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Das Leben endet mit dem Tod

So um die acht Jahre lebte unsere älteste Henne. Heute ist sie gestorben worden. In den letzten zwei Wochen war sie nicht mehr richtig fit. Sie litt nicht, war etwas ruhiger. Heute morgen fand ich sie im Stall. Im Kopf wach, aber fast nicht mehr bewegungsfähig und ich wußte, dass es an der Zeit war ihr Leben zu beenden bevor es in Leid umschlug. Ich konnte ihr nicht den schnellen Tod mit der Axt bereiten. Mein Neffe kam. Ich holte sie aus dem Stall, legte sie rücklings auf einen Baumstumpf, sprach ihr ruhig zu und hiel sie während ein kurzer Schlag ihr den Kopf abtrennte. Ein schneller Tod. Ich konnte es nicht. Ich möchte es aber können. Ich möchte meine Befindlichkeit in den Hintergrund stellen können, um Tierleid zu verhindern.
Das Huhn ist abgelegt für den Fuchs.
Sie bleibt in Erinnerung, die zähe alte Henne. Viele Eier hat sie uns gelegt.

Das Tun ist das Ziel

Im Schatten auf einer Bank sitzend, den Blick in den üppigen Garten, häkelte ich ein kleines rundes Teil. Das Spiel mit Form und Farbe – ein schön entspannendes kurzweiliges Tun. Ich kann mit wenig Mitteln, wann immer ich Lust dazu verspüre, mir etwas tiefgreifend Gutes tun. Ich brauche den Konsum, das sich-glücklich-shoppen nicht mehr. In den unfreiesten drei Jahren meines Lebens, bin ich unabhängiger geworden von dieser materiellen Welt.
Für das kleine Häkelteil ist keine Verwendung. Es liegt jetzt im Schrank neben seinesgleichen. Das Häkeln war das Ziel und das war mal wieder sehr schön.






Ich fühl mich so…

…vielfältig wie mein Garten.
Jetzt im Mai explodiert das Wachstum in der Natur. Herrlich. Überall sprießt saftiges Grün. Es ist so viel geboten, jeden Tag gibt es Neues zu entdecken. 
Im Außen explodieren auch die Neuigkeiten. Überall Veränderung. Es ist viel geboten.
Ich glaube man nennt das alles Lebendigkeit.





















Grund zum Jubeln

Der ewige Kohl blüht ja nicht, hab ich gelesen. Nur alle Jubeljahre bringt er Blüten hervor. Also blüht er doch. Glaube wenig, hinterfrage alles, denke selbst. Also. Ich hab zwei so Kohlhorste im Garten. Einer fängt zu blühen an, der andere nicht. Ich komme zu dem Ergebnis, dass es keine Seltenheit ist. Die gelben Blümchen sind sehr schmackhaft. Ihnen wohnt eine leichte Süße inne. Vielleicht überträgt sich dies auf mich, denn gestern war ich nicht so süß drauf. Hab mir meinen Frust von der Seele geschrieben und den Beitrag am Abend wieder auf Entwurf umgestellt. Jaja, die Balance… Manchmal weiß ich nicht wohin es mit mir hier noch gehen soll. Tja, das Leben ist kein Ponyhof.
Werd scho wern, sagt Frau Kern. Bei der Frau Wimmer wors nu schlimmer und bei der Frau Korn is a wieda worn.
In diesem Sinne wünsche ich euch ganz viel Gutes! 🙂







Servus miteinand!

Was schreiben? Ich lass‘ einfach ein Bild sprechen: Eine Feierabendhalbe, mit Olivenöl und Knoblauch angebratene Löwenzahnblüten und ein Haufen Schnittlauch mitsamt einem kerndligen Brot. Das gabs zum Abendessen. Ach, da geht es entspannt in den Abend. Vor mir steht eine große Tasse mit heißer Schokolade. Die Milch haben wir grad eben noch beim Bauern geholt. Schön ist es in Bayern. Wenn ich die „Deppenriege“ ausblende und mich von den Affen am Arsch lecken lasse. Huch – das ist die bayrische Mentalität – deftig muss es sein 😉