Mein nächstes Projekt wird ein Pullover. Diesmal gestrickt.
Beim Wolle stöbern fand ich eine nette Farbe. Schön dachte ich mir. Was kann ich daraus fabrizieren? Einen Pullover – oke. Es gab noch 10 Knäul davon. Ohne Anleitung und Vorstellung, über das kommende Aussehen meines hoffentlich entstehenden Kleidungsstückes, entschied ich mich für zwei weitere Farben. Kaufte mir die zehn plus vier Wollpäckchen. Wird schon reichen.
Vielleicht setze ich den Bund irgendwie farblich ab oder so. In der Weite und Länge vermesse ich meinen Lieblingspulli. Das ist meine grobe Richtlinie, der Rest kommt irgendwie. No risk – no fun oder so. Als chaotisch – kreativ könnte man mein Vorgehen bezeichnen. Bin vielleicht zu doof für eine feste Strickanleitung. Ich arbeite ins Blaue. Ein bisschen Erfahrung ist vorhanden. Wird schon gelingen…
Alle Beiträge von Jutta
Servus
Aiso Leid, des Kissl is wos worn. Mia gfaids guad, es is a griabige Sach worn. I haid Ausschau nach an neia Projekt, damit i wieda rumgschafftln ko 🙂
Ah, dasses ned vagess: Vorn und hind´n is ghaiklt. Aiso des gleiche Musta.


Servus liebe Leser
Servus ist bei mir ein Gruß. Ein Willkommens- und ein Abschiedsgruß. Der kommt so aus der Hüfte raus, ganz leger. Wollte ich aufgrund meiner Begrüßungsüberschrift mal so gesagt haben 🙂
So. Ich hänge in den letzten Zügen mit dem Kissen. Zieht sich etwas, denn das Leben funkt mir immer wieder mal dazwischen – oder die Faulheit. Das darf sein.
So. Heute gibt es blumiges aus dem Garten. Habe mir das laue Lüftchen sanft um die Ohren blasen lassen und dabei Gartenarbeit erledigt.
So wünsche ich euch einen schönen Montagabend 🙂
Servus




Es wird aber mal wieder Zeit…
…für Propaganda. Da war ich die letzte Zeit etwas schludrig. So unregelmäßig propagiert, verfängt sie bei euch Lesern gar nicht mehr.
Also. Ich sitze am Küchentisch mit leerer Kaffeetasse, der Häkelnadel und Wolle in der Hand. Lasse mich unterhalten von gut gemachtem Journalismus. Jaaa, den gibt es noch. Er ist ein Nischenprodukt. Der öffentliche Funk findet bei mir nicht mehr statt. Staatspropaganda – nein danke. Ich propagiere den Kontrafunk, die Stimme der Vernunft. Ein Internetradiosender, der mich gut informiert und unterhält.
Kontrafunk, die Stimme der Vernunft
Die Schönheit…
…liegt im Auge des Betrachters.
Mein blumiger Frühlingstupfer vorm Haus. Ein kleines Arrangement, das jedes mal beim Betrachten mein Auge erfreut. Ich finde sie in ihrer Einfachheit schön. Sie erleichtern mir den Anblick der leise rieselnden Schneeflocken.

Verschwörerfarben?
Ich bin an einem Kissen dran. Das Muster anspruchsvoll. Brauchte anfangs viel Videounterstützung (Kanal von Tinna Thorudottir), Nerven und Flüche, bis ich es ganz allein fabrizieren konnte. Die Farbkombi find ich gut. Sie strahlt eine Radikalität aus, wie ich. Nicht schlüssig bin ich mir in bezug auf ihre Unbedenklichkeit. Weiß und blau zum Beispiel, die Farben auf Friedensfahnen sind anrüchig. Friedensschwurbler bedienen sich ihrer gern.
Rosa wird ja häufig einer Geschlechtergruppe auf zwei Beinen, mit nix größerem dazwischen, zugeordnet. Das darf heute nicht mehr sein, denn alle sind ja gleich und gleicher und angeglichen und seines/seiner/ihrergleichen… Rosa ist definitiv nicht mehr rein. Ein Hauch von Zwielichtigkeit haftet ihr/ihm an. Und Grün? Ohhhh, das tut jetzt weh! Diese Farbe trägt wirklich faschistische Züge in sich. Menno. Scheiß drauf. Als Paria der Gesellschaft muss ich mir sowieso keine Gedanken über irgendwas mehr machen. Raus zu sein – welch befreiendes Gefühl 🙂
