Raus aus der Schublade

Da hatte ich doch jahrzehnte eine Meinung. Immer die gleiche: Malbücher sind schei…
Wie ein Fels in der Brandung. Die Töchter wurden sofort mit Schere und Kleber bestückt, wenn durch Außenstehende so ein Teil ins Haus kam. Nach dem Motto „zerstören, was die Kreativität zerstört“. Malbücher waren tabu, aber sowas von. Bestärkt durch diverse Dozenten in der Ausbildung, setzte ich bei mir vorn auf die gedankliche Malbuchschublade das Etikett „Pfui“.
Und nun. Hat sich doch die jüngste Tochter, die inzwischen auch schon Auto fährt, ein Malbuch bestellt. Und dieses finde ich auch noch schön! Hilfe!!!
Mein Fels ist am Bröckeln. Mit Freude wird zu den Farbstiften gegriffen und aus „blassen“ Vorgaben entstehen Farbwunderwelten. Da ist nichts mit stupid, öd und dröge. Es kann ja nicht jeder Kunstwerke mal so hinklatschen. Manchmal ist es auch schön, wenn es welche mit Begeisterung und Talent machen und ausreichend Platz, zum mit Farbe ausfüllen, lassen, für diejenigen, welche sich an Farbe und Muster langsam herantasten wollen.
Ich muss jetzt gleich die Schublade umetikettieren in: „Schön“.

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Das Buch heißt „Secret Garden“ von Johanna Basford.

2 Gedanken zu „Raus aus der Schublade

  1. Nicht nur Häkeln kann entspannen, das klappt auch mit nem’Malbuch. Habe es auch vor ein paar Monaten wieder entdeckt…das malen in so einem Buch. Und dein Exemplar ist wirklich schön,also viel Spaß beim Relaxen????????

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