Archiv der Kategorie: Manch anderes

Bewährtes

Ohhh, ich guck grad aus dem Fenster, unseren aufgeschichteten Brennholzstapel im Blick. Was seh ich da, neben vielen Spatzen – eine Maus spaziert darin herum. Sieht süß aus, obwohl ich vor den kleinen Tierchen schreiend weglaufe. Und sagt man nicht wo eine Maus zu sehen ist, sind hundert davon im Hintergrund – oder so.
Egal, ein kurzweiliger netter Moment.
Manchmal brauche ich etwas mehr Sauberkeit im Haus. Das hält ein paar Tage an, in denen ich vermehrt putze. Dann ist es wieder gut für ein paar Wochen. Ohne Lesebrille, ohne den genauen Blick, lebt es sich ganz entspannt. So hab ich den kleinen Schemel-Bezug nach dessen Reinigung wieder aufgezogen.
Das muss eines meiner Anfangsprojekte gewesen sein. Jahrelang steht er unter dem Küchentisch und bietet eine gute Ablage für die Füße, wenn man sich in den Stuhl reinlümmeln mag, halb liegend, nach einem guten Mahl oder mit einer Kaffeetasse.
Grad jetzt nutze ich ihn auch.
Mit Staubsaugergetöse und dem Plattenspieler auf Lautstärkenanschlag drehte ich meine Runden im Haus. Radio hör ich seit 5 Jahren nicht mehr. Heute schätze ich den Plattenspieler wieder. Und dank meiner ältesten Freundin, deren musikalischer Fundus zu mir gewechselt ist, drehte sich heute die Stefanie Werger  (zügellos und frei) auf dem Teller.
Zum Vormittagskaffee leg ich mir den Tom Waits auf. „Martha“ – ein Lied welches mich nach vielen Jahren immer noch berührt.
Also – ich brüh mir jetzt ein Haferl auf…




Tja

Ruhig ist es hier. Lange hatte ich nicht das Bedürfnis hier etwas zu veröffentlichen. 
Warum – das frag ich mich. 
Hm – weil es Frühling wird und es mich in den Garten, die Natur zieht.
Hm – weil ich mich frage, warum ich das hier mache. 
Ohne Claudia, Silke und auch Franziska meine beständigen Kommentar-Begleiterinnen, gäbe es mich hier nicht mehr. 
Es verändert sich etwas. Und jetzt beim Schreiben merke ich, dass es für mich in diesem virtuellen Raum wichtig ist, in Kontakt mit Menschen zu sein. Des öfteren schrieb ich vom „Blogmotor“… 
In einer Zeit, die so bekloppt und verrückt ist, bedarf es Kraftquellen.
Meiner Empfindung nach, wird es hier stiller. Es sind mehr Besucher laut Statistik und trotzdem… Oder brauche ich mehr Menschlichkeit, durch unmenschliche Zustände… 
Hm, was möchte ich? Vielleicht ein einfaches „Danke“ zwischendurch, für eine Anleitung. Wenn mir im realen Leben jemand etwas schenkt, mir die Tür aufhält… dann ist ein „Dankeschön“ eine schöne Geste. Oder ist das zuviel verlangt… Keine Erwartungen und so.
Nein, auch im virtuellen Raum ist eine gewisse Nettigkeit angebracht.
Hm – so eier ich jetzt rum. Schreibe und lösche wieder. 
Egal. Heute muss halbgares Herumgestöpsel sein.


 

A bisserl experimentell

Aiso. I hob a Körberl gfüzt. Es is wos worn.
Hatte noch Restwolle vom Untersetzerfilzen. Also ein Körbchen gehäkelt und – jetzt zum experimentellen Teil: Mit einer Glitzerwolle, die nicht filzbar ist, hab ich den Rand umrandet.
Rein in die Waschmaschine, samt Tennisball und Handtücher. Der Glitzerrand macht sich gut und nach einigem hin- und hergeziehe hats a gwandte Form.
A nettes Aufbewahrungsteil für a Strickprojekt, oder für die Waschlappen im Bad, oder für a Osterdeko, oder für an Blumenstock, oder als Semmekörberl…
Viel ist möglich. Bei mir schon, im Lande fast nix mehr. Aiso wos Gscheids fast nemma, owa a Gschmarre geht imma mehra. Bassd.