Diversität bedeutet das Vorhandensein von Unterschieden innerhalb einer Gruppe oder eines Systems. In meinem Wollschrank und der Kommode lebt die Vielfalt. Baumwolle neben Acryl, Schurwolle, Glitzergarn, dicker und dünner Wolle. Volle Kanne divers. So. Da die Diversität hoch im Kurs steht, liste ich euch mal Links auf, in denen man sich selber ein Bild einer Persona non grata machen kann. Das Ausblenden, keinen Raum geben von anderen Meinungen ist doch nicht mehr zeitgemäß. Wir leben doch in einer vielfältigen, diversen Demokratie – oder? Und hier auf meinem Blog breche ich den engen Handarbeitskorridor auf und erweitere ihn um etwas Politisches. Yeah – ich bin Vielfältig und Divers – in meinem Tun. Nicht in meiner Geschlechtlichkeit – da bin ich eindeutig. So. Butter bei de Fische:
Ich war im oberbayrischen in an voi netten Gartencenter. Gute Pflanzen zu annehmbaren Preisen. Hab mir den Rauling, die Witwenblume, zwoa Storchschnabln (einen mit kleinen hellrosa Blüten – voi siaß!) und die Elfenblume „Orangenkönigin“ mitgenommen. Heut, am hochheiligen Sonntag, gepflanzt. Die müssen also gedeihen, auf Teufel komm raus – oder so. Da denk ich grad an eine Umfrage. 70% der Deutschen sind für eine Klimaneutralität. Ich nicht. Ich brauch den überzogenen Schmarrn mit Zertifikaten, Bürokratieschei… und das alles nicht. CO2 brauchen die Pflanzen zum Wachsen. Ohne diesen Stoff ist Wüste, Sense, aus. In manche Gewächshäuser wird sogar CO2 reingeblasen, für ein starkes Pflanzenwachstum. Es gab hier auf dem Planeten beiweitem CO2 reichere Zeiten, welche sehr, sehr fruchtbar waren. Ja sowos! Dou leckst doch mi am Oasch. Und mia wolln aiso „klimaneutral“ wern. Aiso kurz und knapp meine Meinung: Der Scheiß kann weg. So. Für diejenigen welche jetzt Schnappatmung bekommen haben – dies ist ein Trainning für die Meinungsvielfalt. Das ist nämlich normal, dass es verschiedene Ansichten gibt. Bitte, bitte, habt mich noch lieb! Scherz 🙂 Es gibt heute kein passendes Bild zum Text. Nö, hab nur mal kurz mein aktuelles Handarbeitsprojekt abgeschossen – ähm – abgelichtet. In so kriegsgeilen Zeiten kann man da schon durcheinander kommen.
Obwohl ich fast gestrickten Spüllappen den Vorzug geben würde, häkel ich mir welche. Das Karomuster gefällt mir so unglaublich gut. Ich bin begeistert. Gar nicht begeistert mich der Vorschlag der BundesreGIERung – sorry Rechtschreibfehler – Frauen die sich vollumfänglich um ihre Kinder kümmern und keiner, oder nur einer geringfügigen Beschäftigung nachgehen, aus der Familienversicherung herauszunehmen. Mit 225 Euro monatlich sollen sie sich künftig selbst versichern – sollte das Vorhaben durchgesetzt werden. Tja, das fördert ja immens den Wunsch, Kinder in die Welt zu setzen und ist enorm familienfreundlich. Tja, da werden Zahnbehandlungen, künstliche Befruchtungen und vieles mehr, vollständig von den Krankenkassen übernommen, für viele, viele Menschen, welche noch nie in unser Gesundheitssystem eingezahlt haben. Tja, irgendwie muss das alles ja finanziert werden. Tja, einer Gesellschaft, der Kinder und Alte nichts wert sind, ist verloren. Tja, ich weiß nicht warum, in mir kommt eine Empfindung auf: Grenzenlose Verachtung.
Ich sitz hier nett am Küchentisch. Das Gingham-Muster-Spültuch ist gerade fertig geworden. Mit einer Tasse Kaffee und dem interessanten Podcast von „B&B #153 Burchardt und Böttcher. Deutsche in Mangelhaft: Die Mittelschicht wird Dünger“, war es ein schönes vor mich hinwerkeln. Also. In dem obigen Beitrag ging es unter anderem um die evtl. kommenden Auswirkungen des Irankrieges, bezüglich Energieverknappung und daraus resultierendem Düngemittelmangel. Voraussichtlich steigen nicht nur die Spritpreise weiter an, es kann sich auch in den Lebensmittelpreisen niederschlagen. Nicht nächste Woche, aber in ein paar Monaten könnte die Krise spürbarer sein. Je länger die Auseiandersetzung andauert, umso gravierender… Ist es an der Zeit, sich bewußt zu werden… …dass es sein könnte, daß so manches mal nicht mehr so einfach aus dem Supermarkt geholt werden kann? …dass es sich lohnen würde, sich nicht einen englischen Rasen ins Grundstück zu zimmern, sondern sich Gemüsebeete anzulegen? …dass es an Zeit ist, sich einen Vorrat für „schwere Zeiten“ anzulegen? …dass es auch für uns zu einer Krisensituation kommen kann? Sollten wir uns dessen bewußt werden, oder übertreibe ich da? Was denkt ihr?
Na toll! Saß ich grad noch mit meiner morgentlichen Tasse Kaffee so voller mitteilungsbedürftiger Gedanken da – schwups – jetzt wo ich sie in die Tasten kloppen will, haben sie sich verdünnisiert. Mache mich auf die Suche, wie ein Perlentaucher-Sternchen-innen-Scherz. Apropos: hab so kleine, feine Perlnickitücher gestrickt. Ausgehend von der Spitze, wird immer am Reihenanfang und -ende eine Masche zugenommen. Gestartet mit vier, entwickelt sich ein nettes Tüchlein, das sich in der Übergangszeit leicht um den Hals schlingt und zart wärmt. Gesehen bei der Orientbayerin auf Youtube. Mein Blick schweift aus dem Fenster, die Welt wird heller – medial dunkler. Irre. Der ganze Zugang da draußen. Hier ne Bombe, da ne Detonation, hier Hass, dort Hass… Im Krieg stirbt die Wahrheit zuerst, alles ist im Nebel. Zurückblickend in die Historie der vergangenen Schlachten zeigt sich, dass es nie um Menschlichkeit, immer um Machterhalt und Geld ging. Geld regiert bis jetzt die Welt. Der Bill, also der Gründer eines Computerbetriebssystems, welcher in Anfangscoronazeiten in der Tagesschau seine lukrativen Impfempfehlungen rauslabern durfte, hat wieder ein Bereicherungsprojekt am Start: Er warnt vor einer Grippe, welche abermillionen Tote fordern werde. In was hat er denn nun wieder investiert, der Kumpel vom Epstein. Mit willfährigen medialen Helferlein muss er die blöckende Masse schon mal in Aufruhr versetzen. Angst ist das beste Verkaufsargument. Damit wirst du jeden Scheiß los. Ein letztes Relikt aus alten Tagen, die seit Jahren ungenutzte Satelitenschüssel ist von unserem Dach geholt worden. Der Öffentlich-(Un)rechtliche-Rundfunk findet in unserem Haushalt nicht mehr statt. Wollte gern die Schüssel als Vogeltränke nutzen, ging leider nicht, zwecks Schraubenloch in der Mitte. Ist verschrottet worden – gut so. Der Scheiß kann wech. Es lebt sich so schön ruhig, wenn kein Radiogerät im Hintergrund dudelt und kein Fernsehgerät das Wohnzimmer verschandelt. Ich kann es euch wärmstens empfehlen. Wenn der Ausstieg geschafft ist, will man nie mehr dahin zurück – also ich zumindestens. Es gibt ja die neuen Medien (Kontrafunk, Tichys Einblick…) welche man sich wohldosiert zuführen kann, zwecks neutraler und guter journalistischer Information. Habt einen schönen Sonntag mit lieben Menschen, oder in der Natur, oder mit euren Handarbeitsprojekten! 🙂