Nachdem ich so handarbeitstechnisch in den vergangenen Wochen im trüben fischte, ist mir endlich ein Projekt ins Netz gegangen – das Mosaik häkeln.
Hab mir ein Video einer Reykiavikanerin angeguckt und bäm war´s um mich geschehen:

Nachdem ich so handarbeitstechnisch in den vergangenen Wochen im trüben fischte, ist mir endlich ein Projekt ins Netz gegangen – das Mosaik häkeln.
Hab mir ein Video einer Reykiavikanerin angeguckt und bäm war´s um mich geschehen:


1. Zwei Luftmaschen häkeln. In die erste gehäkelte zehn feste Maschen arbeiten. Mit einer Kettmasche die Runde beenden. Ich beschreibe es nicht so ganz detailliert, da die meisten von euch gute Kenntnisse in der Häkelei besitzen.
2. Eine neue Farbe anschlagen. In das hintere Maschenglied zwei Luftmaschen, ein Doppelstäbchen und eine Luftmasche häkeln. In das nächste hintere Maschenglied ein Doppelstäbchen, zwei Luftmaschen und eine Kettmasche. In die folgende Masche wieder in das hintere Maschenglied eine Kettmasche, zwei Luftmaschen, ein Doppelstäbchen und eine Luftmasche…. Das werden die fünf Blüttenblätter.
3. Neue Farbe. In jedes vordere Maschenglied eine Kettmasche, zwei Luftmaschen und eine Kettmasche fabrizieren. Das wird der mittlere Blütenring.
Machen wir die Welt ein bisschen blumiger 🙂

…ist der Winter. Auch wenn er sich für wenige Wochen noch mal ins zeug legen sollte, am Frühling führt kein Weg vorbei.
…ist doch die „Pandemie“ – lach. Auch wenn alle davon sprechen, an mir führt kein Weg vorbei. Für mich ist da nichts vorbei. Als „Nazi“ beschimpft, weil ich kritisch der ganzen Angstveranstaltung gegenüberstand und jetzt soll es einfach „normal“ weitergehen, ohne eine Entschuldigung, Aufarbeitung?
Menschen beschimpft, sie als Blinddarm der Gesellschaft bezeichnet, den man nicht braucht und jetzt so tun als sei so irgendwie doch nichts schlimmes passiert?
Ich vergesse nicht. Meine gutgläubige Haltung den Poltikern und Medien gegenüber hat sich in Luft aufgelöst.
Mit meinem Vertrauen ist es vorbei.
„Ich habe mitgemacht“ – Das Archiv für Corona-Unrecht
Eine Hommage an: „Möge die gesamte Republik mit dem Finger auf sie zeigen“


…auf der Fensterbank. Die vor einer Woche gesäten Gemüsezwiebelsamen beginnen zu keimen und wachsen. Erstmalig probiere ich mich in der Zwiebelaussaat. Mal gucken.
Im Gewächshaus sind dicke Bohnen in Anzuchttöpfchen gewandert, Spinat und Kresse genießen den ersten Bodenkontakt des Jahres. Blattstielgemüse kommt die Tage auch noch unter die Erde.
Der Boden im Glashaus bedarf einer Zugabe von, tja was? Da bin ich mir noch nicht ganz so schlüssig. Also. Der Boden ist im zu sauren Bereich. Hab schon mal Holzasche untergemengt, denn sie soll ihn quasi „entsäuern“. Manche tauschen den Boden aus. Durch die intensive, bei mir einseitige Hauptbepflanzung mit Tomaten wird der Boden irgendwas mit müde und sauer. Austauschen mag ich ihn nicht und so bin ich ganz amateurhaft am rumüberlegen wie er wieder in seine Kraft kommt. Ich werd einfach rumstümpern und laut jammern, falls der Versuch scheitert. Egal. Durch diese Zeit bin ich ein bisschen härter im Nehmen geworden.
Ohhh, heute ist es wieder ein Graus mit der Kommasetzung und der Klein- bzw. großschreibung. Auch egal. Ich lasse es so stehen wie es ist, denn so optisch gesehen schaut es ganz gut aus 🙂


Das Feuer im Ofen brennt. Ich sitze mit meinem Häkelzeug im Sessel davor. Der Mann schmöckert neben mir in einem Buch, den Hund zu Füßen. Idyllisch. Beim Blüten häkeln denke ich so vor mich hin. Über die Zeit, mein Tun und mein Sein auf diesem Blog. Ich denke, tja, jetzt wieder es schwierig das alles in Worte zu fassen. Ich versuche es. Ich bin bewegt vom Außen. Mal mehr mal weniger. Es beeinflußt mein Tun und Schreiben. Manchmal denke ich, es sollte hier so ganz lebensbejahend und positiv sein. Viele bunte Bilder um einen Ausgleich zum Draußen zu bekommen. Jeder hat doch die Nase voll. Ihr und ich. Irgendwie möchte ich euch was Gutes tun, euch hier bei mir eine angenehme Zeit bereiten. Das klappt nicht. Ich kann hier nur ganz sein, muss authentisch bleiben um meinen Blog Lebendigkeit zu geben. Bei mir bleiben, mit meiner Sicht der Dinge, mit den Blick auf das was mich aufregt und beschäftigt. Über die Scheußlichkeiten der Welt, den Schmerz der Ausgrenzung, die Angst vor dem Verlust einer guten Zukunft… über all das muss ich Schreiben. Man kann es nicht jedem recht machen und ich will es nicht jedem recht machen. Mit meinem Schreiben jetzt bestärke ich mich auf meinem Blog-Weg durch diese Zeit. „Schreibe wie dir der Schnabel gewachsen ist, geh aufs Ganze. Was hast du zu verlieren? Nichts, außer dich wenn du dich verbiegst, was du sowieso nicht kannst.“ Welche Balance will ich wahren – meine. Ich werfe hiermit das Gefühl über Bord, irgendwelchen Ansprüchen gerecht zu werden. Wem es zuviel meiner Realität ist, der clickt sich weg und das ist in Ordung.

Eine Tochter hat ein Hobby für sich entdeckt – das Sticken. Ich freu mich für sie und für mich, da ich in den Besitz eines schönen Stickbildes gekommen bin 🙂

