Da steht er…

…der rosa, äh weiße Elefant im Raum. Der „rosa Elefant“ ist das was jeder sieht und weiß, aber niemand ausspricht.
Nach meiner Empfindung ist unser Land überbevölkert von „rosa Elefanten“. Fast kein Durchkommen mehr im öffentlichen Raum. Alles blockieren sie. Keiner sieht sie, denn wie die Kinder halten sich viele die Hände vor die Augen nach dem Motto: Was ich nicht sehe, ist nicht.
„Das beste Versteck für ein Geheimnis ist die Öffentlichkeit“, hab ich neulich gelesen und fand es ziemlich treffend.
Meine rosa Elefanten:  Impfnebenwirkungen, Staatsverschuldung, Kinderleid, Suizide, machtbesessene Politiker, Profitgier der Pharmaindustrie…
Der größte Dickhäuter repräsentiert für mich die Uneinsicht in die Tatsache, dass wir Menschen nicht besser sind als unsere unzähligen Vorfahren in den  hunderten Jahren zuvor. Die fanden es unterhaltsam bei öffentlichen Hinrichtungen, Verbrennungen, körperlichen Züchtigungen… dabei zu sein. Heutzutage sind es die Schaulustigen bei Unfällen, die konsumierten Tragödien in den Printmedien. Letztere leben von unserer Sucht nach dem ultimativen Supergau, den Toten nach Katastrophen… Unsere Arroganz zu meinen, wir seien über Barbereien erhaben, aufgeklärt, sachlich intelligent. Äh nein.




Ein Gedanke zu „Da steht er…

  1. Der Elefant steht nicht nur mehr im Raum, der hat sich bereits fett auf´s Sofa im Wohnzimmer gesetzt. Aber auch das wird noch tapfer ignoriert, man sieht einfach nicht hin. Augen zu und durch. Vielleicht tut sich erst was, wenn das Sofa zusammenbricht, der Elefant durch den Boden kracht und mit Getöse im Keller landet?
    Die Rosen putzen ungemein, würde Loriot sagen. Das nur so nebenbei. 😉

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