Archiv der Kategorie: Manch anderes

Damit es hier nicht fad wird

Ja, Leute ich habe mir die Stricknadeln geschnappt. Nur für euch, damit keine Langeweile aufkommt. Hier auf meinem Handarbeitsblog. Scherz.
Durch Zufall bin ich auf gestrickte Topflappen gestoßen. Die sahen so richtig cool aus. Eine meiner Töchter benötigt neue und so habe ich mich auf das gut übersichtliche Strickprojekt eingelassen. Für einen Lappen reicht mein Strickelan gerade so aus.
Und – ich stelle bedenkliches an mir fest: Ich verändere mich. Kaufe ich mir doch freiwillig kackbraune Tassen! Schock. Und – ich finde sie auch noch schön. Hm. Wohin führt das noch? Ich und ihr, wir werden sehen.





Fühle mich wie ein neuer…

…Mensch. Mich meiner ursprünglichen Händigkeit mehr zuzuwenden bereichert mein Leben ungemein. Alte Blockaden brechen auf. Ich fühle mich sorglos und frei. Höre die Vöglein zwitschern und die Englein singen. Hosianna! Nun denn, so himmlisch fühlt es sich nicht an, aber es macht Spaß.
Totally mit links fabriziert – mein Topflappen:







Totally mit rechts gehäkelt – mein neues Kissenprojekt:


Fühle mich quasi „unisex“ 🙂

Vogel flieg

Wie sagte eine Youtuberin in ihrem Anleitungsvideo: „Es muss nicht sauber gestickt aussehen. Durch das Unperfekte wirkt es viel lebendiger als ganz akurat gearbeitet.“ Sehr schön. Das mit dem ungleichmäßigen Sticken klappt sehr gut ;). Kann quasi nur „Lebendig“. Bin zufrieden. Sieht schön handmade aus.





Stich für Stich

Horizonterweiterung mittels Sticken.
Der große Blick in die Weite bietet sich mir noch nicht aufgrund meiner eingeschränkten Stickstichkenntnisse. Wird vielleicht noch werden. Oder auch nicht.
Also. Eine Stofftasche wurde bereits verschönt. Heute ein zweites Transportbehältnis erworben um darauf herumzusticheln.







Hilfe, meine Beine verwelken

Ich bin im Besitz einer Landkartenzunge. Wusste ich lange nicht, bis ein HNOler dem Ding in meinem Mund diese Bezeichnung gab. Sie ist nicht glatt, sondern irgendwie differenzierter. Kleine Canyons und Schluchten sind auf ihr verortet. Ich mag sie. Sie ist magisch, denn irgendwie steht sie mit meinen Beinen in Verbindung.
Sie muss mit ihnen folgendermaßen kommuniziert haben:
Zunge: He ihr zwei Stängel da unten. Findet ihr nicht, dass es bei euch viel zu glatt läuft. Gähn. Muss ja langweilig sein so. Legt euch doch etwas Profil zu!
Beine: Oke, machen wir.
Zunge: He, ihr zwei Stängel da unten. Hat ja ein paar Jährchen gedauert bis ihr in die Puschen gekommen seid. Gut Ding braucht Weile. Aber gut gemacht! Schöne Landschaften sind entstanden, ganz abwechslungsreich. Ein Auf- und ab. Da geht doch noch mehr!
Beine: Oke, machen noch was.
Zunge: He ihr zwei ähm – Stangen da unten. Total motiviert! Respekt. Habt eure Landschaften mit dunklen Flüssen und Nebenflüssen und Bachläufen durchzogen. Die Schluchten noch etwas nachgearbeitet. Eins mit Stern! Fleißarbeit gefällig?
Beine: Oke, machen wir gern.
Zunge: Ho,ho,ho ihr seid stark!! In die Kniekehlen Mondlandschaften gezaubert und Trockenzonen angelegt! Wir sind ein super Team! Ihr dürft jetzt auch meinen zweiten Namen tragen: Landkartenbeine!
Beine: Okeeee!!! Sollen wir noch..
Ich: Nein, es reicht!! Genug der blühenden Landschaften! Ausreichend Klimazonen vorhanden.

PS: Ich mag sie – meistens 🙂