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Gegen was anstinken

Der Knoblauch ist geerntet. Letztes Jahr im Oktober gesteckt, über den Winter, das Frühjahr gewachsen und nun liegt er zum Trocknen auf dem Holzstapel vor dem Schuppen.
Aus eigenem Saatgut erwuchs Neues. Unabhängigkeit im Kleinsten.
Glaube dass der Geruch Parasiten vertreibt. Die gibt es ja zur genüge in allen Bereichen.
Immer eine Sache des Blickwinkels. Für manche bin ich das unnütze Dingens. Coronakritisch und ungespiked, kaufe den Weltuntergang, die „alle-müssen-rein-ins-Land-Strategie-weil-es-gut-ist“ den derzeitigen Männleins und Weibleins in den diversen Regierungsposten nicht ab.
Ich erschaffe eine Bannmeile um mich herum, halte mir Ungemach mittels Verzehr von Knoblauch vom Leib. Also so meine These. Träumen darf ich ja…
Der Himmel leuchtet blau über meiner Heimat dem Bayernland. Ich schwing mich aufs Rad und drehe mit dem Hund eine Runde. Ganz gemächlich bei 25 Grad. Werde es schon überleben ohne einen Hitzeschutzraum aufsuchen zu müssen, oder eine App, die mich daran erinnert vorher noch mal aufs Klo zu gehen und mich einzucremen (was ich nicht tue)  😉










Mit diesem Werkzeug hat die Ernte wunderbar geklappt.

Gut versteckt…

…wächst mein Gemüse. Umzingelt von Ringelblumen, Mutterkraut, Malven, Jungfernkopf… gedeihen Pflücksalat, Bohnen, Lauch, Rote Beete, Kohl, Zwiebeln, Karotten, Paprika, Zuckerschoten…
Hatte ich in dieser üppigen Form noch nie. Ich bring es nur sehr schwer übers Herz, im Frühling die sprießenden Pflänzchen der Stauden aus den Beeten zu rupfen. Vieles wird im Garten verteilt, der Rest verbleibt im Gemüsebeet.
Diese Vielfalt bereichert meinen Boden, lenkt vielleicht  „Schädlinge“ wie den Kohlweißling von den Gemüsepflanzen ab. In diesem Pflanzen-drunter-und-drüber müssen sie quasi die Orientierung verlieren.
Ich schreib mir meinen Pflanzenverhau schön 😉 In Natura ist er ja bereits bezaubernd 🙂
So. Jetzt missioniere ich euch noch ein bisschen, bequatsche euch, bis ihr in eurem Garten auch hohe Bäume anpflanzt.
Die zwei großen Linden, inzwischen fast 30 Jahre alt, blühen. Welch ein Summen, welch ein Duft, welch ein kühles Klima bei Hitze.
In einem kleinen Töpfchen im Gemüsegarten, wächst ein Balsampappelsteckling verhalten vor sich hin. Täglich hoffe ich auf einen Schub nach oben. Pappeln sind ja sehr wuchsfreudig. In der nord-östlichen Gartenecke ist noch ein kleines Plätzchen frei. Da darf er in die Höhe schießen – im Gemüsegarten – wo sonst 😉









Einfach nur schön

Es ist wunderbar draußen. Durch den vielen Regen wächst und gedeiht die Natur phänomenal. So vieles möchte ich mit euch teilen, so garten- und politiktechnisch.
Also. Der Grünschnitt ist das Gold des Gärtners. Ich hole mir noch zusätzlich Rasenschnitt vom Alois, aus dem Dorf. Fast jede Woche drei prall gefüllte Raiffeisenbags.
Nach Jahren des Mulchens mit Rasen, Hackschnitzeln, Laub, Hobelspänen… merke ich am Wachstum, wie gut es den Pflanzen tut – und mir.
Die Bodenqualität nimmt stetig zu und die Gartenarbeit wird stetig weniger. Der bedeckte Boden bietet einen guten Schutz vor Austrocknung, unterdrückt das unerwünschte Beikraut. Ein „Gartenhauerl“ kommt nicht mehr zum Einsatz.
Und mein Verständnis für Politisches, gedeiht dank des Kontrafunks. Es lag nicht an meiner Dummheit, dass ich fast Jahrzehntelang nur minimales Interesse für das politische Weltgeschehen aufbrachte. Der Politikteil, in der damals abonnierten Tageszeitung, war nur schlecht – meinem Empfinden nach.
So verlinke ich eben gehörtes. Vielleicht begeistert und bereichert es eine von euch: Kontrafunk aktuell 
So. Ich bin dann mal im Garten… 🙂