Archiv der Kategorie: Garten

Zeitlich begrenzte…

Holzschuppendeko. 
Viele Jahre hat die gehäkelte Girlande auf dem Buckel. Die meiste Zeit davon verbrachte sie in der Schublade. Sie kann jetzt kurz aufatmen, den Sommer genießen. Im Herbst wird sie weichen, um Brennholz Platz zu machen. Dann geht es wieder in die Versenkung bis…
Auch hier im Lande hat etwas Neues das Licht erblickt. Seit Januar diesen Jahres dürfen Männer im Alter von 18-45 Jahren, das Land für länger als drei Monate, nicht mehr ohne Genehmigung verlassen. Diese müssen sie sich beim Karrierecenter der Bundeswehr einholen. „Hallo Bundeswehr, darf ich für drei Monate ins Ausland verreisen? Bitte, bitte!“ Wurde medial nicht an die große Glocke gehängt. Macht nix. Wir Bürger brauchen ein bisschen Erziehung und eine starke Leitplanke. Ich sag artig „Danke“ dafür.

 

Ich muss raus!

Raus in die Natur, in den Garten, den Wald. Auf der Gartenbank sitzen und Sonne tanken – ohne Lichtschutzfaktor, ganz unsicher – ja!
Der Knoblauch wächst, die ab geschnittenen Plastikflaschen bieten den Salatpflänzchen Schutz vor Kälte. Im Gewächshaus ist bereits die Feldsalatsaison durch und jetzt geht es dem Postelein ans Grün. Viele Jahre stand es über die Wintermonate leer – naja, mit Gartengerätschaften befüllt – quasi unbepflanzt. Diese Zeiten sind vorbei. Feldsalat, Winterkopfsalate und Postelein beleben den Boden über den Winter. Ab Februar landet wieder frisches Grün auf dem Teller.
Von fünf frisch gepflanzten Blumenkohlpflanzen segneten zwei bereits das Zeitliche – irgendein Schädling. Egal. Manches gedeiht, anderes nicht.
Die Wühlmaus ist auch wieder am Start. Egal. Hab diesbezüglich die Flinte ins Korn geworfen. Versuche mich mit ihr zu arrangieren. Aber – es könnten auch aus einer oder zwei, zehn oder zwanzig werden. Ganz schlimm könnte es werden. Egal. Oder es kommt ganz anders und sie ist einfach mal weg. Das Gartenleben ist nicht sicher. Aber das ist das Leben im allgemeinen nicht. 
Überzogenes Sicherheitsdenken hat einen hohen Preis – es kostet die Lebendigkeit, quasi das lebendige Leben. Siehe die Coronajahre mit Isolation, Abstands-, Desinfektionszwängen…
Meine Wühlmaus heißt ab heute Hubert. Ist doch gleich viel netter und persönlicher. Ein „Hubert“ hat doch auch ein nettes Leben verdient 😉













Wintergarten

Huschi kalt ist es draußen! Minus acht Grad. Es gibt Wissenschaftler, die uns eine Zukunft im Backofen prognostizieren, andere ein Leben in der Tiefkühltruhe. Heute sieht es eher nach letzterem, dem Beginn einer kleinen Eiszeit aus 😉
Nach der Herumhuscherei draußen mit der Kamera, in meinen Filzpantoletten, ist es in der Küche muggelig warm. Wärme made by Holz. So wie man es seit hunderten von Jahren schon nutzt. 
Habt einen schönen Sonntag – Feiertag – Ruhetag 🙂











Ich mag diese…

…Jahreszeit. Der Garten steht üppig da. Überrascht hat mich der Sprossenbrokkoli. Die mickrigen, selbstgezogenen Pflänzchen haben sich zu großen, starken Pflanzen gemausert.
Sie stehen über den Winter, mit der Ernte kann ab Februar rum begonnen werden, wenn die kleinen lila Röschen wachsen. Überwinterungsanbau. 
Spinat bau ich auch über den Winter an. Vor zwei Wochen ausgesät, zeigen sich die ersten zarten Miniaustriebe. Ein kleines bisschen wächst er noch. Mit ein paar wenigen Blättern geht er durch den Winter und legt relativ zeitig, im folgenden Frühjahr, mit starkem Wachstum los. 
Eine tolle Anbauweise, die eine große, frühe Ernte bringt.
Die Ernte vom großen Birnbaum ist in Gläsern, überwiegend in getrockneter Form. Die zwei Dörrgeräte liefen durch, die letzte Woche. Getrocknete Birnen- und Apfelscheiben, sowie Dörrpflaumen bereichern die Speisekammer. 
In einer großen Holzkiste lagern die Zwiebeln, neben einer Schachtel mit den Knoblauchknollen.
Dass ich es nicht vergesse – in den nächsten Wochen stecke ich noch den Knoblauch. Feldsalat und Winterpostelein spitzen auch schon, zwischen den verbliebenen Tomatenpflanzen im Gewächshaus, aus der Erde.
Stangenbohnen reifen noch aus, damit ich Saatgut für das nächste Jahr hab.
Es ist also noch was los im Garten – schön!!


 















Servus ihr da draußen

Die Häkelnadel ruht, obwohl  die Wollvorräte frisch aufgefüllt sind. Bassd so. Andere Baustellen waren und sind zu beackern. Körperliche Arbeit, Weißeln, Holz machen und dies und das Ananas, macht auch sehr gut den Kopf frei. Letzteres ist wichtig, in diesen bekloppten Zeiten. Das Leben in „unserer Demokratie“, welche nicht meine Demokratie ist, ist grenzwertig beschissen. Ups 😉
Der „Höllensommer“, der erwartungsgemäß keiner war, neigt sich dem Ende zu. Abends wird es schneller finster. Das muss der Klimawandel sein. Kann auch vom natürlichen Jahreszeitenwandel herrühren. 
Hab mir Solarlampions in den Baum gezimmert. Nett.
Is auch ned schlecht, wenn hier weniger Häkeloutput zu sehen is. Damals, vor langer Zeit, als ich noch auf Insta stöberte, überkam mich schon manchmal der Frust.
Diese netten Häkelprojektfotos, eins ums andere, lösten bei mir nach einer gewissen Zeit des Anschauens, schlechte Laune aus. Ergo gönn ich euch Entspannung und gute Laune mit quasi nix.
Aiso, liabe Weiberleit (zu 99,99% ohne Penis) – habts a guade Zeit! Mia lesn uns in bälde wieda 🙂



Servus mitanand!

Leggomio – a verruckte Zeit mit grenzdebilem Linksdrall. Sagarafixnumainei – dou leckst doch mi am Oasch.
I brauch mai wieda an Negerkuss und a Zigeinerschnitzel war a mal wieda recht. Und bei uns im Dorf warn a paar Neger unterbracht. Nette Leid. Hob mal mit oam gschmazt. Hobs oba seid längerm nimma gseng.
Sodala. Mit der Häklerei klemmts a bissl. Wenns draußen wieda rengd – wahrscheinlich de nächste Woch durch, dann schnapp i mir die Häklnadl wieda. Aiso, wenn der Klimawandl voi zuschlagd. Bäm. Grod schee is 🙂