Manchmal ist der Wurm – Elefant drin

Elefant (2)
Elefant (1)
(Ich esse gerade Flips. Der Elefant darf mitnaschen)

Manchmal ist der Wurm drin, wie bei diesem Beitrag. Eigentlich könnte es so einfach sein. Müsste nur die geknipsten Bilder von den eingelegten, getrockneten Tomaten samt Rezept einstellen. Aber,  „einfach“ ist für Frau manchmal nicht möglich. Da macht sich doch tatsächlich heute eine superweibliche Unsitte bei mir breit: Das Vergleichen mit anderen. Ach du liebe Scheiße! Den Vergleich ziehe ich nicht kleidergrößenmäßig… Ne, ich vergleiche mich virtuell. Mit etwas, das nicht greifbar ist. Ist das vielleicht eine Wechseljahrssymtomatik! 🙂
„Hä. Um was geht es bei der?“, werdet ihr euch vielleicht fragen.

Ach, ihr lieben Leserinnen und Leser. Ich fühle mich wie ein bloggender Elefant. Gern‘ sähe ich mich als bloggende Gazelle, welche grazil und unwahrscheinlich süß in ihrem Blog herumspringt. Hier ein nettes Themchen, da ein schickes Rezeptchen. Wo liegt das Problem?
Tja, wo ist das Problem?
Mit meinen Selbstzweifelchen verhält es sich genauso absurd, wie in folgender Szene: Frau steht vor vollem Kleiderschrank und jammert, dass sie nichts zum Anziehen hat.
Ich behaupte mal: „Ich bin ganz normal weiblich, mit dem ganzen Gefühlsgedöhns!“
Ich bin gern ein bloggender Elefant. So eine Gazelle würde mir in kürzester Zeit auf den Wecker gehen. Aber sowas von 🙂
Yeah – ich bin geheilt!! 🙂
Ein Hoch auf die weiblichen Stimmungen. Erst „alles im Eimer“, fünf Minuten später „eitel Sonnenschein“ 😉
So. Den Beitrag habe ich dem Göttergatten vorgelesen. Der hält mich für total durchgeknallt. Sein Tip: Schreib doch über den tollen, neuen Wecker. Der ist total super. Da kann man bei Dunkelheit die Weckzeit nachstellen. Nicht so, wie beim alten…
Ach, manchmal möchte ich ein Mann sein! 🙂

PS: Das Rezept gibt’s im nächsten, normalen Beitrag.

kein Elefant
Ich trinke ein Schlückchen auf die weibliche Psyche. Wer Lust hat, stöst mit mir im Geiste an 🙂

2 Gedanken zu „Manchmal ist der Wurm – Elefant drin

  1. Hallo Jutta,
    ich kann mich meiner Vorkommentatorin nur anschließen. Ich bin auch so gern auf Deiner Seite. Und ich musste so lachen, als ich den Beitrag gelesen habe, denn das kenne ich auch nur zu Genüge, ich bin da doch ganz ähnlichen Stimmungsschwankungen unterworfen wie Du. Vor allem wenn ich den Elefantenhintern mal wieder nicht hochkriege, und andere Posten, was das Zeug hält. Und wenn Du Dich unbedingt vergleichen willst: Besser ein Elefant, der authentisch ist, als eine Gazelle, die mal hier und da hin springt, am eigentlichen Leben aber vorbeiläuft… Schön anzusehen ja, aber wie sieht es innen aus? Und auch schnell langweilig, weil alles nur Fassade ist…? und dann stellt sich doch auch schnell wieder die Frage, warum bloggen wir??? Mein Blog ist auch alles andere als perfekt und noch weniger eine Gazelle, hat keine Hunderte von Lesern, aber es ist meiner. Ätsch, und wer das nicht lesen mag, soll‘ s halt nicht lesen.
    Wenn es solche Blogs wie Deinen nicht gäbe, wäre die virtuelle Welt nur halb so schön, denn die „Elefantenblogs“ machen das Bloggerland reich. In diesem Sinne: Prost – ich stoße mit Dir an!
    LG Silke

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