„Restposten – Tasche“ häkeln

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Jetzt sind sie weg, die „Überbleibsel“ von der Stola und dem Dreieckstuch. Entstanden ist daraus eine Sommertasche. Quietschbunt. Für den Badesee, als Proviantbeutel für eventuelle Radtouren, als Samstagsmorgenfrühstückholtasche für den Bäcker oder als bunter Rumhänger im Flur.

tasche haekeln (2)

Tja, es gibt sehr elegante gehäkelte Taschen in grau, beige… . Wären die vielleicht ein passenderer Begleiter für eine mittelalte Frau wie mich? Kann sein, aber Farbhunger kennt nunmal keine Altersgrenze. Er erwischt dich auch noch mit siebzig. Hab da neulich eine wirklich alte Dame, weit über dieser Altersgrenze, gesehen. Gekleidet in petrol, türkis. Mann, sah die flott aus! Diesen Anblick hab ich bei mir abgespeichert. Wenn dann mal die Frage nach altersgemäßen Farben auftaucht, denke ich an sie und bin mutig. Irgendwie kann ich auch nicht anders. Außer manchmal.

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Konglomerat meiner neuesten Häkeloutputs.

Die Entstehung:

haekeln (1) haekeln (3)
haekeln (2) tasche haekeln (5)

tasche haekeln (4)

5 Gedanken zu „„Restposten – Tasche“ häkeln

  1. Hallo Jutta,
    nach Jahren des angepasst seins und „bloß nicht auffallen“ habe ich mich dazu entschieden FARBE in mein Leben zu bringen. Angefangen hat es mit Blumen im Haar (jaaa – auch mit 45!), bunte/knallige T-Shirts und blumige Stoffe. Jetzt fange ich gar an, mir meine Garderobe selbst zu nähen (zur Zeit leider Zwangspause, da Ältester in Atelier einziehen musste). Irgendwie habe ich einen unstillbaren Hunger nach Farbe und ich habe nicht vor diese vor meinem 90. zu stillen! Daher liebe ich deine Tücher und deine Tasche.
    Schönes Wochenende,
    Marjan

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