Häkeln, weil es gut tut

Gestern Abend griff ich wieder zu meinem Häkelzeugs.
Im Garten gibt es vieles zum Einkochen, Fermentieren… Vieles ist zu machen und ich mache Abstriche. Alle Birnen können nicht verarbeitet werden. Auch wenn etliches schon verschenkt wurde, vieles bleibt über.
Ich mach Abstriche und das tut gut.
Ich greife wieder zur Häkelnadel und das tut gut.
Muster häkeln, Maschen zählen ist entspannend. Zur Ruhe kommen, in dieser abnormen Zeit.
Wie sagte neulich ein kluger Mensch: Wenn du aus dem Flugzeug fällst, dann ist das zu 99% eine schöne Sache, nur der Aufprall von 1% schmerzt.
Die Wirtschaft ist im freien Fall und leider denkt keiner der Politikerdarsteller (Yeah – heute wieder delegitimiert! 🙂 ) darüber nach, den Fallschirm zu ziehen. Es geht uns doch gut – bis auf den Aufprall….



2 Gedanken zu „Häkeln, weil es gut tut

  1. Die WOLLEN gar nicht die Reißleine ziehen, das ist nicht der Plan. Man kann deutlich erkennen, daß alles, was geschieht Absicht ist.
    Kommen wir zu den schönen Dingen: Der Gockelhahn ist so hübsch, hast Du den selber gemacht? Und gut, daß Du Dir auch mal eine Auszeit von Garten und Küche nimmst. Ich bin jetzt auch wieder fleißig am Häkeln, das tut so gut. Genießen wir doch einfach das Leben. Wie wir den „Aufprall“ meistern, das werden wir dann sehen, wenn es so weit ist. Man kann sich zwar auf Vieles vorbereiten, aber „nix gwieß woiß ma ned“, wie man bei uns hier so schön sagt.

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