Fritzi, mein „Alte-Menschen-Hund“

„Der Dackel ist ein Opahund“ sagte neulich jemand zu mir. Tja irgendwie hat er recht. Habe noch keinen jungen Erwachsenen mit so einem kleinen langgezogenen Teil auf kurzen Füßen gesehen. Senioren dagegen häufig. Dieser Altersklasse würde ich mich noch nicht zuordnen, auch wenn ich mich manchmal steinalt fühle. Tja, die Thematik der mittleren Lebensjahre. Der Blick in die Vergangenheit ist länger als die Aussicht auf den Rest. Somit übe ich quasi schon mal für das Rentenalter mit meinem Dackelterriermix. Seit November ist er das neue Member in der Schrumpffamilie. Die Kinder ziehen aus und Viecher ein. Die Töle mit Migrationshintergrund (Kroatischer Nothilfehund) mausert sich zum Herzensbrecher.
Pissig konsequent ist bei ihm das probate Mittel. Tja er ist nicht doof, um nicht zu sagen, übertrifft er mich in seiner Cleverness. Manchmal, aber nicht immer. Hm, so ein dummer Hund hätte auch seine Vorteile… Aber Fritzi passt wie er ist und wie er noch werden wird. Es macht Spaß ihm diverse Kunststückchen beizubringen. Geht ruckizucki. Das entschädigt für Augenblicke, in denen ich erkennen muss, dass er mich mal wieder geleimt hat 🙂




4 Gedanken zu „Fritzi, mein „Alte-Menschen-Hund“

  1. Hallo Jutta,
    eine Freundin von mir (30 Jahre jung) hat ebenfalls einen Dackel und er hat sehr viel Temperament. Wir lieben ihn alle. Die Geschwister – ähnliches Alter- haben auch einen. Also kein Rentnerhund…… eher für Menschen mit Charakter und Stil.
    Einen schönen Sonntag wünsche ich dir.

  2. Oh wie niedlich er guckt… auf dem zweiten Bild hat er wohl Schimpfe gekriegt? Hat sich der Wuffi denn gut eingelebt – solche Hunde haben ja manchmal schon fürchterliches erlebt und sind auf Grund dessen „eigenwillig“?

    1. Auf dem zweiten Bild hat er nur die Kamera kritisch beäugt. Ob er fürchterliches erlebt hat weiß ich nicht. Drüber denke ich nicht nach. Jetzt lebt er bei mir und ich stelle die Regeln auf. Das gibt ihm Sicherheit. Etwaigen Ängstlichkeiten seinerseits schenke ich keine Beachtung und schone ihn nicht. Klingt hart und streng, aber das entspannt ihn. Bei auftretenden „Eigenwilligkeiten“, wird ein Plan ausgetüftelt (super dafür auf Youtube „Hundeerziehung Salostowitz“, kann ich wärmsten empfehlen). Durch mein Verhalten, bzw. meinen veränderten Umgang auf sein Verhalten, bewirke ich eine positive Veränderung beim Hund. Hundeerziehung ist Arbeit, die nie aufhört, aber wenn man dranbleibt reiche Früchte trägt 🙂

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