Archiv der Kategorie: Wohnen

Jo, bin noch da

War und ist viel los bei mir. Deswegen herrschte hier Ruhe für etliche Tage. Alles geht nicht. Prioritäten setzen oder vom Leben gesetzt bekommen. Als etwas langsam in der Aussprache mit erdigem, bauchigem Dialekt, reiße ich mir recht geschwind neue Projekte auf. Und so sitze ich jetzt vor dem PC, denke an Projekte und erkenne dass ich jetzt Projektfreie Zeit brauche. Also kein Geschwafel über mein Tun in der realen Welt. Mal nix mit diversen Menschen. Nein,  jetzt einfach Qualitytime mit dem stillen Bildschirm vor mir und im Hintergrund eine Ahnung von euch Lesern.
„Wir brauchen uns gar nicht mehr zu Treffen, denn ich lese ab und an auf deinem Blog und bin auf dem Laufenden über dich“ so neulich eine Freundin zu mir. Tja hier bin ich, ich. Kurios. In Zeiten der Datensammlung im Netz, des gläsernen Menschen, quatsche ich hier über mich. Hinz und Kunz und Sergje, John, Chan…, wahrscheinlich allerhand skurile, dubiose und viele ganz normale Zweibeiner wissen Bescheid über mich. Ohhhh, schön blöd und leichtsinnig bin ich. Lauert doch hinter jedem Click das…  Tja, das muss meine etwas langsame dialektische Aussprache sein, welche mich antreibt mich so naiv den Gefahren des Netzes auszusetzen. Weiß der Geier was alles…. Tja, der weiß es und ich nicht. Deswegen weiter munter schreiben…







Ultra cooles Crochetvideo!

Viele schöne Häkelinspirationsseiten gingen in den letzten zwei Jahren den Bach runter. Mancher trauere ich noch heute nach. Tja ist so. Nun aber fiel mir doch nach einer langen Dürreperiode ein Videotutorial ins Auge, dass ich im Augenblick einfach nur schön finde. Ach was, super duper fantomastisch obergeil! Mag es der Jahreszeit geschuldet sein – egal – mit der unterlegten Musik, seiner ganzen Aufmachung, versetzt es mich in einen Häkelurlaub, den ich am Küchentisch vor dem Computer antrete. So einfach! Nicht lange unterwegs sein um Entspannung und Ferne zu verspüren.
Gebt einfach auf Youtube  „Havana Cal – Mosaic Crochet technique tutorial“ ein.
Hoffe ihr seid auch so begeistert wie ich!! Wenn nicht – macht nix 🙂
Dazu ein paar bunte Bildchen (wie man sie bei Dämmerlicht gerade noch so hinbekommt):





Unbedingt auch machen!

Dieser Papierbaum – ein Träumchen! So süß!! Mir entgleitet die Wortwahl vor Begeisterung. Hab ihn in vielfacher Ausführung auf einem Tisch gesehen und stand sofort in Flammen. Fast eine brenzlige Situation… 
Auf Youtube finden sich Anleitungen dafür. Verschiedene Faltarten, die zum gleichen Ergebnis führen. Gebt einfach „Weihnachtsbaum Papier falten“ ein.
Auf einen Umstand muss ich im Besonderen hinweisen: Die ganz zarte, hauchdünne Staubschicht auf dem weißen Tisch habe ich mühsam entstehen lassen. Sie ist ein bedeutender Part der dekorativen Komposition und symbolisiert den Schnee! Also nichts mit siffiger Haushalt. Nein, ich setze profanen Staub gezielt ein. Wow – das ist hohe Kunst. Finde ich, oder rede ich mir und euch ein 😉







Wenn Männer…

…kreativ werden, kann das seltsame Ausmaße annehmen. Zumindest bei meinem Exemplar. Technik meets Einfallsreichtum ergibt unkonventionelle bauliche Maßnahmen. Da wird schon mal ein Loch durch die Wand gebohrt, um etwas zu installieren das irgendwie die Wärme von A nach B transportieren sollte. Hätte, hätte Fahrradkette. Tja. Versuch und Irrtum. Gehäkeltes lässt sich auftrennen. Mit viel Manpower Bearbeitetes lässt sich nur aufwendig wieder zurückbauen. Bin den einfachen Weg gegangen. Habe ein Bild vor das Loch gehängt.
Oder das Druckerkabel. Nach dem Auszug der Kinder bieten sich viele Plätzchen, um einen Drucker abzustellen. Dazu braucht man Kabel, die dem Drucker folgen. Quer über den Flur, die Treppe hinauf, wieder quer über den Flur in ein Zimmer. Wie dieses elendige lange Teil nur vertuschen?! Einhäkeln wäre eine… Äh nein. Ich habe spontan einen Teil der Weihnachtsdeko in Vogelform darauf platziert. Ist schön jetzt, das Kabel. Und die Vögel kacken einem nicht auf den Kopf.