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Wichtig:Hitzeschutzplan

Es ist warm draußen, die Sonne scheint – fühlt sich wie Sommer an. Abeer das ist tückisch, denn wenn wir nicht aufpasseeeeen, grillen wir wie am Teutonengrill.
In Urlaubsländern ist diese brutzelige Wärme angebracht, ja erwünscht. Nichts übleres als ein verregneter, kühler Auslandsurlaub. Hierzulande ist die Wärme türkisch – ähm – tückisch, denn wir können, wenn wir nicht aufpassen zu „Kartoffel“-Chips verdörren. 
Hat was! Wenn schon nicht im Leben knackig und wohlschmeckend, dann wenigstens nach dem Ableben durch den Klimawandel. Scherz beiseite, es geht um Leben und Tod.
Also – ich nehme die Sache ernst, hab meinen individuellen Hitzeschutzplan erstellt, damit ich nicht verdörre und den lebensbedrohlichen Sommer überstehe.
Nach dem Aufstehen kippe ich mir gleich mal nen Eiskaffee, oder zwei hinter die Binde. Dann werf ich mich in die Karre und gurke an den nächsten Badesee. Um optimale Abkühlung zu erhalten, stürze ich mich pudelnaggert in die Fluten. Mittags ist es dann Zeit den heimatlichen Hitzeschutzraum aufzusuchen. Die Klamotten lass ich bei solchen Temperaturen den ganzen Tag weg. Das schont die Umwelt, weil weniger zum Waschen. 
Nicht mehr bewegen, auf das Sofa fläzen und ein, zwei, drei… Aperol-Spritz in mich hineinschütten. Ähm, ich litere einfach das Zeugs, denn viel trinken ist wichtig! 
Und dann Abends, wenn es am heißesten ist, führt kein Weg an der Eisdiele vorbei. Innerliche Kühlung mittels großer Mengen Eis ist erforderlich. Ah ja, und weiter trinken. Schwenke um auf Dingsbumsda on the Rocks oder so. Das ist doch was mit Eiswürfeln drin oder? Egal.
Immer noch naggert, denn mein Körper darf nicht noch durch Kleidungsschichten überhitzen. 
Mir hängen inzwischen einige Männer an den Arschbacken. Hab sie in der Eisdiele über die Wichtigkeit eines Hitzeschutzplanes aufgeklärt. Sie haben sich auch nackig gemacht…
Er wirkt! 🙂


 

Gleichgesinnte Weiberleut

Bezug nehmend auf die Kommentare vom vorherigen Beitrag – ich find mich in euch wieder – war ja klar  😉
„Den Scheiß im Außen registrieren und sich nicht verwickeln lassen, sich ihn dosiert geben und nicht weghören. MEIN Leben, Familie, Garten, Wolle, Traditionen, Glaube, Gottvertrauen, einen unangepaßten Partner…“
Das politisches Gesabbel ignorieren, sein Maul aufmachen um seine eigene Meinung kundzutun und viel in den Wald/Flur raus – füg ich noch an.
Es gäbe noch viel zu schreiben – das wißt ihr ja. Spar ich mir. Zeig euch meine frisch fertiggestellte und gewaschene Decke. 
Lange hat sie es bei mir nicht ausgehalten. Sie ist heute ausgewandert. Ich freu mich für die neue kleine Besitzerin 🙂

 



Hey, Servus!

I sitz grad  am Küchentisch und vernäh fünf Millionen Fäden einer fast fertigen Deckn. Und weil mia nix gscheids zum Bloggern einfallt, frag i einfach mal euch: Hey, was is so los bei euch? Wie kumts ihr so durch die große Dransformazion, durch die Zeitenwende, durch den grassierenden Wahnsinn?
Des dad mi schou interessieren. I woas, dass die Resonanz watischeinlich überwältigend sein werd. Owa i gfrei mi auf die „üblichen Verdächtigen“ 😉

 

Abgesoffen

Gluck, gluck, gluck – etz is er wech der Dimmy. Versunken in den Fluten – dod. Zynisch – egal. Was bin ich froh, dass das missglückte, medial hochgekochte Frühlingsmärchen an mir fast spurlos vorübergezogen ist. Nur die Meldung eines Walforschers – glaub es war ein Däne – hat mich erreicht. Dieser sprach vom ganzen Prozedere als Tierquälerei. So ganz frei von Faktenwissen, so aus dem Gefühl heraus, stimme ich ihm zu.
Tja, wurde also nichts. Der Wal ist abgesoffen. Deutschland konnte ihn nicht retten. Kein strahlendes Sinnbild für die ganze Menschheit. Die Seifenblase, dass wenn der Wal Rettung findet,  es dann Hoffnung für die gesamte aktuelle Misere gibt, ist geplatzt. 
Hätte er überlebt, wäre er mit Flipper in den Sonnenuntergang geschwommen, dann – ja dann – ginge es mit den Zuständen hier im Lande sicher auch den Bach hinauf, statt hinunter. 
Wenn das mit dem Dimmy schon nicht geklappt hat, wie sieht es dann erst mit der deutschen Klimaweltenrettung aus. Aus Tierquälerei wird  Menschenquälerei. Tatsächlich – es gibt medizinische Daten, die belegen dass sich der Infraschall der „Windmühlen“ schädigend auf das Herz auswirkt.
Ups – Wissenschaftler haben das klimabedingte Weltenuntergangsszenario auch schon widerlegt. Spricht sich auf der Welt herum, nur Lummerland hier, war so mit der Walrettung beschäftigt, dass die Mittteilung  unbemerkt vorbeigeschwommen ist. 
Egal – der Wal is wech, ne Maus muss her. Das Märchen ist vom Tisch, weiter gehts mit Horror. Der zieht, wenn alle bibbern, es jeden gruselt und die Angst umher schreitet.
Gute Storry. Mit „die Ärmel hochkrempeln“ kann damit viel Geld verdient werden. Das hat Potenzial für eine Erfolgsstory. Es müssen nur alle gut mitmachen. Ihr wisst es doch noch – solidarisch sein und so. 
Wir schaffen das.


 

Auf einer Bank..

…sitzend, mit einer Eistüte in der Hand, fiel mein Blick auf eine Hausfassade. Das dortige Arrangement hat mich angesprochen – einfach, schlicht und irgendwie auch schön.
Passt zum heutigen Feiertag „Christi Himmelfahrt“.
Bin vor etlichen Jahren aus der katholischen Kirche ausgetreten, aber nicht aus dem Glauben. In heutigen Zeiten kann er Halt und Hoffnung geben.