Der Mann schraubt an seiner Zündap (altes Moped) herum und ich verbringe den Sonntag am Herd. Viele Pattison-Zucchini sind geerntet. Da sie nur bedingt haltbar sind, verkoche ich sie zu einer Suppe. In den Topf wandern Pattisons, Kartoffeln, Lauch, getrocknete Steckrübenraspel, Knoblauch, Bockshornklee, Kümmel, Salz und Würzpaste. Die fertig gekochte Suppe weckt sich gerade ein, bei hundert Grad, neunzig Minuten. Das dauert noch, sind doch erst achtzig Grad erreicht. In der Zwischenzeit sitze ich hier und bearbeite diesen Beitrag. Der Hund liegt unterm Tisch herum, draußen regnet es so vor sich hin (wie bereits den ganzen Tag).
Zwischendurch geistert so manches durch meinen Kopf. Ihr wißt – diese Zeit….
Vieles brennt unter den Nägeln, doch ist alles gesagt und es brennt weiter. Ich mach hier einfachg weiter, schreibe über das was mich aufregt und freut. Ich schreibe trotz Höhen und Tiefen weiter und sollte es nur noch eine Leserin geben, die vorbeischaut, während im Draußen gefühlt die Welt auseinanderbricht, ich mach weiter. Denn diese letzte Leserin ist wahrscheinlich meine beste Freundin Angela und für beste Freunde schreibt man bis zum Ende der Welt 🙂





























