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Zeitgemäßes Strickprojekt: Betrüger

In Zeiten der Verscheisserung, des folgenlosen Lügens und Betrügens, des Wasser predigens und selber Wein saufens, komme ich nicht umhin, einen „Betrüger“ zu stricken.
Er täuscht etwas vor, was nicht ist. Erinnert mich an Corona. Fremdschutz, Ansteckungsschu… und diverses wurden vorgetäuscht und nichts, gar nichts war dahinter. Doch etwas schon: Menschen die an Impfnebenwirkungen leiden oder daran verstarben.
Also, mein „Betrüger“ bringt keinen um die Ecke. Er täuscht nur einen warmen Rollkragenpullover unter der Jacke vor. Er ist ein Schal-Ersatz. Er geht wärmend an die Gurgel.
Auf Youtube findet sich eine Anleitung.
Für mich hat er Potential zu einem Klassiker. Vielleicht reiht er sich in meine liebend gern getragenen Strickdinger ein, wie den Klappschal und das Stirnband im Doppelstrick.
Und – ich Stricklaie – hab mir nen Pullunder gestrickelt. War etwas nervenaufreibend, da mir vieles nicht so geläufig war. Wann muss ich ne Anfangsmasche machen, wie nehme ich ab…
Das Resultat ist tragbar, die Fehler sind kaum zu sehen und ich bin an Strickwissen reicher.
Und – ich hab ein Häkelprojekt im Hinterstübchen. Wolle, bunte Wolle und Armreifen….
Sodala. Meine lieben Leser, ich wünsch euch einen guten Rutsch ins neue Jahr!!

 







Nützlicher Tipp…

…für kalte Tage. Meine Empfehlung, hält euch warm und macht Sinn. Es ist kein Schmarrn wie damals zu Hohlycoronazeiten, als eine ältere, kinderlose Frau den Schulkindern riet, wenn es ihnen kalt wäre in die Hände zu klatschen und Kniebeugen zu machen. Damals im Winter, als die Klassenräume (samt Schülern) bei Minusgraden intensiv belüftet wurden. Rückblickend sag ich nur: Ach du heilige Scheiße, was hat sich die Bevölkerung nur für einen Kack gefallen lassen. Im Gehorsam und Unterwerfen: Note eins.
Für mein kleines, feines Oberstübchen stricke ich mir, seit ein paar Jahren, kuschelig warme Stirnbänder. Sie sind im Doppelstrick total einfach fabriziert. 
Bei Spaziergängen dringt der kalte Ostwind nicht zu meinen zarten Lauschern durch. Perfekt.
Ich verlinke die Youtubeanleitung für euch und für mich. Garantiert steht mir nächstes Jahr der Sinn nach einer neuen Farbe. 
„Super einfach! Doppelstrick Stirnband mit Twist – nur rechte Maschen stricken“



An die Waffen

Ähm – sorry – nein! An die Nadeln. Bin schon ganz kriegstüchtigwuschig. Recht korrupt soll es bei den ukrainischen Eliten zugehen. Ca. 45 Milliarden Euros sind in goldenen Kloschüsseln in die Versenkung verschwunden. Schwamm drüber – Weihnachtszeit. Und – gönnen können. Der kleine Mann trägt sein Leben in den Krieg, die Eliten ziehen den Schotter/Penunsen/Money aus dem Krieg. Ein geben und ein nehmen. Win-win oder so. 
Ich bin also am Stricken. Mehrere Klappschals entstanden bereits. Hier die minikurze Youtubeanleitung: Klappschal
Trag ihn sehr gern, weil er so praktisch ist. Bei Winterschals bekomm ich öfter mal Nackenschmerzen, wenn mir so eine dicke Wollwulst im Nacken hängt.
Sodala. Die Mütze ist auch fertig. Mein Miniverstand, gepaart mit etwas Bauchgefühl, führten zu einem tragbaren Teil. 
Nicht alles was ich so produziere ist Qualität made in Germany. Manches hat nur eine kurze Lebensdauer. Vergleichbar mit dem Einsatz an der Front. Nach zwei Tagen ist das Lebenslicht aus. Makabrer Vergleich – ja. Durchgeknallte Zeiten – durchgeknallte Vergleiche.






Schönen zweiten Adventssonntag

Erkunde Neuland. Stricke an einer Mütze, nicht mit dem Nadelspiel sondern mit einer Rundstricknadel (Seillänge: 1,20m). Nennt sich „magic loop stricken“, oder so ähnlich.
Mein erster Versuch diesbezüglich. Nach anfänglichem Geholpere in der Ausführung läuft nun es von Runde zu Runde glatter.
Das Bündchen arbeite ich mit Nadelstärke 4, das Muster mit Nadelstärke 5, da die Musterreihen durch die Fadenspannung etwas straffer werden. Wenn ich wieder auf nur eine Farbe wechsle, dann auch auf die kleinere Nadelstärke. Hab ich neulich im Netz aufgeschnappt – again what learned 😉
Manches lernt man dazu, anderes gibt man auf. Das Vertrauen in unsere Regierung hab ich aufgegeben. Nix mehr davon da. Aber – jetzt kann ich was kleines Rundes ohne Nadelspiel…

 



A Bayer in Bayern

War in einem anderen Teil meiner Heimat unterwegs. Dort jodeln quasi die Häuser. Schnitzwerk über Schnitzwerk, Lüftlmalerei und grod schee is. Oberbayern.
Also. In einem Gebrauchtwarenladen lief mir eine selbstgestrickte Trachtenweste, mit echten Hirschhornknöpfen übern Weg. Jetzt ist sie mein, für schlappe 12 Euro und grod schee is.
Und zwei kratzige Wollknäuel. Häkel mir a Laiberl draus, also ein ärmelloses Jäckchen. Und weil die Wolle nicht ausreicht, misch ich noch Acrylgarn drunter, was a wahre Sünd is. Egal. Werd schou wos wern.
Und vum Hümme houds guad ro bieslt, dass grod schee is. S Zaig wachst wia d Sau.
Übersetzung: Die letzten Tage hat es gut geregnet.  Alles wächst wunderbar 🙂
Der Höllensommer hat sich mit einem Regenmantel verkleidet – ist das kulturelle Aneignung?
So, meine lieben Handarbeitsweiberleut, ich wünsch euch Schönes!