Über meine Traurigkeit

Fast hätte ich einen Beitrag darüber geschrieben, wie mich manchmal eine tiefe Traurigkeit befällt, wenn ich mir die derzeitigen Umstände…
Fast hätte ich darüber geschrieben, wie traurig es ist, Kinder mit Masken… Welch großen Schaden sie…
Ich wollte schreiben wie traurig es mich macht, zu sehen wie Mitmenschen soviel Unrecht und Ungerechtigkeit mittragen…
Ich wollte schreiben wie unendlich traurig es ist, ausgeschlossen zu werden…
Ich wollte darüber schreiben wie ich von dieser Zeit traumatisiert bin, wie wir alle…
Das alles wollte ich schreiben, doch da habe ich im Garten diese wunderbaren Tulpen entdeckt.
Vielleicht ist es einmal so, wenn ich an Tulpen rieche, ich eine Erinnerung daran verspüre, wie es kommen konnte, was niemand…
Immer wenn ich an Tulpen rieche…



3 Gedanken zu „Über meine Traurigkeit

  1. Zum Glück gibt es Tulpen und so viele andere schöne Dinge, Ereignisse, Begegnungen, Vogelkonzerte am Morgen….
    Dem ganzen Scheiß, der uns präsentiert wird um uns einzufangen, dem geben wir einfach keine Energie mehr. Das sind Hirnfürze, die unsere Aufmerksamkeit brauchen, damit sie ein Scheinleben aufrecht halten können.
    Das wahre Leben sieht anders aus. Dazu gehört auch das Beschnüffeln von Tulpen. 🙂

  2. Ja, die Natur hilft sehr in dieser Zeit. Letztens habe ich spontan einen alten Bekannten, den ich lange nicht gesehen habe, umarmt und dieser Mensch hat sich so gefreut. Da wurde mir wieder bewusst, wie verrückt diese Zeit ist.
    Hier im Norden kommt die Natur nun auch mehr in die Gänge und es tut so gut. Sei dir gewiss liebe Jutta, wir fühlen mit dir 💖

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