Archiv der Kategorie: Manch anderes

Ich komme in die Puschen

So häkeltechnisch gesehen. Geht auch nicht so weiter. Poste hier Krixikraxikunst und pseudoliterarische Ergüsse.
Das kann nicht sein! Der User will doch thementechnisch handfestes geliefert bekommen. Häkelblog ergo was Gehäkeltes. Ganz easy. In der Theorie schon, im Praktischen aber nicht. Wo kämen wir denn da hin, wenn überall das drin ist, was drauf steht. Geht doch gar nicht nie. Nennt man die Dinger nicht „Mogelpackung“? Oh – das hört sich spannend an. Klingt nach Überraschung. Stelle mir gerade vor, ich ginge in einen Wollladen und fände darin nur Autoreifen vor. Interssant inspirierend. Autoreifen umhäkeln… hm… Also, dieses Konzept übernehme ich für meinen Blog. Jedesmal wenn ihr vorbei schaut, wisst ihr nicht was euch erwartet. Süßes, saures, ekliges, schönes, befremdliches, vertrautes… Geiles Konzept! Für Hartgesottene. Für Weicheier mit einem ausgeprägten Hang zu Vertrautem wird diese Seite zum Minenfeld. Das macht mir Spaß…

Zum Einstieg in die neue Blogära zur Beruhigung noch Fotos von meinen zukünftigen, neuen Hauspuschen.





Es hat in mir rumort und…

…gedräut oder so, oder ähnlich. Und es ist mir Rosa – äh – Prosa entsprungen. Man kann sie verstehen oder auch nicht. Beides ist oke. So streue ich meinen Wortbrainoutput in die Weiten des Netzes. Künstler sind ja irgendwie manchmal nicht einfach. Amateure, welche sich zu Höherem berufen fühlen, pflegen manchmal ausgeprägte Möchtegernallüren. Ich führe einen Dackelmix spazieren und sehr selten begleitet mich ein sehr kleines Schweinchen der Gattung „Rampensau“ 😉



Kaffeetafel

Egozentrische Weiber an der Kaffeetafel im eigenen Geredegeschwülste wild um sich drehkreiselnd.

Schmatzend, hustend, seufzend. Unästhetische an den Nervenabgrund drängende Laute verlautbaren lassen.

Oh Welt, wohin mit dir, wenn schon am eckigen Tische die Besatzung in alle sieben Winde verstobt. Ein isolierter Wortorkan tobt, für den Rest nur ein laues Lüftchen.

Oh Welt, das Kleine ins Große gezogen, lauern die Mannignoranten in großen Hallen um ihrem Redegeschwülste, um sich selbst drehkreiselnd, zu lauschen.

Zerschlagen die Kaffeetafel. Schilder mit kreischender Säge geschnitten: Für die Welt! Drehkreiseln an Kaffeetafeln verboten!


Adieu…

…Stehrümchen`s, Schrankleichen, Geschenke die ihr Ziel verfehlt haben, Selbstgemachtes, welches nicht mehr zu mir passt…
Anstatt zu produzieren, reduziere ich vieles. Tja, neues braucht ja Platz 😉 Also. Alter Häkelkram wurde ins Sozialkaufhaus transportiert, um mir Raum für neue Ideen, eine neue Richtung häkelnadelwolltechnisch zu schaffen. Auf den Fotos schwerlich zu erkennen, auch diverser Zimmerschmuck wurde entsorgt. Alles was mir keine Freude bereitet kommt wech. Meinem Mann schlottern schon die Knie 😉











Was so lief und so

Zeit für einen Jahresrückblick. Ich mit zuckersüßer piepsiger Stimme: „Huch meine Lieben, das vergangene Jahr war totaaaal super. Ich hab ganz tolle Sachen gemacht. Einfach supiiii. Ich bin so dankbar für so viel tolle Dingens…“ Da verlässt mich meine Kraft zum schön rumsülzen. Was soll ich schreiben, nein was will ich schreiben? Tadah: Es läuft noch immer bei mir. Bin 51 Jahre und hätte gern Bock auf eine langanhaltende Trockenperiode. Frauen ihr versteht was ich meine.
Gute Zeiten, schlechte Zeiten – alles ist vertreten. Upps habe gerade eine Gefühlswallung. Kann im kommenden Text für nichts mehr garantieren. Quasi out of control! Heul – lach – schrei – lach…
Hat sich im Bekanntenkreis nicht gerade ein frisch gebackener Pensionär ein junges Ding angelacht und ist damit über die sieben Berge. Ohhh, ist der doof. Mit der eigenen Frau aus dem Gröbsten heraus und nun? Ihm wünsche ich, dass die neue Gefährtin zu den zwei Dritteln aller Frauen zählt, welche nicht sang und klanglos in einen neuen Lebensabschnitt treten.
Die ganze Bandbreite hielt das Leben in meinem nahen und weiten Umfeld parat. Es wurde gestorben, an Krebs erkrankt, ein Missbrauchsfall wurde publik, die Ohren versagten ihren Dienst und stürzten ab, kleine Unfälle passierten, Knochen wurden gebrochen… Ach Leute, das ganze Zeugs was ihr wahrscheinlich auch aus eurem Leben kennt ist einfach so passiert. Was will ich immer zurückblicken?
Oke, die schönen Dinge noch mal hervorkruschen und sich daran erfreuen. Ahh, genau: Nachdem ein Windschutzscheibensteinschlag und ein kleiner Einparkauffahrunfall, alles innerhalb eines Jahres, unsere Versicherung zu stark mit Kosten belastete, hat sie uns kurzerhand rausgeworfen. Vier Wochen hätten wir Zeit eine neue zu suchen. Und – haben wir gefunden. Das war so schön. Wir leben nicht in einem versieften Ghetto in der Bronx. Wir führen ein ganz normales Leben. Sogar auf dem idyllischen Land. Aber dort brodelt es ganz heiß unter der schönen Oberfläche.
Huch bin ich zu weit gegangen? Nein, ja, nein, lach, heul…
Sorry! Bin ja out of…