Fertiges und unfertiges und anderes

Ich mach es kurz: Bilder von Fertigem und – äh –  siehe Überschrift 🙂
Ich geh mal in den Garten zum Gießen. Es hat seit Wochen nicht mehr geregnet und die Pflanzen haben Durst. Ich spendier eine Runde Wasser.
Euch einen schönen Donnerstag. Haltet die Augen offen für das, was die Väter am heutigen Vatertag so machen und lasst euch für den Muttertag inspirieren 😉

 

 

 

 

 

„Einfach mal…“ mit Holz und Farbe

Wie sagte gestern mein Mann, als ich mitten in der „Farbe auf das Holz klecksen Aktion“ aktiv war: „Ein guter Handwerker überprüft vor dem Arbeitsbeginn, ob alle nötigen Materialienvorhanden sind und nicht erst wenn er bereits am Werkeln ist“.
Tss, so ein Vorgehen ist ja langweilig. Gähn. Also. Ich fang einfach mal an und denke mittendrin: „Mist, ich brauche ja einen dünnen Pinsel, oder dies, oder jenes“. Ja ein geplantes Vorgehen würde manches erleichtern, aber bei mir auch manche Idee im Keim ersticken. Jetzt oder nie – später is nicht. Ich leg also ein bisschen ohne Sinn und Verstand los und komisch, komisch, oft entsteht etwas Brauchbares. Was fehlt, wird improvisiert. Genau das ist der Punkt für mich. Dieses „Fehlen“ bringt Spannung in ein Projekt. Ein strukturiert nach festem Plan Agierender würde eine mittlere Krise schieben, falls Essentielles nicht zur Hand wäre. Ich und sicher einige mehr von euch beginnen eher mit dem kreativen Suchen nach einem adäquaten Ersatz für das Fehlende. Dieser Prozess ist überwiegend spannend und lässt Raum für Überraschungen. Selten veranlasst er zum fluchen. Das Unvollständige, Ungeplante ist der Motor für kreatives Schaffen, ganz nah bei einem Selbst.
Einen fertigen Bausatz arbeite ich ab. Hat auch seine Qualität. Beim Improvisieren wecke ich mein kreatives Inneres.
Ach, was für eine Lobhuddelei auf chaotisches Tun 🙂 Geplantes und durchdachtes Arbeiten ist natürlich manchmal unabdingbar. Einen kreativ operierenden Arzt nach dem Motto „Hm, kein Skalpell vorhanden“ oder „Spontan hab ich Lust auf eine zusätzliche Nierentransplantation“ wünscht sich auch keiner.
Also. Beides ist wichtig. Mal Streber, mal coole Sau.
Immer geradlinig auf der Lebensautobahn dahindüsen, ohne einen Umweg, ein Abfahren auf eine gemütliche, sehenswerte Nebenstrecke wäre ja auch fad. Zumindestens für mich 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Endlich mal wieder ein fertiges Häkelprojekt!

Habe einen Sommerschal fabriziert. Yeah! Er ist fertig. Yeah! Größentechnisch am Limit zu „fast zu klein, aber nur fast“ gearbeitet. Aus Erfahrung weiß ich nämlich, dass sich die Dinger noch in die Länge ziehen.
Das Muster nennt sich „Rippenmuster“ oder, was ich viel eleganter finde: chevronstitch.
Die Anleitung zum „stitch“ ist mir auf Youtube in die Hände gefallen, vor die Linse gerutscht.  😉
Hier findet ihr sie auch.
Anstelle von festen Maschen, wie in dem Tutorial beschrieben, wurden von mir ausschließlich Stäbchen gehäkelt. Macht sich für einen Sommerschal besser, weil es nicht so kompakt wird.
Durch die Verwendung einer etwas höheren Nadelstärke, als für die Wollstärke angegeben, ist das ganze Häkelding noch luftiger geworden. Der Schal ist quasi kurz vorm Abheben, Aufsteigen… vor lauter „Luftigkeit“ 😉
Eine feste Anleitung für den Schal gibt es nicht. Die existiert nur in meinem brain.  Aber so ein Ding lässt sich voll leicht nacharbeiten.

 

 

 

 

 

Gewaltiger grüner Bilderstrom

Habt ihr Zeit? Wenn ja, dann macht euch einen Kaffee und bereitet euch einen kleinen Snack zu. Heute morgen hatte ich einen akuten Gartenknipsanfall. Zahlreiche Bilder sind entstanden. Solltet ihr beim Betrachten zwischendurch vor Erschöpfung einnicken –  ich kann es verstehen 😉
Heute also das Motto: Nur die Harten kommen in den Garten 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In Bayern unterwegs

Auch für den Bayern an sich, wie mich z.B., gibt es in Bayern noch viel Schönes zu entdecken. Abgesehen von diesem unsäglichen „Rumgesödere“ zum Thema christliche Symbolik in öffentlichen Gebäuden, bin ich von meiner Heimat voll begeistert!
Natürlich im Gepäck mein brandaktuelles Häkelprojekt: ein Sommerschal.
Also. Ich sende euch noch sommerliche, kurzurlaubshafte Grüße vom Chiemsee 🙂