Raus in die Natur, in den Garten, den Wald. Auf der Gartenbank sitzen und Sonne tanken – ohne Lichtschutzfaktor, ganz unsicher – ja! Der Knoblauch wächst, die ab geschnittenen Plastikflaschen bieten den Salatpflänzchen Schutz vor Kälte. Im Gewächshaus ist bereits die Feldsalatsaison durch und jetzt geht es dem Postelein ans Grün. Viele Jahre stand es über die Wintermonate leer – naja, mit Gartengerätschaften befüllt – quasi unbepflanzt. Diese Zeiten sind vorbei. Feldsalat, Winterkopfsalate und Postelein beleben den Boden über den Winter. Ab Februar landet wieder frisches Grün auf dem Teller. Von fünf frisch gepflanzten Blumenkohlpflanzen segneten zwei bereits das Zeitliche – irgendein Schädling. Egal. Manches gedeiht, anderes nicht. Die Wühlmaus ist auch wieder am Start. Egal. Hab diesbezüglich die Flinte ins Korn geworfen. Versuche mich mit ihr zu arrangieren. Aber – es könnten auch aus einer oder zwei, zehn oder zwanzig werden. Ganz schlimm könnte es werden. Egal. Oder es kommt ganz anders und sie ist einfach mal weg. Das Gartenleben ist nicht sicher. Aber das ist das Leben im allgemeinen nicht. Überzogenes Sicherheitsdenken hat einen hohen Preis – es kostet die Lebendigkeit, quasi das lebendige Leben. Siehe die Coronajahre mit Isolation, Abstands-, Desinfektionszwängen… Meine Wühlmaus heißt ab heute Hubert. Ist doch gleich viel netter und persönlicher. Ein „Hubert“ hat doch auch ein nettes Leben verdient 😉
Hier kommt die Anleitung für das Ei auf dem ersten Foto. Hab es mit Baumwolle gearbeitet. Die auf dem zweiten Bild sind aus Acrylwolle fabriziert, mit derselben Anleitung. Diesmal ohne Perle und mit drei Bobbeln. Fangen wir an. Das Ei wird mit festen Maschen gearbeitet.
1. Reihe 5 Luftmaschen anschlagen und 4 feste Maschen häkeln.
2. Reihe Die erste und letzte Masche verdoppeln = 6 Maschen
3. Reihe Ohne Zunahme = 6 Maschen
4. Reihe Die erste und letzte Masche verdoppeln = 8 Maschen.
5. Reihe Ohne Zunahme = 8 Maschen.
6. Reihe Die erste und letzte Masche verdoppeln = 10 Maschen.
7. Reihe Nur die fünfte Masche verdoppeln = 11 Maschen
8. Reihe Keine Zunahme = 11 Maschen
9. Reihe Keine Zunahme = 11 Maschen
10. Reihe Keine Zunahme = 11 Maschen Am Ende dieser Reihe keine Steigeluftmasche häkeln.
11. Reihe Die ersten beiden, sowie die letzten beiden Maschen der Reihe zusammenhäkeln = 9 Maschen.
12. Reihe Ohne Abnahme = 9 Maschen. Am Ende dieser Reihe keine Steigeluftmasche.
13. Reihe Die ersten beiden, sowie die letzten beiden Maschen der Reihe zusammenhäkeln = 7 Maschen.
14. Reihe Ohne Abnahme = 7 Maschen. Am Ende dieser Reihe keine Steigeluftmasche.
15. Reihe Die ersten beiden, sowie die letzten beiden Maschen der Reihe zusammenhäkeln = 5 Maschen.
16. Reihe Ohne Abnahme = 5 Maschen. Am Ende dieser Reihe keine Steigeluftmasche.
17. Reihe Die ersten beiden, sowie die letzten beiden Maschen zusammenhäkeln = 3 Maschen.
Fertige noch ein zweites Teil an. Bei diesem schneidest du am Ende nicht den Arbeitsfaden ab, denn damit werden jetzt beide Eihälften zusammengehäkelt. Dabei immer in die Knötchen am seitlichen Rand einstechen – siehe Foto unten. Und – die Abstände zwischen besagten Knötchen sind zwar groß, aber wenn die Maschen nicht zu fest gearbeitet werden, ergibt es eine schöne Rundung. Am oberen und unteren Ende des Häkelstücks die jeweils vier festen Maschen vom Anfang und die drei festen Maschen vom Ende zusammenhäkeln. Probiert einfach aus – vielleicht gibt es für euch eine bessere Variation. Mutig sein 😉
Wenn nur noch eine kleine Öffnung vorhanden ist, die Füllwatte oder die Wollreste reinstopfen.
So. Häkel noch drei Luftmaschenketten mit ca 20-23 Luftmaschen, zwei oder drei Bobbel (für diese findet sich im Netz sicher ne Anleitung) und drei Blätter.
Blatt: 7 Luftmaschen anschlagen. In die zweite Luftmasche ab Nadel 1 feste Masche, dann in die folgenden Luftmaschen: 1 halbes Stäbchen, 1 Stäbchen, 1 Stäbchen, 1 halbes Stäbchen, 1 feste Masche und noch eine Luftmasche. Mit dieser kommen wir um die Ecke. Auf der gegenüberliegenden Seite das gleiche Prozedere. Am Ende der Reihe wird statt der Luftmasche eine Kettmasche in das Knötchen an der Spitze gehäkelt.
So. Nun einen Wollfaden als Aufhänger anbringen und mit Heißkleber, oder einer Nähnadel die Luftmaschenketten befestigen. Nur oben an der Spitze leicht fixieren, das reicht.
Nun noch die Blätter und Bobbels dranzimmern – fertig!
Topflappeneckdaten: Mit Baumwollgarn und einer Rundstricknadel nen mustrigen Schlauch gestrickt. Ist ca. 20 x 20 cm groß, die seitlichen Öffnungen zusammengehäkelt. Vorteile von dieser Strickausführung: Hält die Hitze gut ab – ist ja doppelwandig. Angenehm weich. Häkellappen mit festen Maschen sind starrer. Mein Lappen wird beim Waschen etwas schrumpfen, hat dann aber immer noch ne handliche Größe. Es gefällt mir mustertechnisch sehr gut und es sind noch fünf Millionen andere Varianten möglich. Ein weites Feld…. Ein ästhetischer, funktionaler Küchenhelfer. So. Nun genug gelobhudelt 🙂
Na toll! Saß ich grad noch mit meiner morgentlichen Tasse Kaffee so voller mitteilungsbedürftiger Gedanken da – schwups – jetzt wo ich sie in die Tasten kloppen will, haben sie sich verdünnisiert. Mache mich auf die Suche, wie ein Perlentaucher-Sternchen-innen-Scherz. Apropos: hab so kleine, feine Perlnickitücher gestrickt. Ausgehend von der Spitze, wird immer am Reihenanfang und -ende eine Masche zugenommen. Gestartet mit vier, entwickelt sich ein nettes Tüchlein, das sich in der Übergangszeit leicht um den Hals schlingt und zart wärmt. Gesehen bei der Orientbayerin auf Youtube. Mein Blick schweift aus dem Fenster, die Welt wird heller – medial dunkler. Irre. Der ganze Zugang da draußen. Hier ne Bombe, da ne Detonation, hier Hass, dort Hass… Im Krieg stirbt die Wahrheit zuerst, alles ist im Nebel. Zurückblickend in die Historie der vergangenen Schlachten zeigt sich, dass es nie um Menschlichkeit, immer um Machterhalt und Geld ging. Geld regiert bis jetzt die Welt. Der Bill, also der Gründer eines Computerbetriebssystems, welcher in Anfangscoronazeiten in der Tagesschau seine lukrativen Impfempfehlungen rauslabern durfte, hat wieder ein Bereicherungsprojekt am Start: Er warnt vor einer Grippe, welche abermillionen Tote fordern werde. In was hat er denn nun wieder investiert, der Kumpel vom Epstein. Mit willfährigen medialen Helferlein muss er die blöckende Masse schon mal in Aufruhr versetzen. Angst ist das beste Verkaufsargument. Damit wirst du jeden Scheiß los. Ein letztes Relikt aus alten Tagen, die seit Jahren ungenutzte Satelitenschüssel ist von unserem Dach geholt worden. Der Öffentlich-(Un)rechtliche-Rundfunk findet in unserem Haushalt nicht mehr statt. Wollte gern die Schüssel als Vogeltränke nutzen, ging leider nicht, zwecks Schraubenloch in der Mitte. Ist verschrottet worden – gut so. Der Scheiß kann wech. Es lebt sich so schön ruhig, wenn kein Radiogerät im Hintergrund dudelt und kein Fernsehgerät das Wohnzimmer verschandelt. Ich kann es euch wärmstens empfehlen. Wenn der Ausstieg geschafft ist, will man nie mehr dahin zurück – also ich zumindestens. Es gibt ja die neuen Medien (Kontrafunk, Tichys Einblick…) welche man sich wohldosiert zuführen kann, zwecks neutraler und guter journalistischer Information. Habt einen schönen Sonntag mit lieben Menschen, oder in der Natur, oder mit euren Handarbeitsprojekten! 🙂
Ohhh, ich guck grad aus dem Fenster, unseren aufgeschichteten Brennholzstapel im Blick. Was seh ich da, neben vielen Spatzen – eine Maus spaziert darin herum. Sieht süß aus, obwohl ich vor den kleinen Tierchen schreiend weglaufe. Und sagt man nicht wo eine Maus zu sehen ist, sind hundert davon im Hintergrund – oder so. Egal, ein kurzweiliger netter Moment. Manchmal brauche ich etwas mehr Sauberkeit im Haus. Das hält ein paar Tage an, in denen ich vermehrt putze. Dann ist es wieder gut für ein paar Wochen. Ohne Lesebrille, ohne den genauen Blick, lebt es sich ganz entspannt. So hab ich den kleinen Schemel-Bezug nach dessen Reinigung wieder aufgezogen. Das muss eines meiner Anfangsprojekte gewesen sein. Jahrelang steht er unter dem Küchentisch und bietet eine gute Ablage für die Füße, wenn man sich in den Stuhl reinlümmeln mag, halb liegend, nach einem guten Mahl oder mit einer Kaffeetasse. Grad jetzt nutze ich ihn auch. Mit Staubsaugergetöse und dem Plattenspieler auf Lautstärkenanschlag drehte ich meine Runden im Haus. Radio hör ich seit 5 Jahren nicht mehr. Heute schätze ich den Plattenspieler wieder. Und dank meiner ältesten Freundin, deren musikalischer Fundus zu mir gewechselt ist, drehte sich heute die Stefanie Werger (zügellos und frei) auf dem Teller. Zum Vormittagskaffee leg ich mir den Tom Waits auf. „Martha“ – ein Lied welches mich nach vielen Jahren immer noch berührt. Also – ich brüh mir jetzt ein Haferl auf…
Ruhig ist es hier. Lange hatte ich nicht das Bedürfnis hier etwas zu veröffentlichen. Warum – das frag ich mich. Hm – weil es Frühling wird und es mich in den Garten, die Natur zieht. Hm – weil ich mich frage, warum ich das hier mache. Ohne Claudia, Silke und auch Franziska meine beständigen Kommentar-Begleiterinnen, gäbe es mich hier nicht mehr. Es verändert sich etwas. Und jetzt beim Schreiben merke ich, dass es für mich in diesem virtuellen Raum wichtig ist, in Kontakt mit Menschen zu sein. Des öfteren schrieb ich vom „Blogmotor“… In einer Zeit, die so bekloppt und verrückt ist, bedarf es Kraftquellen. Meiner Empfindung nach, wird es hier stiller. Es sind mehr Besucher laut Statistik und trotzdem… Oder brauche ich mehr Menschlichkeit, durch unmenschliche Zustände… Hm, was möchte ich? Vielleicht ein einfaches „Danke“ zwischendurch, für eine Anleitung. Wenn mir im realen Leben jemand etwas schenkt, mir die Tür aufhält… dann ist ein „Dankeschön“ eine schöne Geste. Oder ist das zuviel verlangt… Keine Erwartungen und so. Nein, auch im virtuellen Raum ist eine gewisse Nettigkeit angebracht. Hm – so eier ich jetzt rum. Schreibe und lösche wieder. Egal. Heute muss halbgares Herumgestöpsel sein.