Däschfläsch

Ein Taschenhäkelflutschi – oh das hört sich so infantil an – macht nix – hat mich befallen. Naja, der Befall hält sich in Grenzen, bisher 1,5 Taschen produziert.
Kann hier schon von einer „Crochetbaginfection“ gesprochen werden? Jup. Klingt einfach spannender.  Jetzt kommt aber mein aber: In dieser konsumkritischen Zeit, im Zeitalter des Wohngestaltungsminimalismus, in der ein Tisch mit einem Staubkorn drauf schon voll „hygge“ ist, produziere ich Konsumartikeltransportbehältnisse. Ich frequentiere nicht jeden Tag einen Markt um mich dort mit unverpacktem Obst und Gemüse mittels gehäkeltem Marktnetz einzudecken. Hm. Ach, ich funktioniere es vom Einkaufsnetz zur Hundetragetasche um. Meinen Wuffi stopfe ich hinein. Mit Nachdruck 😉 müsste er reinpassen. Einen Dackelterriermix im Marktnetz spazieren zu tragen stelle ich mir voll hip vor. Mit so einem Vierbeiner kann man gesellschaftlich gut punkten. 
Bei einem Bernhardiner müsste nachdrücklicher gestopf….. 😉





Ein Gedanke zu „Däschfläsch

  1. Noch ein kleines Loch ins Täschchen für den Fritzi-Schwanz. Dann kann er Dir unterwegs durch Schwanzwedeln bestätigen, daß ihm der Ausflug gefällt. Der Anblick wär dann voll hip. Aber scho!

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