Archiv des Jahres: 2023
Meine Sommerliebe:
Malven! Vor etlichen Wochen angesät und nun erblühen sie! Mein Herz geht auf!
Hinwendung zum Schönen und Abwendung von der Idiotie im Außen.


Tapetenwechsel…
…oder Schrank von hier nach dort. Mit null Monetos ein ganz neues Raumgefühl. Aus dem Keller noch ein paar gesammelte Werke hochgeholt – bassd und gefällt mir.

Regentagbilder aus Bayern
Draußen regnet es. Schön. Die Zisterne sowie diverse Wasserbehälter dürfen sich wieder etwas füllen. Es ist Sommer. Es ist warm und manchmal etwas wärmer. Mir geht das Klimagedöns am Allerwertesten vorbei, lässt mich kalt. Vieles lasse ich mir den Buckel runterrutschen. Das Geschmarre der Hampelregierung, die ganze Hysterie und Panik-Angstmach-Maschinerie. All diese gestörten Medien und Menschen – sie können mir mich mal – ihr wißt schon.
Meine Liebe gilt dem Garten und dem männlichen Mann an meiner Seite. Den Zweitgarten gibt es auch noch. Ich knipse ihn mal.
Das Handarbeiten – Veränderung. Die Weste ist fertig und gut.
Ich liebe den Dreck unter meinen Fingernägeln nach der Gartenarbeit. Die Wolle bleibt derzeit links liegen.
Ich habe mich ausgesöhnt mit den Ausgrenzern in der Coronazeit. Ich vermisse nichts mehr was mich ausgeschlossen hat. Ich liebe mein Leben. Ich freu mich über wirklich gute Freundinnen, die mir geblieben sind. Grüße nach Regensburg 🙂
Wichtig ist mir nicht das Weltgeschehen sondern meine Familie. Meine direkte Umgebung, die mein Leben ausmacht. Der Rest ist mir – ihr wißt schon. Ohne Fernsehgerät, Radio und Zeitung lebt es sich gut. Ausnahmen sind der Kontrafunk.radio und Tichys Einblick.
Das Geschehen beobachten und sein eigenes Ding machen, denn ihr wißt ja, wir alle leben nur einmal…







Die Zuckerschoten wachsen vom Hochbeet herunter. Reiche Ernte. Heute gab es Fenchel in Weißwein, Blumenkohl in Butter geschwenkt und ebendiese Zuckerschoten kurz angebraten. Schöne Erntezeit 🙂
Hühnerhaltung im Vorgarten
Seit über fünfzehn Jahren halten wir uns Hühner im Vorgarten. Wir leben in einem kleinen Siedlungsgebiet eines Dorfes. Also auf keinem Bauernhof. Die Federviehhaltung klappt wunderbar. Ein Hahn ist tabu. Morgentliches Gekrähe könnte für Unstimmigkeiten in der Nachbarschaft sorgen. Die Ladys bleiben unter sich. Im Augenblick tummeln sich derer fünf im Hühnerareal. Der Stall, versehen mit einer automatischen Hühnerklappe, war einstmal das Spielhäuschen der Töchter. Vor einigen Wochen organisierte ich vier neue Hühner, da nur noch ein Huhn vorhanden. Der Preis war überraschend für mich. Vier Hühner kosteten knapp 60 Euro. Aufgrund des Hühnermangels auf dem Markt, der Nichtfreigabe von Beständen zum Verkauf, wegen den Zugvögeln und der Vogelgrippe. Letztere halte ich für einen Krampf, die Hühnerhändlerin ebenfalls. Apropos Anschaffungspreis – in den vergangenen Jahren lag der Preis bei sechs bis neun Euro pro Federvieh.
Mit den Hennen fahr ich nicht zum Tierarzt und verabreiche ihnen keinerlei Medikamente. Sie werden mit Weizen, einer Maiskörnermischung, sowie Sonnenblumenkernen gefüttert. Essensreste und allerlei aus dem Gemüsegarten, was wir nicht mehr bewältigen, wandert zu ihnen. Legemehl, was die Legeleistung steigert gibt es selten. Auf Leistung geht es bei uns nicht. Ab und an ein Ei von jeder Henne ist ausreichend.
Im Gehege, abgedeckt mit einem Netz, damit sie nicht drüberflattern, wächst kein Gras mehr. In den Garten lasse ich sie nicht, denn unter den Stauden ist alles abgemulcht. Ab und an ist mal eine ausgebüchst. Hat sich unterm Zaun durchgezwängt und das Chaos war perfekt. Eine grüne Wiese mit Hühnern ist sowieso eine Illusion. Hühner bevorzugen die Deckung unter Büschen und Bäumen, um sich vor dem Greifvogel zu schützen. Bei meiner Schwester holt er sich ab und an ein Huhn.
So Tierknasteier aus Legebatterien habe ich noch nicht und werde ich nie kaufen. Eier von gequälten Tieren – einfach nur grausam.
So. Geh mal in den Stall um etwaige Eier abzunehmen… 🙂






Blau in den Tag


