Hab über meine Häkelnadel geguckt und mir Inspiration und Anleitung von woanders her geholt. Auf dem Youtubekanal von Petra Perle bin ich fündig geworden. Jetzt ziert so ein netter, wolliger Wandschmuck die Küche. Die Farben, sowie ein bisschen Schnickelidi abgewandelt. So taugt er mir. Ein netter Hingucker – Hurra! Hier der Link zur Anleitung
Haustürschlüsselanhänger. Schnell fabriziert, langfristige Freude = quasi volle Nachhaltigkeit. Und – Sommer, Sonne, Sonnenschein 🙂 Frühmorgens in den Garten. Anstehende Arbeiten wie das Ernten, Gießen… gehen zu dieser Tageszeit gut von der Hand. Nachmittags im kühlen Haus, häkelt es sich entspannt. Apropos – ich verlinke euch einen guten Beitrag zur aktuellen Wärmehysterie: „Panikmache vor hohen Temperaturen: mehr Schaden als Hitze selbst“
Gearbeitet aus einem Baumwoll-Leinen-Garn, ohne jegliche Zu- und Abnahmen. Einfach zwei identische, rechteckige Teile zusammengenäht und nur den Halsausschnitt mit festen Maschen umhäkelt. Fertig. Trägt sich sehr angenehm.
Ich liebe – Häschdäg Häkeln – und fummle an einem – Häschdäg Selbstgemacht(en) – Oberteil für mich. Es gibt mir – Häschdäg Freude -. So. Da ich oldschool blogge, muss ich zeitgemäßer werden – Häschdäg Neue Wege – . Ich bin so – Häschdäg Happy – Herzchen – Herzchen.
Fast wäre mein Strickstück Geschichte. Nach Wochen des unbeachtet Herumliegens, ist es wieder in Bearbeitung. Ein zweifarbiges Muster. Damals, als erst wenige Runden gestrickt waren, stöberte ich auf Youtube nach einer Methode, um zu einem gleichmäßigeren Strickbild zu gelangen. Das war ein Fehler. War ich zuvor nett am werkeln, verging mir der Spaß. Eine neue Fadenhaltung probierte ich, die super logisch war. Ich scheiterte, nach zähem Ringen mit den Fäden, der Wollspannung. Die präsentierten, gleichmäßigen Strickergebnissen stellten sich nicht ein. Gab entnervt auf. Meine vorher gestrickten und heiß geliebten Sachen – aus dem Sinn. Jetzt, nach Wochen, ist Gras über die Sache gewachsen. Ich stricke wieder nach meiner alten Methode. Ungleichmäßigkeiten stören nicht, bin mit dem Ergebnis zufrieden. Damals saß ich dem Optimierungswahn auf. Hechtet nach etwas, was ich so nie angestrebt hatte. Die gefühlt 1000 angeguckten Videos, über das was sein könnte, raubten mir die Bodenständigkeit. Puh – zum Glück ist die Kurve gekratzt.
Hier ist mein stiller Ort der bunten Wolligkeit. Zu unseren zahlreich vertretenen Dünnbrettbohrern in Regierungsverantwortung sag ich mal nichts. Auch habe ich eine Kooperationsanfrage einer Handarbeitsplattform unbeantwortet gelassen. Gibt mir nichts – nimmt mir meine Freiheit hier – brauch ich nicht. Mit tausend Besuchern am Tag bin ich relevant für was auch immer. Es hilft mir nicht beim Kloputzen und anderen Tätigkeiten. Nicht von belang – oder Belang – egal. Bin ja grad auf dem Hängerchentrip. Zugern oder zu gern, umhäkel ich so olle Armreifen aus dem Gebrauchtwarenkaufhaus. So. Mein Wortkontingent ist ausgeschöpft. Mach mir eine Tasse Kaffee und gucke mit ausgeschaltetem Oberstübchen ins Grüne. Das ist relevant für mich.