Einfach mal einfach

Den heutigen Beitrag „reiße“ ich einfach mal so runter. Der Einstiegssatz lässt auf meine Motivation schließen. Wieso lasse ich es nicht einfach sein? Den heutigen Beitrag und nicht die Bloggerei.  Hm, weil es ohne auch nicht geht. Manchmal entsteht gutes Geschreibsel nicht aus einer Top-Motivation und unglaublichem Tatendrang.
Nein, manchmal sind es die             äh          hm      . Der letzte Satz lässt auf eine akute Wortfindungsstörung schließen. Beim Schreiben stellt sich diese sehr selten ein. Beim Reden stellt sich diese häufig ein. Obwohl es sich bei mir eher um eine unkoordinierte Absonderung von Wortfetzen handelt. „Sprich doch bitte in ganzen verständlichen Sätzen“ vernehme ich des öfteren. Wohlüberlegt und ausgefeit ist nicht. Was so durch meine Gehirnwindungen geistert wird eins zu eins ausgesprochen. Ich finde mich mutig. „Das kenne ich von meinem Mann auch. Der wirft mir ein paar Wortbrocken hin und gut ist es“ vernahm ich kürzlich, als ich mein Kauderwelsch erklärte. Yeahhhh, ich bin nicht allein. Yeahh, ich bin mutig. Verständnislose Blicke, ob ich meine sieben Sinne noch beieinander habe, lassen mich fast ganz kalt. Wenn Unausgegorenes und nicht ganz Greifbares sich durch mein Sprechorgan den Weg bahnen und im Schlepptau noch Ideenfragmente mitschleifen…         äh    hm          .  Achja, ich wollte ja den heutigen Beitrag einfach mal so „runterreißen“! Haken drunter. Hiermit erledigt 🙂
Für die verstörten Leser unter euch zur Beruhigung ein paar nette Bilder, welche sich auf meiner Dropbox in den letzten Tagen angesammelt haben und welche ich, ihr wisst schon, einfach zu mehreren, eigenständigen aber wie es halt im Leben so ist, deswegen so 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4 Gedanken zu „Einfach mal einfach

  1. Sehr „individüll“, Deine schöne Behausung. Da zeugt jedes Teil von Deiner Kreativität, das finde ich so toll! Und Deiner Katze gefällt´s auch, das sieht man an ihrem wohlwollenden, freundlichen Blick.

  2. Haha! Ich spreche vier Sprachen und mein Mann vertshet mich trotzdem nicht, heißt es hier bei uns daheim, aber, manchmal kann er auch nichts dafür.
    Ein Beispiel: Mein Göttergatte geht in den Keller…
    Ich: „Ah! Du gehst in den Keller? Kannst du mir mal die Dings mitbringen?…“
    Mein Mann: ????
    Ich: „Du weißt schon Dings, haben wir letzten Freitag eingekauft…“
    Mein Mann: „Wir haben eine Menge eingekauft am Freitag…“
    Ich: “ Ach, du weißt doch: Die Trauben!“
    Mein Menn: „Wir haben keine Trauben eingekauft.“
    Ich: „Nee – nicht Trauben, die roten halt, aber die kleinen…“
    Mein Mann: „Aha! Ich soll dir die Cherrytomaten mitbringen?“
    Ich: „Na endlich!“

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