Sinniges in unsinniger Zeit

In dieser, den gesunden Menschenverstand herausfordernden Zeit, war es mir nach etwas Sinnvollem. Also habe ich einen Kleiderbügel umhäkelt. Das macht viel Sinn. Wer kennt sie nicht, die vom Bügel ins Schrankinnere gleitenden Blusen, Westen mit weitem Kragen…
Auf dem umhäkelten Haltedingens kommt nichts mehr ins Rutschen.
Im Kleiderschrank sind noch viele, zu behäkelnde Bügel. Schöne Beschäftigung für den Herbst und Winter. Zeit hab ich viel, denn im Garten steht wenig an und bei etlichen 2G Veranstaltungen darf ich nicht mehr teilnehmen. Cafes, Gastwirtschaften, 3G Veranstaltungen besuche  ich nicht mehr. Also lieber Leser, bist du dir im Klaren, dass du gerade auf der Seite einer ausgegrenzten und diffamierten Minderheit – Ungeimpften – unterwegs bist?
Traust du dich zu bleiben, oder musst du dich, solidarisch mit der Mehrheit, wegklicken?
Fühle dich frei in deinem Tun 🙂





4 Gedanken zu „Sinniges in unsinniger Zeit

  1. Ich bleibe. Ist doch klaro.
    Und diese Kleiderbügel sind sehr hilfreich, hab mir früher auch mal einige bekäkelt. Die tun mir heute noch gute Dienste. Wie Du sagst: nix rutscht.
    3G-Veranstaltungen interessieren mich nicht mehr die Bohne. Nicht unter diesen unwürdigen Voraussetzungen.

  2. Bin bei euch Kameradinnen (oh das Gendersternchen vergessen 😉 Ich bleibe auch, ist ja wohl klar. Häkeln, Tee, Schoki, Gartenallerlei und Menschen, die wie ich ticken – was brauche ich mehr. Ich kann auch gut auf diesen Firlefanz verzichten. Sollen die anderen sich in Massen auf die Füße treten, meine liegen entspannt auf dem Sofa.
    Liebe Grüße aus dem Umzugschaos

  3. Liebe Jutta,
    ab und zu stöbere ich über deine Seiten. Ich wohne im Schaumburger Land ( grobe Richtung Hannover/ Steinhuder Meer )
    Zum Glück wohnen wir hier sehr Ländlich mit viel Wald und Feld… ideal um mit dem Hund in der Natur zu verschwinden. Um den Kopf von dem Wahnsinn dieser merkwürdigen Welt ab zu schalten. Ich häkel in meiner freien Zeit, außerdem sind mein Mann und ich mit dem Hund im alten Hymer Mobil unterwegs….. Natürlich nur dort wo man Maskenfrei einkaufen kann…. Das war diesen Sommer wieder Schweden und Polen.
    Eigentlich bin ich Floristin und liebe diesen Job, aber ich arbeite zur Zeit nicht… ich finde es unerträglich diese Maskengesichter zu sehen. Einkaufen passiert nur noch um Lebensmittel zu bekommen. Ansonsten sieht mich kein Geschäft mehr von innen. Essen gehen…. Ja gerne in Polen ohne Maske von beiden Seiten.

    Liebe Jutta ich wollte dir nur sagen: bleib so wie du bist, verlier nicht den Mut wir sind viele 😉
    Nur frage ich mich oft wo sind, die die aufstehen 🤔

    Liebe Grüße Silke Hofmann

    1. Liebe Silke, ich empfinde wie du. Der Anblick der Maskengesichter ist oft schier unerträglich. Heil durch die Zeit kommen, mit empathischen Menschen und echter Nähe. Manchmal zieht mich der unmenschliche Zustand runter. Der Kontakt zur Natur ist die Leiter die mich aus dem Loch wieder hoch holt. Danke für deinen Kommentar!! Es tut gut von Menschen zu hören, die die derzeitige Lage genauso unerträglich finden. Halten wir an den Werten die uns wichtig sind fest.
      Liebe Grüße Jutta

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