Trauter Abend mit…

…mit klugen Gesprächen (auf Youtube):
B&B #52 – Ey, Alter! Leere Tanks und volle Meisen

Es gibt seit kurzem einen neuen Radiokanal namens „Kontrafunk“ (kontrafunk.de). Richtige journalistische Berichterstattung statt medialer Politikerarschkriecherei.
Und – einen hab ich noch: „Nacktes Niveau“ von und mit Paul Brandenburg. Sehr gute Gespräche über die Zeit – paulbrandenburg.com
Euch auch einen schönen Abend 🙂

Grüße aus der „echten“ Welt

Ich sitze grad hier am Küchentisch. Die vorhin geknipsten Gartenbilder sind hochgeladen. Mein Bauch ist voll mit Käse- und Marmeladenbroten. Mein Blick schweift aus dem Fenster. Der Himmel in der Ferne, behangen mit dunklen Wolken. Ich warte auf Regen. Habe Bilder von einem nächtlichen Wald, der über und über mit Glühwürmchen beleuchtet war, vor Augen. Schöne Erinnerungen an verbrachte Tage, die ich gern eins zu eins hier einstellen möchte. Die Stimmung, das Glücksgefühl, die nächtliche Stille…., das reale Leben. Draußen zwitschern die Spatzen in den Bäumen, ab und an fährt  ein Auto vorbei. Wenn ihr das lest, sitzt ihr in eurer realen Welt.
Ich werde wohl zur Gießkanne greifen müssen, denn der Wind zerstreut meine naßen Hoffnungen.
Hier nun eine Ahnung, ein fotografischer kleiner Hauch, von dem realen Leben, dass mich umgibt…
Und, das will ich einfach noch so schreiben: Ich bin nicht auf Facebook, Twitter, Insta, Whats… Ich kenne die Versuchung des Virtuellen, sich aus dem ralen Leben ziehen zu lassen, so wie ihr gerade in meine Welt eintaucht.  Hurra, ich hab es Donnern gehört! Scheint bei euch die Sonnen, ist es heiß, kalt, windig, brummt der Kühlschrank, tickt die Uhr….
So. Ich werde mal die schmutzigen Wäscheberge gen Waschmaschine transportieren. Habt einen schönen Montag in der realen Welt 🙂









Gartenhack…

…oder Gartenhäck? Also kein Hackfleisch oder so. Im Internet kursieren doch  Sachen, die einem angeblich das Leben um hundert Prozent erleichtern. Viel Schmarrn ist darunter, aber ich hab für euch ein gemischtes Hack, das sich gewaschen hat:
Nach der Frühjahresblüte sind manche Stauden, wie z.B. die Akelei, das Kaukasusvergißmeinnicht,der Beinwell… nicht mehr so taufrisch. Sie sind verblüht, haben die beste Zeit hinter sich. Ein starker Rückschnitt der Pflanzen verschafft der blumigen Nachbarschaft mehr Luft und lässt bei den Zurechtgestutzten in bälde wieder zartes Grün nachwachsen. Alles was ich abschneide werfe ich auf den Rasen, mähe mit dem Rasenmäher beim Rasenmähen über das Schnittgut und den Rasen, so dass alles vom Rasenmäher klein zusammengmäht, mäh, mäh wird.
Mit dem Schnittgut mulche ich die entstandenen Lücken etwas ab. Zwei Fliegen mit einer Klappe… Nix mit „Gartenabfall“ zur Grüngutabgabestelle und so. Spart Zeit und gibt dem Boden Gutes zurück.

Hier noch ein Artikel über unrentables Vorgehen: reitschuster.de









Heidideidi – geht nicht

Ich kann es nicht, dieses „Hey Süße“ nicht zu einem kleinen Goldhamster, sondern zu einer erwachsenen Frau zu sagen.
Ich kann es nicht, dieses „das war ja soooo toll!“, „das war echt voll schön!“, dieses klebrig süße Heididei.
Ich kann es nicht, nicht „so ein Arsch“, „so ein Depp“, „so eine verdammte Scheiße“, „leck mich doch am Arsch“… sprachlich zu gebrauchen.
Ich kann und will nicht darauf achten immer die „korrekte“ Ausdrucksweise für völlig bescheuerte Personen, Umstände… zu finden. Ich will meinen Emotionen lauf lassen. Ich scheiß manchmal auf die „Etikette“, weil ich es für „am Arsch“ finde.
Wisst ihr was ich an mir beobachte? Bedrücken mich äußere Umstände, Begebenheiten und ich drehe mich gedanklich, schlurfe durchs Haus und kreise und kreise und kreise, dann drückt mich das nieder.
Wisst ihr was mich da rausholt? Ein laut ausgesprochenes: „So ein blödes Arschloch“… Manchmal braucht es noch ein paar hinterhergeschobene Flüche.
Ein allzu kontrolliertes Verhalten ist einfach nur Scheiße, schadet mehr als es nutzt – zumindest mir.
Hier auf meinem Blog finden sich unflätige Ausdrücke und das ist gut so. Sie sind für mich nötig und treffend plaziert.  Alle, die mich nicht verstehen wollen, können mich mal am Arsch…
So. Und jetzt ein paar Bildchen, die meine Psyche in dieser saublöden Zeit wieder auf Vordermann bringen: