Archiv der Kategorie: Garten

Ich dümpel hier…

…vor mich hin.
Ruhig ist es hier. Vieles geschrieben und gemacht. Manchmal passt es so und manchmal passt es so nicht. Das Leben halt oder so. So.
Manchmal denke ich, ich sollte mich hier umbenennen in „Gartenfieber“. Dann denke ich das wieder nicht. Den Begriff „Fieber“ würd ich weglassen. Nach Zeiten der Krankheitshysterie…
Ich glaub ich bin in den Transformationsjahren. Eingeläutet von den Wechseljahren, die gottseidank das Weite gesucht haben, oder so. Rückentwicklung von der vollumfänglichen Mutterrolle zur teilumfänglichen Mutterrolle. Und jetzt wieder eine Rolle vorwärts ins – äh – was? Zu was transformiere ich jetzt…
So ganz klar ist es noch nicht. Es soll zu was Gutem führen oder so.  Also. Ich frag mich manchmal, etwas freier von dem Bedürfniss nach Anerkennung von außen, wohin ich und mein Blog hier transformieren sollen oder sollten oder nicht sollen.
Gut mal darüber gesprochen zu haben. Oder so.









So. Meine Freilandanzuchtstation für den Superduper-Kohlrabi-Superschmelz, rosa angehauchtem Staudensellerie, Grünkohl und Nishikigurken (sehr lange dünne Dinger). Nicht zu vergessen Tagetes oder Tagetis -egal- mit superdupergroßen Blüten. Falls sie die Annäherungen der Schnecken überleben. Und ja, da ist auf dem letzten Bild noch eine Eselsdistel zu sehen. Vor Jahren ein Exemplar am Straßenrand ausgestochen und inzwischen hat sich diese Gattung im Garten angesiedelt oder so.

Glück…

…ist für mich der Geruch von Heu.
…ist für mich das Gezwitscher der Vögel.
…ist für mich mein mannshoher Beinwell.
…ist für mich, wenn ich mit Grasschnitt mulche.

Das Gegenteil davon sind die Grünen, unsere Regierung. Pfui!
Muss mal wieder sein.
Was ich gern und mit wachsender Begeisterung höre: Kontrafunk.radio













Über den Kopf wachsen

Mein Weste wächst, wenn auch langsam. Steter Tropfen höhlt den Stein.
Im Garten ergrünen unsere zwei Lindenbäume. Von Jahr zu Jahr wachsen sie uns mehr über den Kopf – schön. Ihr herrlicher Duft zur Blüte und die angenehme Kühle im Sommer – perfekt. Loslassen von dem Bestreben alles überschaubar in der Hand zu halten. In vielen Gärten spiegelt sich für mein Gefühl, ein starker Drang nach Kontrolle. Dem Leben Raum geben. Dann kommt mehr Leben ins Leben…













Ich fühl mich so…

…vielfältig wie mein Garten.
Jetzt im Mai explodiert das Wachstum in der Natur. Herrlich. Überall sprießt saftiges Grün. Es ist so viel geboten, jeden Tag gibt es Neues zu entdecken. 
Im Außen explodieren auch die Neuigkeiten. Überall Veränderung. Es ist viel geboten.
Ich glaube man nennt das alles Lebendigkeit.





















Grund zum Jubeln

Der ewige Kohl blüht ja nicht, hab ich gelesen. Nur alle Jubeljahre bringt er Blüten hervor. Also blüht er doch. Glaube wenig, hinterfrage alles, denke selbst. Also. Ich hab zwei so Kohlhorste im Garten. Einer fängt zu blühen an, der andere nicht. Ich komme zu dem Ergebnis, dass es keine Seltenheit ist. Die gelben Blümchen sind sehr schmackhaft. Ihnen wohnt eine leichte Süße inne. Vielleicht überträgt sich dies auf mich, denn gestern war ich nicht so süß drauf. Hab mir meinen Frust von der Seele geschrieben und den Beitrag am Abend wieder auf Entwurf umgestellt. Jaja, die Balance… Manchmal weiß ich nicht wohin es mit mir hier noch gehen soll. Tja, das Leben ist kein Ponyhof.
Werd scho wern, sagt Frau Kern. Bei der Frau Wimmer wors nu schlimmer und bei der Frau Korn is a wieda worn.
In diesem Sinne wünsche ich euch ganz viel Gutes! 🙂