Panierte Zucchini – mein Gaumenschmaus! In Butterschmalz herausgebraten – was will ich mehr! Glück kann einfach sein. Unser Familienleben hat sich die letzten zwei Jahre verändert. Wir haben uns gefragt, wieviel brauchen wir zu einem erfüllten Leben? Reicht uns das Geld wenn wir weniger Stunden arbeiten? Ja. Jetzt haben wir einen Gewinn an Lebensqualität. Mehr Zeit für essentielles. Ich mache mich Stück für Stück frei von äußeren auferlegten Ängsten. Ich lebe nur einmal. Ich sterbe einmal. Meine Zeit hier will ich gut verbringen und heute Mittag haben fettig herausgebratene Zucchinis mich glücklich gemacht 🙂
Es gibt seit kurzem einen neuen Radiokanal namens „Kontrafunk“ (kontrafunk.de). Richtige journalistische Berichterstattung statt medialer Politikerarschkriecherei. Und – einen hab ich noch: „Nacktes Niveau“ von und mit Paul Brandenburg. Sehr gute Gespräche über die Zeit – paulbrandenburg.com Euch auch einen schönen Abend 🙂
Ich kann es nicht, dieses „Hey Süße“ nicht zu einem kleinen Goldhamster, sondern zu einer erwachsenen Frau zu sagen. Ich kann es nicht, dieses „das war ja soooo toll!“, „das war echt voll schön!“, dieses klebrig süße Heididei. Ich kann es nicht, nicht „so ein Arsch“, „so ein Depp“, „so eine verdammte Scheiße“, „leck mich doch am Arsch“… sprachlich zu gebrauchen. Ich kann und will nicht darauf achten immer die „korrekte“ Ausdrucksweise für völlig bescheuerte Personen, Umstände… zu finden. Ich will meinen Emotionen lauf lassen. Ich scheiß manchmal auf die „Etikette“, weil ich es für „am Arsch“ finde. Wisst ihr was ich an mir beobachte? Bedrücken mich äußere Umstände, Begebenheiten und ich drehe mich gedanklich, schlurfe durchs Haus und kreise und kreise und kreise, dann drückt mich das nieder. Wisst ihr was mich da rausholt? Ein laut ausgesprochenes: „So ein blödes Arschloch“… Manchmal braucht es noch ein paar hinterhergeschobene Flüche. Ein allzu kontrolliertes Verhalten ist einfach nur Scheiße, schadet mehr als es nutzt – zumindest mir. Hier auf meinem Blog finden sich unflätige Ausdrücke und das ist gut so. Sie sind für mich nötig und treffend plaziert. Alle, die mich nicht verstehen wollen, können mich mal am Arsch… So. Und jetzt ein paar Bildchen, die meine Psyche in dieser saublöden Zeit wieder auf Vordermann bringen:
Kartoffelanbau der etwas anderen Art: Unter einer dicken Heuschicht liegen die Kartoffeln. Nicht eingegraben, einfach auf das Gras gelegt und abgedeckt. Die Mulchschicht muss nur ausreichend dick sein. Ich bin gespannt! Es freut mich etwas Neues auszuprobieren. 🙂
…ensumpf. Mal herzlich lachen? Dann empfehle ich „Basta Berlin“. Marcel Joppa und Benjamin Golme, zwei faktenbasierend arbeitende Journalisten, nehmen den bayrischen Hardliner ins Visier. Was unser Coronakini und sein familiärer Hofstaat so dem Volke darbieten: Neues aus dem Bierzelt, Vetterlnwirtschaft und boarischer Jetset. Hier könnt ihr gucken: Basta Berlin