Servus Olaf, du Bundeskanzler

Olaf, wir beide leben in schweren Zeiten. Da muss ich dir ganz unverblümt einen beträchtlichen Teil Schuld an meinem Unwohlbefinden zuschreiben. Mit Gewalt willst du mich zur Spritze treiben. Sag mal, haben dir deine Eltern keine Manieren beigebracht? So geht man doch nicht mit seinen Mitmenschen um. Du Olaf, sei da mal ein bisschen achtsamer.
Aufgrund meines erhöhten Entspannungsbedürfnisses stricke ich mir schon fast die Finger wund. Ich hänge an der Nadel. Apropos hängen – es hängt ja auch manchmal Dreck am Stecken. Du verstehst doch, oder? Naja, ich meine du hast es ja auch nicht leicht, zur Zeit. War da nicht was mit einem Skandal? Cum-Ex oder so. Und irgendwas mit Steuerhinterziehung liegt bei dir doch auch in der Luft. Kann schon verstehen, dass sich da etwas aufstaut, bei dir. Reagierst du deinen Überdruck am Ende bei mir als „Ungeimpfte“ ab? Olaf, mit dem Stress ist nicht zu spaßen. Such dir doch bitte adäquate Hilfe. Und – mit dem Karlchen an der Seite würd‘ ich persönlich auch durchdrehen. Der sollte vielleicht an der Dosierung, von was auch immer, schrauben. Merke: Weniger ist manchmal mehr. Einen Tipp hab ich noch, Olaf. Den gab ich auch meinen Kindern in der Pubertät: Nimm einen Sandsack und drisch auf den ein. Ein Kopfkissen tuts zur Not auch. Da würde uns beiden sehr geholfen sein.




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