Archiv der Kategorie: Manch anderes

Eine Sichtweise – meine

Ab und an habe ich Kontakt mit jüngeren Schulkindern. Meine sind ja Gott sei Dank schon lange dieser Phase entwachsen. Und häufiger Kontakt zu richtig alten Menschen ab 40. Scherz. Nein, die Youngster sind die 70jährigen und die Älteste maschiert flott auf die 100 Jährchen zu.

Zurück zu den Kindern. Heute erzählte mir ein achtjähriges Mädchen, dass gerade mal 1% der Schokolade fair gehandelt werden würde. Hat sie in der Schule erfahren. In den restlichen 99% stecke auch viel Kinderarbeit.
Ups , dachte ich mir. Ich kaufe mir schon mal eine unfair gehandelte, aber auch faires Hüftgold. Muss mich gleich rechtfertigen. Mit 8 Jahren war ich nicht über die sozialen Krisenherde der Welt informiert. Mich interessierte damals nur, was das wöchentlich die Ortschaft abklappernde Bäckerauto so in der Süßigkeitenkiste geladen hatte. Das verdrückte ich ultra schnell und schnorrte anschließend meine jüngere Schwester an. Irgendwie unbeschwert war das. Für das Mädchen nun ist der Schokokonsum nicht mehr unbeschwert. Wenn nicht der böse, böse Zuckerzeigefinger um sein Haupt kreist, dann sieht es hinter seinem Schokohasen vielleicht ein armes Kind stehen. Bürden wir unseren Kindern zuviel Wissen auf? Muten wir ihnen etwas zu, was zu einer Zumutung wird? Schwere Last auf zarten Schultern. Da tun sie mir leid. Ein anderes mal denke ich: So jung und spricht schon wie ein erwachsener Klugscheisser. Den Kinderhörfunk kann ich mir nicht geben. Die Themen sind schon oke. Wenn Kinder anrufen um auf gestellte Fragen des Sprechers zu antworten, könnte ich regelmäßig kot… Wie wohlartikuliert sich siebenjährige äußern – der Wahnsinn. Könnte glatt ein Vierzigjähriger oder eine Vierzigjährige sein. Wo ist das Kindliche geblieben? Manchmal komme ich mir neben Schulkindern regelrecht doof vor. Ich, mit meinem Muhaha und einem eigenen bayrischen Satzbau… „Die Welt in Kinderhände, dem Wahnsinn ein Ende..“ oder so ähnlich lautet ein Liedtext. Bitte nein! Vor den daraus resultierenden Erwachsenen gruselt mich ein bisschen.  Kinder dürfen in jungen Jahren unbedarft und doof und laut und unkontrolliert sein. Wenn sie größer werden dann soll der Verstand mehr die Oberhand gewinnen. Vorher müssen sie losschreien dürfen, wenn etwas nicht so läuft wie gewollt. Ich will keine großen Grundsatzdiskussionen mit den kleinen Scheissern führen. Will ihnen nicht korrekt die Welt erklären und ihnen die Lust auf einen Schokoriegel aus dem Supermarkt nehmen, ihnen die ach so böse, böse Welt vor Augen führen. Wie der Hase läuft, merken sie schon noch früh genug. Sie dürfen rülpsen und laut lachen darüber. Sich einen Furzwettkampf liefern…

Wie herrlich entspannt ist da der Umgang mit betagten Senioren. Da entfleucht schon mal ein Pups und jeder nimmt es gelassen. Oke, manche hören ihn nicht…

Voll das Leben

Ziemlich fern der virtuellen Welt lebt das Leben. Viel los und wenig. Wie es halt so ist. Jede der drei Töchter ist in den letzten drei Wochen umgezogen, der Frühling tobt und jeder Tag bringt seine Herausforderungen oder anderes. Immer ist irgendwas… So mache ich mal piep und signalisiere, dass ich noch da bin. Mal weniger mal…
Hatte schon Heimweh nach meinem Blog.
Fragmentarische Auszüge aus meinen Fußstapfen.
PS: Die Festivität, bei der viel Brimborium um eierlegende Hasen gemacht wird und süße Lämmchen gekilled und aufgefressen werden, lasse ich diesjährig außer Acht 😉

















Die Hütte brennt..

oder es brennt in allen Ecken. Haushaltstechnisch müsste der Siff der vergangenen Monate bereinigt werden. Wände und Decken könnten auch wieder frische Farbe vertragen. Habe an einer kleinen Fläche schon mal probegepinselt. Vorher und nachher – da sind Welten dazwischen. Quasi Turboansporn. Tja, der läuft kurz an und – puff – wech ist er. Ich prokrastiniere mich lieber durch den Garten. Aber immer im Garten leben ist auch nicht schön. Bei Regen, Sturm… etwas unkomfortabel. Also, ich werde nicht umhin kommen gleich morgen zu beginnen. Sicher. Versprochen. Putchen. Synchrones Putzen und Streichen. Quasi volles Programm.
Hm, häkeln wäre aber auch schön…









Das Flohmarktbeutestück hab ich gestern rosa gesprayt. Was häkeliges würde sich sehr schön daran machen…

Über leere…

…Versprechungen. Jaaaahmmmm. So spontan beim jetzigen Verfassen drängt sich mir das Bedürfnis auf, diesen Beitrag an mich zu schreiben. Ihr dürft partizipieren.


Hallo Jutta (also ich),
hast du nicht mal etwas von einer Anleitung für die Bohogirlande hier vernehmen lassen? (Ich fühle mich sofort unangenehm angesprochen) Tja, die lässt auf sich warten. Denke mal, du hast dieser Aktion noch keinen Startschuss gegeben (Genau in´s Schwarze getroffen). Ich empfange so angestrengte Vibrationen. Cool down. Das hier ist deine Freizeit (Ja!! Hier versteht mich jemand – Erleichterung) Manchmal reißt man einfach die Klappe vorschnell zu weit auf, ohne weitere Gehirnzellen miteingebunden zu haben (Hä? Wird mir hier Doofheit unterstellt?). Da wird die Leserschaft heiß gemacht, dass sie scharrend, mit den Häkelnadeln in der Hand, vor dem Computer sitzt, in froher Erwartung (Heul, ja ich weiß, ich bin ein schlechter Mensch. Total unzuverlässig…) dass sie ein schönes Projekt umsetzen kann. Mit deiner Hilfe (Ich bin eine treulose Tomate). Aber nimm es doch gelassen (Stimmt eigentlich!! Wieviele Versprechen ich tagtäglich bekomme und an 90% ist nichts dran. Die Creme, die mir Schönheit verschaffen soll, Ernährungsgurus, die mir Gesundheit versprechen, Politiker, die Pharmaindustrie…) Rede dich nicht aus dieser Situation heraus ( Och, ich darf mich nicht wie ein Aal…) Steh einfach dazu. Manchmal versanden Vorhaben oder werden auf Eis gelegt. Das ist normal. (Puh, alle haben mich noch lieb 😉 ) Blas mal dein Ego nicht so weit auf, denn eine große Nummer bist du nicht, sondern ein nettes kleines Lichtlein (Tut gut, bitte weiter… ) Du hast alle Freiheit hier. Nimm sie wahr und mach was du willst und das so oft du magst (Mein Tag ist gerettet – Herzchen – Herzchen)
Liebe Grüße Jutta

So ganz entspannt noch ein paar völlig banale Bildchen, deren Motive mir vor die Linse hüpfen wollten:



















Fritzi, mein „Alte-Menschen-Hund“

„Der Dackel ist ein Opahund“ sagte neulich jemand zu mir. Tja irgendwie hat er recht. Habe noch keinen jungen Erwachsenen mit so einem kleinen langgezogenen Teil auf kurzen Füßen gesehen. Senioren dagegen häufig. Dieser Altersklasse würde ich mich noch nicht zuordnen, auch wenn ich mich manchmal steinalt fühle. Tja, die Thematik der mittleren Lebensjahre. Der Blick in die Vergangenheit ist länger als die Aussicht auf den Rest. Somit übe ich quasi schon mal für das Rentenalter mit meinem Dackelterriermix. Seit November ist er das neue Member in der Schrumpffamilie. Die Kinder ziehen aus und Viecher ein. Die Töle mit Migrationshintergrund (Kroatischer Nothilfehund) mausert sich zum Herzensbrecher.
Pissig konsequent ist bei ihm das probate Mittel. Tja er ist nicht doof, um nicht zu sagen, übertrifft er mich in seiner Cleverness. Manchmal, aber nicht immer. Hm, so ein dummer Hund hätte auch seine Vorteile… Aber Fritzi passt wie er ist und wie er noch werden wird. Es macht Spaß ihm diverse Kunststückchen beizubringen. Geht ruckizucki. Das entschädigt für Augenblicke, in denen ich erkennen muss, dass er mich mal wieder geleimt hat 🙂




Konfusion äh Kombination…

…aus Blog und Bildertsunamieplattform. Ich befülle ja auch die Fotoflutwelle mit banalem Geknipse. Aber – mein innerer Egoschweinehund will sich ab und an produzieren. Habe mit ihm schon intensive Gespräche geführt, über diese platte, oberflächliche und inhaltsfreie Selbstvermarktung.
Aber – er hat kein Einsehen. Immer wieder bricht so ein tierisches Balzgehabe aus seinen Poren. So ein dummes Schwein. Dieses Rumgesuhle in seiner eingebildeten Einzigartigkeit. Keine Sau ist doch wie die andere. Naja, ich habe kapituliert. Ich lass ihn einfach mal. Hat keinen Zweck ihn über die geistig aufgeklärte Vernunftschiene zu erreichen. Der knallt mir regelmäßig die Saustalltür vor der Nase zu und postet – na was wohl – Wohnzimmerbildchen – oh my god!! Banaler geht es ja nicht mehr. Ich entschuldige und schäme mich für diesen Schweinhund. Dann auch noch die Häschdägs und Smeilis. Peinlich, peinlich so einen Mit- äh Innenbewohner zu haben. Er lässt euch übrigens schön grüßen und ich soll euch sagen, dass ihr ihn neben dem Beitrag in der Sidebar erreichen könnt. Einfach auf das kleine runde rote… Also, jetzt mach ich Schluß mit dem Käse!! Was zu weit geht, geht auch zu weit. Dieses elendige Schwein! Spannt mich vor seinen Karren…