Sonntags-Tagwerk

Hab mir heute einen Dekoast fabriziert:

 

Zurechtgestutzt und eingeweißt harrt er der Dinge, die da auf ihn zukommen.
Probedeko angebracht. Alles ist noch offen.

 

 

Bin heute im Dunkeln um und durch das Dorf gestreift. Idylle und Tristesse liegen da ganz nah beieinander. 18 Uhr und du bist quasi allein unterwegs. Die Schotten dicht und nur selten lächelt dich ein erleuchtetes Fenster an. Mangelware. Nach dem ganzen Landlust, Landidylle, Liebes Land, Landidee… wäre die Zeit reif für einen gedruckten Gegenentwurf:
Landfrust, Schönes enges Landleben, Industriezaunidylle…
Also – ich lebe gern naturnah. Meistens ist es sehr schön und manchmal einfach nicht so.
Da mangelt es mir an der Vielfalt.
So. Genug der Rumlamentiererei! Da kann ich nichts für. Das ist der November. Da tun sich die großen Lebensfragen auf, laut Radiobericht. Da bin ich einfach naturgesteuert.
Bei soviel Grün um einen herum, unvermeidbar.
So grüße ich heute alle Landeier, besonders jene, denen die „Idylle“ auch manchmal auf den Sack geht 🙂

PS: Heute lässt auch die Katze grüßen

Ein Gedanke zu „Sonntags-Tagwerk

  1. In unserem Dorf herrscht abends auch Funkstille. Außer einer Katze hie und da begegnet mir Keiner. Hat manchmal was von einer Friedhofsatmosphäre. Zumindest in der kalten Jahreszeit.

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