Was so lief und so

Zeit für einen Jahresrückblick. Ich mit zuckersüßer piepsiger Stimme: „Huch meine Lieben, das vergangene Jahr war totaaaal super. Ich hab ganz tolle Sachen gemacht. Einfach supiiii. Ich bin so dankbar für so viel tolle Dingens…“ Da verlässt mich meine Kraft zum schön rumsülzen. Was soll ich schreiben, nein was will ich schreiben? Tadah: Es läuft noch immer bei mir. Bin 51 Jahre und hätte gern Bock auf eine langanhaltende Trockenperiode. Frauen ihr versteht was ich meine.
Gute Zeiten, schlechte Zeiten – alles ist vertreten. Upps habe gerade eine Gefühlswallung. Kann im kommenden Text für nichts mehr garantieren. Quasi out of control! Heul – lach – schrei – lach…
Hat sich im Bekanntenkreis nicht gerade ein frisch gebackener Pensionär ein junges Ding angelacht und ist damit über die sieben Berge. Ohhh, ist der doof. Mit der eigenen Frau aus dem Gröbsten heraus und nun? Ihm wünsche ich, dass die neue Gefährtin zu den zwei Dritteln aller Frauen zählt, welche nicht sang und klanglos in einen neuen Lebensabschnitt treten.
Die ganze Bandbreite hielt das Leben in meinem nahen und weiten Umfeld parat. Es wurde gestorben, an Krebs erkrankt, ein Missbrauchsfall wurde publik, die Ohren versagten ihren Dienst und stürzten ab, kleine Unfälle passierten, Knochen wurden gebrochen… Ach Leute, das ganze Zeugs was ihr wahrscheinlich auch aus eurem Leben kennt ist einfach so passiert. Was will ich immer zurückblicken?
Oke, die schönen Dinge noch mal hervorkruschen und sich daran erfreuen. Ahh, genau: Nachdem ein Windschutzscheibensteinschlag und ein kleiner Einparkauffahrunfall, alles innerhalb eines Jahres, unsere Versicherung zu stark mit Kosten belastete, hat sie uns kurzerhand rausgeworfen. Vier Wochen hätten wir Zeit eine neue zu suchen. Und – haben wir gefunden. Das war so schön. Wir leben nicht in einem versieften Ghetto in der Bronx. Wir führen ein ganz normales Leben. Sogar auf dem idyllischen Land. Aber dort brodelt es ganz heiß unter der schönen Oberfläche.
Huch bin ich zu weit gegangen? Nein, ja, nein, lach, heul…
Sorry! Bin ja out of…


Zwischendurch mal was anderes

Wende mich den harten Dingen des Lebens zu. Nichts mit kuschelig und flauschi flauschi. Habe meinen ersten Teller bemalt. Den zimmere ich mir, wenn die Farbe 25 Minuten bei 160 Grad eingebrannt ist, an die Wand. Zwei Teller hab ich noch. Wollte heute im Gebrauchtwarenkaufhaus weiteres diverses bemalbare Porzellan ergattern, aber leider war geschlossen. Schade. Greife dann mal wieder in den eigenen Geschirrschrank







crochet-ganzjahres-cushion

Gestern fertig geworden. „Gerade noch rechtzeitig!“ wird so manche/r denken. Falsch. Tja, man könnte etwas weihnachtliches in das Kissen interpretieren. So farb- und mustertechnisch gesehen. Tja, man kann auch was ganz anderes hineininterpretieren: Bäume, also Nadelbäume, gibt es nicht nur um die Weihnachtszeit und Sterne sind auch ganzjährig vertreten. Falls noch nicht bemerkt, es sind kleine Goldsterne aufgestickt. Fünf an der Zahl. Magic!
Farbtechnisch gesehen, könnte es durchaus der Fall sein, dass in diesem Sommer oder Herbst, rot und petrol/grün total angesagt sind. Oder auch nicht. Im Sommer gibt es ja auch rote Kleider, Röcke, Shirts… Ergo handelt es sich um ein Ganzjahreskissen. Anschaulich und zu 1000000% logisch belegt! 😉
Die Knöpfe habe ich mir geschenkt. Ich häkel einfach Bommels und Schlaufen. Total guter Knopfersatz. Nichts drückt beim Köpfchen darauf betten. Und preistechnisch der totale Knaller! Höchstens vier Euro Materialkosten für das Teil. Da jubelt der Sparfuchs in mir 🙂












Schönen Tag

Mann spielt am Handy Schafkopf (Kartenspiel very bavarian), die Töchter waschen ihr Auto, die Nachbarn streiten lautstark und ich hab soeben ein Häkelkissen fertig gemacht 😉 Ganz normal und entspannt – schön.
Möge der Tag weiter so verlaufen. Apropo – für sensible Gemüter: ein Streit ist ein ganz normaler Bestandteil des Lebens. Mach ich auch mit meinen Lieben. Manchmal auch an Weihnachten. Heute noch nicht, aber was noch nicht ist… 😉 🙂











Kurz vor Buffalo…

…und noch kein Plätzchen gebacken. Voll der guten Backvorsätze und dennoch – niente. Die Töchter nehmen die weihnachtliche Backaktion in die Hand. Schön! Vielleicht klappt es mit mir und dem leckeren Backwerk ja nächstes Weihnachten. Vielleicht 😉


Mein Seelenwärmer ist fertig. Foto irgendwann mal demnächst in diesem Theater. Jaaaa und aus einer Billigheimerwolle vom Discounter fabrizier ich halt mal wieder ein Kissen. Die Wollqualität ist gut und die Farbkombi macht mir auch Freude. So soll es sein.


Meine aktuellen fertigen und in Arbeit befindlichen Häkelsachen lagere ich zusammen mit meinen Socken außerhalb von Hundereichweite. Fritzi, unser vor wenigen Wochen eingezogener Hundenothilfewuffi, liebt mich,  meine Socken und meinen Häkelkram sehr. Ich geb ihm mal einen Crashkurs in Häkeln. Er und ich, friedlich handarbeitend auf der Bank…


Und – heute hat mich ein tolles Paket von Nina aus Berlin erreicht. Prall gefüllt mit buntem Schnikschnak und Wolle, welche sie nicht mehr braucht. Sie hat sich farbtechnisch verändert. Gut für mich 😉
„Danke Nina!!“