Archiv der Kategorie: Garten

Hausgarten und „Honk“

Ich bin doch ein Honk. Ausversehen habe ich deinen netten Beitrag, liebe Gabriele, nach dem Lesen gelöscht. Irrtümlich auf die falsche Taste… Aber darüber gefreut habe ich mich bevor…
So. Und nun mal wieder Gartenbilder. Dort verbringe ich immer noch sehr viel Zeit. Als neuestes Projekt wurde ein Stangenbohnenrankgitter improvisiert. Die langen Äste haben wir uns aus einem Berg von Heckenschnittgut gezogen. Ist richtig urig geworden. Eine Augenweide. Die Bohnen braucht es eigentlich gar nicht mehr 😉

 















Mut- und Krafttankstelle

Wenn mich die augenblickliche Situation etwas kirre macht, dann geh ich in den Garten. Buddeln, einfach was mit den Händen und Erde machen. Das hilft ganz gut. „Irre viel zu tun!“ denkt sich vielleicht manche/r von euch. Falsch. Ich habe einen naturnahen Garten. Selbst der größte „Verhau“ hat einen tieferen ökologischen Sinn. Naja, meistens.
Auf einem Foto seht ihr quasi Gartenabfall in „Mauerform“. Das ist meine Benjeshecke. Alles kommt da rein. Von Baumrückschnitt bis Staudenrückschnitt bis Wildkraut, das sich invasiv ausbreiten wollte. 
Gestern hab ich begonnen mir ein Hügelbeet im Gemüsegarten anzulegen. Da kommt gerade aufgezähltes ebenfalls hinein. Bedeckt von einer Humusschicht kann das Innenleben nett vor sich hin rotten und zukünftig darauf wachsendes Gemüse praktisch von der Wurzel her mit Nährstoffen versorgen.
Wäre nicht dieser Covid 19 aufgetaucht, würde es dieses Beet nicht geben. Ich hab jetzt nämlich viel Zeit. Laut einem Experten macht Angst auch erfinderisch. Danke Coroana (diesen „Verschreiber“ lasse ich unkorrigiert 🙂 ) für dieses Beet 😉
Eine kleine Blumenwiese ist auch entstanden. Frisch angesät verfolge ich ab jetzt täglich den Wachstumsstand. Hurra! Eine neue Tagesroutine ist etabliert.
Ich nehm euch einfach die nächste Zeit öfter mit hinaus 🙂
Ah ja, häkeltechnisch steh ich in den Startlöchern. Ich will einen Topflappen häkeln. Liebe Andrea, du hast mich mit deinem Kommentar inspiriert. Du hast inzwischen wahrscheinlich schon mehr als deine fünf  genannten Topflappen angefertigt.
Also. Ich hab da so ein Bild im Kopf… Auch das werdet ihr sehen. Sollte sich die Vision nicht in Luft… 😉



















Für den Herbst gerüstet

Die Tomaten sind alle abgeerntet und raus aus dem Gewächshaus.
Hab es kurzerhand zu einem „Wintergarten“ umfunktioniert. Teile des Gartenmobiliars zu einem neuen Dingens zusammengesetzt. Könnte schöner sein, passt mir aber so. Unaufgehübscht, halt ganz normal. Das eine oder andere Kerzlein wird noch Einzug halten, wie auch ein gutes Tröpfchen. Sehne jetzt Regen herbei, um den Kuschelfaktor in die Höhe zu treiben.
Damit ihr nicht frustriert seid, dass ihr vielleicht kein solches Teil habt: Diverse Katzen nutzten es als Toilette, da die Tür immer offen steht (zwecks Abkühlung). Musste also quasi erstmal Klofrau spielen. Jetzt seid ihr sicher ein wenig weniger frustriert. Die Scheiben sind auch ein bisschen siffig.
So. Jetzt könnt ihr meinen Beitrag noch besser ertragen und gut ist.
Ab heute ist nur noch geschlossene Gesellschaft im Glashaus. Katzen müssen draußen bleiben!









Gartenökostreber

Viel Grün ist im Garten vorzufinden. Mit meiner Toleranz dem Wildwuchs gegenüber, liege ich voll im Trend. Vor zwei Jahren hätte er noch als verlottert und ungepflegt gegolten. Heute ist er „in“. Ergo, bin ich kein Gartenökostreber. Der grüne Mainstream spielt mir in die Hände. Puh Glück gehabt.
Die Kampagne „Rettet die Bienen“ finde ich nur grenzwertig gut. Gerettet werden muss alles Kleinstkrabbelgetier. Die Asseln, Wanzen, Schaben, Mücken, Mistkäfer, Spinnen… und noch viel mehr „ekliges“ Käferzeugs. Inspiriert durch die mediale Artenvielfaltthematik dürfen jetzt mehr Gartenecken sich dem Wildwuchs hingeben. In jeder Ecke quasi ungebändigte Entfaltung. Schon sehr spannend, was sich so alles entwickelt. Frequenztechnisch bin ich dort auch recht häufig unterwegs. Vom eigenhändig bepflanzten Gartenrest weiß ich was ich zu erwarten habe – dort: surprise surprise!
Zu unserer Freude treibt sich dieses Jahr wieder ein Igel im Haus umgebenden Grün herum. Unter der Buchsbaumhecke hervor hat er mich angehustet, oder wie auch immer man die Igelgeräusche bezeichnet. Welcome kleine Flohkiste! Auch die Flöhe wollen überleben – „Rettet die Flöhe“ 😉



















Gartengrün

Nach meinem vorherigen, very emouschonalen, Dampfablassbeitrag nun der Ausgleich. Grün soll ja beruhigend auf das Gemüt wirken. Oder auch nicht. Egal. Hab den Garten geknipst und lade euch auf einen Fotostreifzug ein. Punkt. Mehr schreibe ich nicht, sonst ginge mir vielleicht der Gaul mit meinem Geschreibsel wieder durch… 😉 Das soll jetzt keine Rechtfert – äh – Stop – menno – kein Text mehr, dass artet sonst… Ende Gelände! 🙂



















Euch eine gute Zeit!