Archiv der Kategorie: Garten

Stroh im Kopf

Äh nein – oder doch – aber klar im Gewächshaus. Bis eben hab ich darin gewerkelt. Fast alle Tomaten sind unter der Erde und mit Stroh abgemulcht. Das hat sich letztes Jahr gut bewährt. Die Schicht schützt vor Gießwasserspritzern, macht heller von unten, hält den Boden feucht und riecht ganz wunderbar… 🙂
Die ersten angezogenen Pflänzchen (Rosenkohl, Weißkraut, Kohlrabi, Blumenkohl und auch etwas Mangold) sind ausgezogen in die Weiten des Erst- und Zweitgartens. Mensch – ich habs aber dicke! Zweitgarten – mannomann 😉
In die leeren Anzuchtplatten versenkte ich heute Diverses wie Fenchel, Grünkohl, dicke Kohlrabis, Mairüben (die Aussaat haben sich die Schnecken gekrallt), Steckrüben, Pflücksalat und nochmal Rote Beete. Bei mir im Garten sind Querdenkerschnecken unterwegs, die nicht nur einspurig an die Mairüben, sonder auch noch an die Rote….
Zucchini, Kürbis und diverse Gurken werden in den nächsten Tagen keimen. Bassd, denn vor Mitte Mai gehen sie nicht ins Freie, sie sind in Kwarantänne, bis sie vor dem eventuellen Frost sicher sind. Ach Gottchen, da holt mich glatt der reale Irrsinn… Eisbecher, Schokolade, Himbeercreme, Torte – ich muss mich sofort – Geleebananen, Puffreis, Michreis – ablenken…







Meine liebsten Werkzeuge. Das runde Dingens ist eine Ballbrause – tolles Teil!

Die Andenbeere im Hintergrund darf bald ins Freie – Zeit wird´s

Da geht bald die Post ab – ganz sicher!









Auf dem letzen Bild seht ihr den „Opfersalat“ für die Schnecken. Man könnte auch sagen „Die große Ablenkung“ 😉  😉

Geteilte Freude ist…

…doppelte Freude.
Ich zeige euch meine Gartenbilder um euch zu erfreuen, denn ich gucke mir auch so gern Gärten an. Lasst euch inspirieren, so wie ich mich auch inspirieren lasse. Habt eure Freude daran, wie ich auch meine Freude… 🙂









Meine neueste Errungenschaft: Ewiger Kohl!













Danke für euren Besuch bei mir! Immer wieder gern 🙂

Mein Zweitgarten

Seit letztem Herbst bin ich am urbar machen eines zweiten Gemüsegartens. Das Stück Land lag jahrelang brach und ich kann es nun nutzen. Die Pacht ist ein Teil der Ernte – bassd.
Mittels ausbringen dicker Mulchschichten, vorzugsweise Rasenschnitt, dem Abdecken mit Planen und der No-Dig-Methode versuche ich dem Grasbewuchs beizukommen. Was ich auf dem Hof als Material finde wird eingebaut. Bruchsteine, Holz, alte Pflasterplatten nutze ich als Einfassung, mit Stroh und Grasschnitt wird gemulcht.
Ohne festen Anbauplan, einfach wie es mir in den Sinn kommt, wird gewerkelt und in bälde gepflanzt. Einfach machen, ohne feste Standortvorgaben der Gemüsepflanzen, ausprobieren und gucken was rauskommt. Das Ziel ist nicht ein hoher optimaler Ertrag, sondern die Freude am Tun.
Tipps ohne Ende bekommt man aus dem Netz zuhauf. Hilfe, was man alles falsch machen kann beim Anbau, was berücksichtigt werden sollte…  Ich schieß das alles einfach in den Wind, vertraue meinem Gefühl. Wenn es gut gelingt freu ich mich 🙂







Der alte gemauerte Brunnen im Garten ist gold wert. Von der Rasenkante aus geht es vier Meter in die Tiefe. Mittels Eimer und Strick hole ich mir das Wasser daraus. Demnächst wird mein Mann mit Bruchsteinen den Brunnen nach oben verlängern und eine gut handhabbare Abdeckung bauen. Er freut sich schon drauf und ich mich auch 🙂