Archiv des Jahres: 2017

Kulinarischer Neubeginn

Die Kategorie „Rezepte“ fristet ein Dasein wie in „Schmalhans Küche“. Kein Futter findet in die Sparte. Das muss sich ändern. Food ist so „in“.  Alle wollen Essen gucken.
Mein Kochverhalten verläuft zu den Foodblogs, Kochshows konträr. Mich trennen Welten zu den medialen kulinarischen Outputs.
Ich zelebriere nicht. Ich koche einfach was der Kühlschrank oder die Speisekammer hergibt. Ich liebe die Tätigkeit des Essens mehr, als die des Kochens. Die Vorfreude auf ein leckeres Gericht lässt mich den Aufwand der Zubereitung leichter ertragen.
Warum also die Kategorie „Rezepte“ nicht einfach auflösen? Nein. Irgendwie und sowieso habe ich Lust auf einen Gegenentwurf.
Mein Plan: An einem beliebigen Wochentag, knipse ich genau um 16.30 Uhr die Küche. Immer aus der gleichen Position. Immer so wie sie ist. Ohne vorher etwas zurechtgerückt zu haben. Zudem dokumentiere ich, was entstanden ist. Kein liebevolles drapieren – nö – rein in den Teller und draufhalten mit der Fotolinse. Gegessen wird nämlich warm.
So nun meine Idee. Wie es mit der Umsetzung aussieht, wird sich zeigen.

Was mit Grünkohl, den Resten vom gestrigen Abendessen und dem heutigen Mittagessen:

Zwiebel klein schneiden und andünsten
Grünkohl klein rupfen und mit in den Topf
mit etwas Gemüsebrühe aufgießen
das Ofengemüse vom Mittagessen ( bestehend aus Kartoffel, Karotte, Süßkartoffel, Zwiebel gewürzt mit Tabil) hinzugeben
den gekochten, geschälten Dinkel vom Vortag ebenfalls in den Topf
eine Dose Linsen dazu
ein Schuß Essig
2 Lorbeerblätter
alles kurz köcheln lassen – Essen!!!!

War lecker.

 

Hängerchen

Die Teile können locker abhängen, gechillt rumbaumeln. Beim Deckchen fabrizieren, siehe letzter Beitrag, ist mir das Mittelteil in meinem Brain haften geblieben. Ein Gedanke an die vor geraumer Zeit gekauften Metallringe ist durch eine Gehirnwindung geflitzt und hat die Häkelmittelteilerinnerung mitgenommen. Sie haben sich zusammengetan:

 

 

 

Und ein „Freestylchen“ ist auch zustande gekommen:

 

Könnte sein, dass ein paar „neue Gesichter“ hier auf meinem Blog  vorbeischauen.
In der letzten „Häkeln for you“ ist ein bisschen was von mir zu sehen 😉
Dann sach ich mal : Tach und fühlt euch wohl 🙂
Kommt da noch was? Nö, das war`s schon.

Herziger Wimpel

Hätte ich euch, meine lieben Leserinnen und Leser, an meinem Tisch sitzen, würde ich euch gern erzählen, was mir gerade so häkeltechnisch und so weiter durch meine Gehirnwindungen geistert. Aber diesen Wust an Ideenfragmenten jetzt zu sortieren und in eine halbwegs verständliche Form zu bringen – uff – das würde doch glatt in Arbeit ausarten.
Wie sollte ich meine Gedanken zum Thema „Warum sind deutsche Häkelblogs so selten in der weiten Welt verlinkt“ und die anstehenden Wahlen nebst dem Dieselskandal in einen Zusammenhang stellen. Wieviele Zeilen von Nöten wären, um die Kausalität von unsexy, streberhaften und zickizacki akuraten Bauzaunverbauenden Deutschen mit den „Made in Germany and totally Abgasfree“ gecrocheten blankets, doillys, coasters… und der Nicht-Aufnahme in die Blogrolls outside from Germany aufzuzeigen.
Wer lädt denn gern einen Streber zu seiner Party ein 😉
Also lasse ich meine Gedanken noch ein bisschen durch meine Gehirnwindungen sausen, bis sie verpufft sind, ohne in die weite Welt hinausgetippt zu werden.
Heute zeige ich euch meinen herzigen Wimpel. Ganz einfach an einem Strohhalm befestigt.
Solche Teile kann man immer gut gebrauchen. Manchmal auch einfach nur zum dran festklammern 😉

 

 

 

 

 

 

Best wishes an alle von euch 🙂