Archiv des Jahres: 2020

Wenn Männer auf Masken stehen…

…kann es gefährlich werden für uns. Unser bayerischer Übervater scheint ein Maskenfetischist zu sein. Ich zitiere ihn: …zum Glück sind in Bayern nur noch 0,01% infiziert. Darauf zu setzen, das Thema würde sich von selbst erledigen, ist trotzdem zumindest naiv: Solange es kein Medikament und keinen Impfstoff gibt, bleibt als einziges wirksames Instrument: Distanz, Mund-Nasen-Bedeck…“.
0,01% sind infiziert. Sie sind infiziert, aber es wird nicht erwähnt, ob sie überhaupt Symptome haben geschweige denn erkrankt sind. Der Begriff „infiziert“ ist ja nur schwammig und nichtssagend.
Und ups, das Thema erledigt sich doch gerade von selbst. Hallo 0,01%!!! Da wird ein extremes Vorsichtigkeitsprinzip angewandt, aus dem es schier kein Entrinnen in die Normalität mehr gibt. Masken forever, oder täglich grüßt das Murmeltier.
Tja, der Masken-Fetisch, da hängt man dran wie der Junkie an der Nadel.
Das Robert-Koch-Institut sagt, es gibt HINWEISE auf eine Reduktion des Ansteckungsrisikos durch das Tragen einer Maske, für gesunde Personen in Haushalten mit einem Erkrankten. Es gibt aber keine Evidenz (faktische Gegebenheit) für den Schutz durch eine solche.
Die WHO sagt, dass es keine Gewissheit gibt, dass die Masken effektiv in der Reduzierung der Verbreitung der Viren etwas bringen. Selbst der Star-Virologe Drosten schreibt der Maskerade wenig Nutzen zu.
„Papi, geh doch mal zu einem Arzt und lass es dir erklären. Den Sinn und Unsinn…“

Auf Youtube zu finden: Nutzen und Risiko der Maskenpflicht Dr. med. Walter Weber – von „Ärzte für Aufklärung“
und „Hirnforscher: Masken können Verhalten nachhaltig verändern. Prof. Gerald Hüther im Gespräch“

Nachtrag:
Zitiere aus einem Beitrag über Dänemark in der taz: …Zahl der Infizierten sinkt, obwohl Grundschulen und Kindergärten seit sechs Wochen wieder geöffnet haben und seit drei Wochen auch das gesamte Handels- und Gastgewerbe. Außerdem gibt es in Dänemark wie im restlichen Skandinavien auch in Geschäften, Bussen und Bahnen keine Pflicht für Mund- und Nasenschutz. Regierungen und Gesundheitsbehörden aller nordischen Länder halten Masken für überflüssig“



Sprechen wir darüber

Eine Kommentatorin, zu dem Beitrag „Guten Morgen Tagebuch“, regt zur Diskussion über die aktuellen Coronamaßnahmen und der individuellen Sichtweise darauf an. Das finde ich gut. Machen wir das. Tauschen wir Meinungen und Erfahrungen aus unserem derzeitigen Leben, in der Kommentarspalte zu diesem Beitrag aus.
Helmut Schmid: „Eine Demokratie, in der nicht gestritten wird, ist keine“
Habe mir gerade ein E-book downgeloaded bei Weltbild: „Corona Fehlalarm?“ Zahlen, Daten und Hintergründe von Prof. Dr. Karina Reiss und Prof. Dr. Sucharit Bhakdi

Uschi mach kein Kwatsch

Meine Uschi für’s Einkaufen… Wenn ich ohne nicht rein darf.
Sollte ich doch eines Tages mal wieder in das Seniorenheim reindürfen, um mir mit meiner Gruppe ein paar gute Stunden zu machen, ziehe ich eine andere, angemessene an. Für meine Senioren würde ich mich sogar komplett verhüllen. Aber für den Alltag nun meine Neue 😉
PS: Das ist keine Mandarinennetz

Nachtrag: Mit Uschi lässt es sich komfortabel einkaufen. Keiner meckert mich an wenn ich mit ihr unterwegs bin. Mancher Blick verweilt vielleicht etwas länger aber ansonsten gibt es nix zu beanstanden. Ich kann  euch so eine Uschi nur empfehlen.

Guten Morgen Tagebuch

Morgens brauche ich Zeit um doof im Bett zu sitzen bevor ich in den Tag starte. Mit einer Tasse Kaffee in der Hand sitze ich im Bett, beobachte den Starenkasten im Kirschbaum vor dem Fenster, lasse meine Gedanken kreisen. Ab und an wenn es zu kreiselig wird, greife ich zum Tagebuch. Notiere querbeet alles was mich beschäftigt.

LIebes Tagebuch, gestern hörte ich, dass Eltern kurz vor Ende des zweiten Weltkrieges ihre 12 bis 15 jährigen Söhne in den Krieg schickten als Kanonenfutter. In guter Absicht. Mütter und Väter taten das. Menschen wie wir. Im Mai 2020 mussten Schulkinder mit Gummihandschuhen und Mundschutz bekleidet in den Schulbus steigen. Die Sitze waren mit Mülltüten überzogen. Sie durften nicht nach links und rechts schauen und mit niemanden reden. In guter Absicht. Mir wird schlecht. Wo sind die Eltern, die aufschreien? Was tun wir unseren Kindern an!! Ich verstehe es nicht mehr. Die Mutter, die das berichtete, heulte als sie das mitansehen musste. Ich heulte als sie es erzählte. Ich verstehe es nicht mehr. Ich dachte ich lebe in einer vernünftigen Welt, wo grausames Vergangenes sich sicher nicht wiederholen könnte. Tut es, nur in einer anderen Form. Eine liebe Freundin arbeitet auf einer Coronastation. Diese wird mangels Bedarf aufgelöst. Ein Patientin, eine muntere 80jährige hatten sie die letzten Wochen zu betreuen. Und nun der ganze Wahnsinn mit immer neuen Maßnahmen. Und wieder könnte ich kotzen. Dieser Tage bin ich froh dass ich keine Enkelkinder habe. Froh, dass keine der Töchter schwanger ist. Froh nicht mehr ganz jung zu sein. Ich würde in diese Welt, so wie sie jetzt ist, kein Kind mehr setzen wollen. Einen Baum pflanzen – ja, aber… 
Kann sein dass mir Leser den Rücken kehren werden. Ja. Ich kann nicht hier sein und die Welt außen vor lassen. Der Blog ist mein Wegbegleiter. Aber dauernd um das Thema kreisen will ich auch nicht. Aber nicht kreisen und still sein, nicht den Mund aufmachen kann ich auch nicht. Manchmal denke ich mir: Ich lasse mich einfach am Arsch lecken. Schau nicht mehr in den Fernseher, bestelle die verbliebene Zeitung auch noch ab und mach es mir  – ja was? Isoliert gemütlich? Nein, ich bin doch ein soziales Wesen. Ich spreche gern mit Menschen und stelle schöne Projekte auf die Beine.  Per Whatsup bin ich mit ihnen noch in Kontakt. In diesen Gruppen hab ich auch schon meine Zweifel an manchen Maßnahmen kund getan. Ui, da ist mir schon harter Wind entgegen geblasen, oder ich hörte nichts. Ja, die meisten schweigen dazu. Eine schweigende Masse. Hatte schon  Bedenken aus einer Gruppe hinausbefördert zu werden. Ja, ich ziehe meine Konsequenzen. Ich glaub mit  wenigen Menschen kann ich mich, falls der Irrsinn doch einmal zuende sein sollte,  nicht mehr treffen. Bei allem Verständnis für ihr Verhalten – nee. Da ist er der Graben in unserer Gesellschaft. Bei mir läuft er schon durch. 
Und jetzt liebes Tagebuch? Es blubbert noch einiges in mir. Das lasse ich einfach gut sein. Ich stehe jetzt auf und drehe eine Gassirunde mit dem Wuffel. Dann geh ich in den Garten und erde mich. Bis zum nächsten mal 🙂

Sachlich informativ: mwgfd.de (Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokatie e. V.) Ich habe mich dort als Unterstützer eingetragen.