
Traust du dich zu bleiben, oder musst du dich, solidarisch mit der Mehrheit, wegklicken?
Fühle dich frei in deinem Tun 🙂





Zum etwas dran aufhängen

An meinen umhäkelten Kleiderbügel hänge ich ein heutiges Erlebnis:
Ein Mann mit einem Attest, ausgestellt von einem Arzt, dass ihn vom Maskentragen aus triftigen Gründen befreit, geht in eine Bäckerei. Er reiht sich in die Warteschlange ein. Als er an die Reihe kommt weigern sich die Verkäuferinnen ihn zu bedienen. Es sei ihnen verboten solche Menschen wie ihn zu bedienen. Er solle sich nicht so anstellen, sie sei auch geimpft und trage die Maske, so eine Verkäuferin. Aus der Warteschlange mischt sich ein Kunde ein und fordert die Angestellten auf, von ihrem Hausrecht gebrauch zu machen und den Mann hinaus zu werfen. Den Maskenbefreiten betitelt er als unsozial.
So liebe Leser, wer benimmt sich hier unsozial, unsolidarisch…







Trotzalledem

Ich mache mich unabhängig! Ein erster Schritt ist getan. Ich habe meinen eigenen Wollladen eröffnet samt Kundschaft. Er kam mit der Post, als Geschenk. Tja, so einfach rutscht man in die Selbständigkeit, koppelt sich ab vom System. Die linke Kundschaft ist ungeimpft, die rechte geimpft – egal. Hier gibt es keine Spaltung und Ausgrenzung. Jeder ist willkommen…