Kein halten mehr

Gerade komm ich rein vom Garten. Zwei große, gefüllte Pflanzgefäße ins abgesackte Hochbeet geleert. Zwischen den Erdbeerpflanzen sich rasch ausbreitendes „Unkraut“ entfernt. Ich treibe mich im Garten herum, finde mal dies, mal das zu erledigen. Freigang! 
Mein Saatgutdurcheinander vom letzten Jahr ist soweit beseitigt. So einigermaßen geordnet warten die ersten Samenpäckchen auf den Januar – Hurra! In wirklich wenigen Wochen wird im Gewächshaus etwas angesät.
Und – im Garten blühen einige Gänseblümchen. Schön. Ich weiß dass der Winter sich noch melden wird – egal. Wenn es das Wetter zulässt, bin ich unter freiem Himmel unterwegs.
So meine lieben Leser, ich wünsche euch morgen einen schönen Übergang in das neue Jahr. Ich werde es wahrscheinlich wieder verschlafen, wie die Jahre zuvor. Mein Silvesterabend gestaltet sich sehr entspannt 😉 🙂
Hier noch ein Video von Wolf-Dieter Storl. Wenn ihr unter anderem wissen wollt, was es mit den Schweinen und Schornsteinfegern als Glückssymbol zum Jahreswechsel auf sich hat:
Die Bedeutung der Raunächte



Plätzchenoverload…

…und überheiztes Wohnzimmer.
Weihnachten ist ein schönes Fest. Viele Menschen sitzen eng in der Küche beieinander, es wird geschlemmt. Die Laune ist gut bis sehr gut und zwischendurch verlasse ich mit meinem Mann kurz die Küche um klärende Worte auszutauschen, quasi Streitvermeidung. Dann geht es heiter weiter.
Gestern haben wir zwei Flaschen Schampus gesoffen ähm – natürlich genossen. Ganz edle Tröpfchen ließen wir uns schmecken, denn besondere Zeiten bedürfen besonderer Getränke. Fein dieses neu entdeckte Getränk. Macht nicht müde, keinen schweren Kopf und trägt über einen ganzen Abend, heiter und beschwingt.
Seit letztem Jahr wichteln wir. Jeder aus der Familie zieht eine Person, die er beschenkt. Das Geschenkpreislimit lag dieses Jahr bei 50 Euro pro Familienmitglied. Perfekt. Keine Hetzerei in der Vorweihnachtszeit. Ich bekam ein Foto meines Präsentes, das noch auf halbem Weg von Indien nach Deutschland ist. Es werden Häkelnadeln aus Holz. Besondere Zeiten bedürfen besondere Geschenke. Ich freue mich und lasse mir die ausgelutschte „Nachhaltigkeit“ mit einem buttrigen Plätzchen im Mund dezent am Allerwertesten vorbeiwehen.
Habt schöne Tage mit lieben Menschen um euch, oder fühlt euch mit euch in angenehmer Gesellschaft.
So. Ich begebe mich wieder in das überheizte Wohnzimmer, in dem drei Erwachsene konzentriert an einem 1500 Teile Puzzle sitzen 🙂

Meine Lieblingsecke

Ein Tisch, ne Gießkanne, so Zweige und Bücher darunter – nicht spektakulär. Für mich schon. Ich denke an die Waldecke, in der ich das Grün aufgelesen habe, an die Begegnung mit dem netten Mann mit der Knarre in der Hand. Ich meine da den Jäger.
Mir kommt allerhand in die Finger, wenn ich mich stundenlang durch das Unterholz schlage. Heute erst hatte ich, in der Tiefe des Waldes, Kontakt mit einer besonders gefährlichen Gattung: dem alten weißen Mann! Hilfe Fancy Naeser! Hol bitte ein Einsatzkommando von 3000 Mann um mich zu schützen 😉 .  Wir haben uns nett unterhalten.
Ich liebe den Wald, denn er spendet Ruhe 🙂