Melancholie

Ich vermisse…
…den Tag der offenen Gartentür
…Lesungen, mit Musik untermalt
…das gemeinsame Singen
…die quirellige Betriebsamkeit und Enge vor schönen Cafes
…den Poetryslamabend. Dicht an dicht, gebannt lauschend
…die Literaturnacht
…den Improvisationstheaterabend. So viel zu Lachen…
…den Flohmarktbesuch
…die Gartentage. Viele Menschen, viele schöne Pflanzen…
…das Kirchweihfest
…das Volksfest
…die Kunstveranstaltungen im Park
…das Kinderbürgerfest
…das Stadttorfest
…meine Senioren
…die große Ausstellung auf dem Kunsthof. Bilder, Skulpturen, Kaffee, Torte…
…das Altstadtfest
…den großen Flohmarkt in der Innenstadt
…die „blaue Nacht“
…das Oldtimertreffen
…das Biobauernfest
…den Tag des offenen Ateliers
…das Maibaumaufstellen
…das Dorffest
…die ganzen Sommerfeste
…die Kleiderbazare
…das Mittelalterfest
…die Leichtigkeit im Miteinander
…die Studenten auf dem Campus
…die lauten Pausen auf dem Schulhof
…das Lächeln beim Einkaufen
…die Kinder auf dem Erlebnisbauernhof
…den mit Essensduft und Musik gefüllten Sommer in der Stadt
…das mit Inbrunst gesungene „Großer Gott wir loben dich…“ in den Kirchen
…mutige Menschen
…den „Leichtrunk“ das Zusammensein bei Kaffee und Kuchen nach einer Beerdigung
…die Vernunft


3 Gedanken zu „Melancholie

  1. So isses. Menschen, die man einander entfremdet sind nicht mehr gefährlich für diese selbsternannten Herrscher. Ich bin immer noch zuversichtlich, es kann sich jederzeit alles ändern. Es liegt an uns.
    Wo ist der Zusammenhalt geblieben? Muss es denn erst so richtig schlimm werden, bis wir Menschen erkennen, daß wir nur noch manipuliert und gespalten werden? Noch scheint es so. Aber wie gesagt, die Zuversicht… Und die Wölfe nicht zu vergessen! 🙂

  2. Mein Zahnarzt sagte diese Woche er weiß den Grund nicht warum die Situation so ist, wie sie ist und er glaubt auch nicht dass es jemals rauskommen wird, aber das Virus ist es nicht … das hat so gut getan, das aus dem Mund eines Mediziners zu hören.
    Auf die Frage an meinen Zahnarzt warum nicht viel mehr Menschen hinterfragen kam die Antwort die meisten seien wahrscheinlich eben obrigkeitshörig.

    Ihr Menschen da draußen wollt ihr tatsächlich obrigkeitshörig sein, wollt ihr euch vorgeben lassen wie und wann ihr leben sollt … dürft?

    Oder wollt ihr in diesem einen Leben oder besser mit diesem Bewusstsein glücklich, frei, friedlich, sozial, unter Freunden, in der Familie, mit Generationen und ohne Angst leben? Denn so wie hier und heute können wir das nur einmal!

    Wenn ja dann aufwachen, hinterfragen und überlegen, denn …

    Es gibt kaum etwas Dümmeres und Gefährlicheres, als wichtige Entscheidungen in die Hände von Leuten zu legen, die keinen Preis dafür bezahlen müssen, wenn sie daneben liegen.

    Thomas Sowell (*1930)

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