Archiv der Kategorie: Stricken

Ja, hm…..hm…..

 Ich war unsolidarisch. Habe mich auf einem privaten Fest vergnügt und gefeiert, als ob es kein Morgen geben würde. Ausgelassen getanzt, gesungen, getrunken… Alles ohne den „solidarischen Abstand“, die „solidarische Hygiene“. War das schön!! Normalität in der abnormalen Zeit. Und – ich freue mich auf das nächste Fest!
Der ganze „Alltagszirkus“ nimmt in meinen Augen neurotische Ausmaße an. Täglich grüßt das AHA-Murmeltier. Kein Wahnsinns-ende in Sicht. Das raubt mir manchmal die Freude am Leben. Das raubt meiner Familie manchmal die Freude am Leben. Das raubt meinen Freunden manchmal die Freude… Aber es ist ja soooo gesund, so zu leben – äh – vegetieren. Wir tun es doch für die Gesundheit – Halleluja! Und machen uns krank. Naja, lieber nehmen sich ein paar mehr Menschen das Leben, als dass zufällig einer an oder mit Corona stirbt.
So. Jetzt an was Schönes denken: Vogelgezwitscher im Garten, mit dem Roller über Feldwege brettern, die Stille im Wald, Duft von Äpfeln, schöne Gespräche mit der Familie, mir eine Zigarillo mit meinem Mann teilen, Kaffeeklatsch mit Freundinnen, Kontakt mit lieben Gleichgesinnten, nette und kluge und lustige Kommentare, Garten…
Ups, jetzt habe ich doch tatsächlich das Häkeln vergessen. Hm. Und das Stricken. Hm. Es kommen wieder andere Zeiten, wie zum Beispiel der Herbst. Draußen Regen und im Haus bei Kerzenschein vor sich hin häkeln/stricken… Da kommt Vorfreude auf… 🙂



…look on the bright side…

Yeah – die Freude am häkeln – äh – stricken hält Einzug! Mein kreatives Tun nimmt Fahrt auf. Ich bin optimistisch 😉
Und was wird es wohl? Na klar, das Standartprogramm: Ein Topflappen! Egal wieviele sich schon in der Schublade türmen – der Weg ist das Ziel! Wenn sich die Lade nicht mehr schließen lässt, dann verschenke ich welche. Willkommen im Topflappenstudio.
Und – Herzchen müssen es sein. Für mein Herz brauche ich sie. Dringend. Zuviel Herz kann nie schaden. Wer will denn schon herz-los…







Stirnband stricken

In dieser Zeit ist es besser, breit aufgestellt zu sein. So fahre ich also handarbeitstechnisch mehrgleisig. Mal häkeln, mal nähen, mal stricken.
Aufgrund der Wetter- und Stimmungslage ist es zusätzlich von Nöten, „sich warm anzuziehen“.
So sehr ich das Häkeln liebe, an ein gestricktes Stirnband kann ein gehäkeltes nicht hinschmecken. Diese Elastizität und Spannkraft geht nur mit zwei Nadeln. So meine Erfahrung bisher. Kann auch sein, dass ich das ultimative Häkelband noch nicht… 🙂

Auf Youtube findet sich eine Anleitung. Gebt Schlagworte wie „knitting headband“ ein, dann…

 







Mütze stricken. Ergebnis tragbar.

Bli bla blub. Wie anfangen? Also. Ich schreib jetzt alle Dinge, die mir mit diesem Mützenstrickprojekt durch die Birne geistern einfach mal ganz locker und legere auf. Hier nun meine dilettantischen Erkenntnisse 😉 :
Planlos begonnen und gehofft, dass die aus dem Bauch veranschlagte Maschenzahl ausreicht.
Sie war ausreichend, denn die Mütze passt.
Das Bündchen werde ich bei der nächsten Mütze mit einer etwas dünneren Nadel stricken, oder nach dem Bündchen Maschen zunehmen.
Den zweifarbigen Teil mit einer etwas dickeren Nadelstärke stricken, da es sich ein bisschen zusammenzieht, ergo kompakter wird. Ein bibsi, aber immerhin.
Die Abnahme oben ist zwar nicht Top, aber doch ansehnlich und einfach zu bewerkstelligen. Habe immer zu Beginn der Nadel zwei zusammengestrickt. Das fortlaufend. Nur zum Ende hin, zusätzlich am Ende jeder Nadel, auch noch die letzten zwei Maschen miteinander abgestrickt.
Ah ja: vom Anschlag bis zur ersten Mützenspitzenabnahme sind es ca. 15 cm. Dieser Abstand wird um ca. 2 cm erweitert, damit das Käppelchen noch komfortabler über meine zarten Öhrchen rutscht. Meine Lauscher sind von der sensiblen Sorte 🙂