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Kreuz- und Schulterstola

Sorry Häkelfieberianerinnen, ich bin grad auf dem Stricktrip. Wird sich wieder legen und die Häkelnadel… Vielleicht schon morgen – die Wende. 
Hab im Netz eine Frau mit so einem Teil gesehen. Gefiel mir auf Anhieb sehr gut. Eine Anleitung dazu war nirgends aufzutreiben. Naja, mal wieder das eigene Gehirn eingeschaltet und losgelegt.
Ist ganz einfach. Einen quasi langen, langen Schal stricken. Meiner ist ca. 18 cm breit. Würde ihn ein nächstes mal zwei Zentimeter schmäler machen. Lang ist er ca. 2 m. Hab ihn mir zwischendurch immer mal wieder umgeschlungen, um auf die passende Länge zu kommen. 
Gestrickelt mit einer 5,5 mm Nadel, 200 gr Wolle verarbeitet.
Auf dem Vorderansichtkritzikratzibild sind die Punkte markiert, an denen ich die Teile miteinander punktuell, im angezogenen Zustand, verbunden hab. 
Er wärmt die Schulter- und Nierenpartie ganz angenehm, siehe Rückenansichtskritzikratzibild.
Und sonst so – die Lage hierzulande beschissen wie immer. Der Bundeskanzler beschwert sich über die faule und meckernde Bevölkerung. Läuft also 😉








Nun aber mal…

…nicht mehr jammern über die Zustände hierzulande und überhaupt.
So schreibe ich heute nur über was Schönes – mein neues Projekt: Pullover stricken.
Vor Jahrzehnten den letzten fabriziert. Damals mit Fledermausärmeln  – soviel weiß ich noch.
Gefühlt 100 Strickvideos in den letzten Tagen geguckt – bis zum Abwinken. Fast hätte ich die Flinte ins Korn geworfen, vor Reizüberflutung und zunehmender Ratlosigkeit meinerseits, über die geballte Strickwissenschaft andererseits. 
„Ach Scheiß drauf“ dachte ich mir  und hab mir nen Zettel, nen Stift, ein Maßband und meinen halbwegs gesunden Menschenverstand gegriffen. Ich quäle mich nicht durch eine feste Anleitung, die Millionen Fragezeichen in meinem Köpfchen verursacht. 
Die Wolle stammt aus meinem „Stash“ wie man neudeutsch so sagt – aus meinem Wollvorrat. Ob sie reicht, weiß ich nicht. Es kann sein dass sich farbtechnisch noch neue Wege eröffnen, denn nachgekauft wird definitiv nix. 
Ich hab einen ungefähren Plan und die Hoffnung auf ein nettes tragbares Teil. Mehr brauch ich nicht. 
Ich drück mir die Daumen.



Quasi Serienproduktion

Wenn ich an einem Projekt dran bin, bleibt es meistens nicht bei einem Teil. Ich gehe in die Serie damit. Klappschals, Spüllappen, Tischläufer, Borten, Betrüger…
Das hat sein Gutes. Anfängliche Unsicherheiten zwecks Größe, Musterwahl… erledigen sich von mal zu mal mehr. Wenn für mich das Optimum erreicht ist, wird die Produktion eingestellt.
Vielleicht ist das typisch deutsch. Wir hatten doch mal eine tragfähige, sichere Energieproduktion, die uns wirtschaftlich weit nach vorne gebracht hat. Als quasi das Optimum erreicht war, schalteten unsere „Eliten“ die Atomkraftwerke ab, sprengten final die Kühltürme… Zurück auf null. Jetzt probieren wir es mit Wind und Sonne, wobei der Wind nicht immer weht und die Sonne nicht immer scheint.
Beim Stricken oder Häkeln kann ich einen Rohrkrepierer problemlos in die Tonne kloppen. Schaden sehr übersichtlich.
Tja, bei der Energiewende müssen wir unsere Wirtschaft und unseren Wohlstand in die Tonne kloppen. Schaden immens.

 

Hohe häusliche Kriminalitätsrate…

…Tendenz steigend.
Nicht lustig. Mein Mann hat derzeit zwei „Betrüger“ am Hals. Einer hängt immer an seiner Gurgel. Er hat inzwischen das „Stockholmsyndrom“ entwickelt und sich in sie verliebt.
Die Situation im Haus eskaliert. Ich sag nur: Clankriminalität. Nun hängt  auch mir einer am Hals und ein weiterer Neuzugang kündigt sich an. 
Mein Mann und ich müssen wehrhaft werden, bürgerkriegstauglich – ähm nein – betrügerkriegstauglich oder so. Unser Bundeskanzler sagte mal, er habe keine Angst vor einem Atomkrieg. Er macht mir Mut. Bis zum Äußersten gilt es zu gehen, bei der Betrügerbekämpfung. Guck mal, ob ich eine Atombombe auf Amazon shoppen kann, für eine kleine häusliche Detonation, damit endlich wieder Ruhe einkehrt.
Nehmt euch in Acht!! Diese „Betrüger“ sind äußerst schlau. Erst umgarnen, umschmeicheln sie euch und dann habt ihr sie am Hals, werdet sie nicht mehr los. Außer mit einer Atombombe.