Stirnband stricken

In dieser Zeit ist es besser, breit aufgestellt zu sein. So fahre ich also handarbeitstechnisch mehrgleisig. Mal häkeln, mal nähen, mal stricken.
Aufgrund der Wetter- und Stimmungslage ist es zusätzlich von Nöten, „sich warm anzuziehen“.
So sehr ich das Häkeln liebe, an ein gestricktes Stirnband kann ein gehäkeltes nicht hinschmecken. Diese Elastizität und Spannkraft geht nur mit zwei Nadeln. So meine Erfahrung bisher. Kann auch sein, dass ich das ultimative Häkelband noch nicht… 🙂

Auf Youtube findet sich eine Anleitung. Gebt Schlagworte wie „knitting headband“ ein, dann…

 







Upcycling – schnell was Schönes

Macht Freude und geht schnell und kommt auch noch was Schönes und Nützliches dabei raus. Herrenhemd transformiert zu einer Tasche. Ideale Größe zum Wolle hamstern 😉
Die Anleitung findet ihr auf Youtube. Folgendes in die Suchleiste eingeben: „Upcycling DIY Herrenhemd von Schatzi zur Einkaufstasche“.
In diesen Zeiten werden Klamotten ja fast überflüssig. Wochenlang kann im gleichen Fummel rumgegammelt werden. Nichts muss dargestellt oder präsentiert werden. Eigentlich ganz entspannend 🙂

 





Anleitung: Ei häkeln oder easter-decoration



Gerade jetzt ist es an der Zeit mal wieder eine Anleitung hier zu veröffentlichen. Wer sie schön findet – gern nachhäkeln. Hundert- oder millionenfach 🙂

1.Runde: In einen Fadenring mit Gelb 9 halbe Stäbchen arbeiten.

2. Runde: Mit Rosa in jede Masche 2 Stäbchen häkeln und dann eine Luftmasche.
Immer nur in das hintere Maschenglied einstechen.

3. Runde: In jeden Luftmaschenzwischenraum in Rose, 3 feste Maschen und anschließend ein Luftmasche. Am Ende der Runde sind es insgesamt 36 Maschen.

4. Runde: In der gleichen Farbe weiterarbeiten.
1 Steigeluftmasche. In die folgenden 14 Maschen je ein halbes Stäbchen häkeln.
Jeweils 2 Stäbchen in die folgenden zwei Maschen.
1 Stäbchen und 1 Doppelstäbchen in die nächste Masche.
2 Doppelstäbchen in die nächste Masche.
1 Doppelstäbchen und 1 Stäbchen in die ihr wisst schon  😉
Je 2 Stäbchen in die kommenden zwei Maschen.
In die folgenden 15 Maschen je ein halbes Stäbchen. Fertig.

Häkelt euch ein weiteres identisches Ei. Beide fertigen Teile aufeinanderlegen (linke Seite an linke) und zusammenhäkeln mittels fester Maschen. Stecht dabei nur in die mittleren zwei Maschenglieder.
Tipp: Habe an der Seite mit den Doppelstäbchen angefangen mit dem Zusammenhäkeln, direkt bei einem der beiden Doppelstäbchen in einer Masche. 
Den Faden könnt ihr gleich als Aufhänger nutzen.

Stiel: Habe 5 Fäden ca. 20 cm lang mit einer dickeren Häkelnadel durchgezogen und verknotet.
Dadurch dass das Ei doppelt ist, hängt es schöner in Form. Man kann auch die Rückseite in einer anderen Farbe… Gibt viele Möglichkeiten.
Frohes Häkeln 🙂






Meine Strategie

Also. Bis gestern konnte ich nicht häkeln. Musste einfach meine Hände in unseren Planeten versenken und mir Ruhe ins Gehirn buddeln. Heute regnet es und die Wolle liegt bereit. Dann, wenn  dieser Beitrag verfasst ist, lege ich wahrscheinlich los.
„Jetzt bekomme ich Angst“ sagte gestern Abend mein Mann zu mir. Hm. Ja, es ist angsteinflößend, unbeschreiblich. Aber, so meine Theorie: „Ich bin nicht das Lamm vor der Schlachtbank. Hilflos, ausgeliefert. Nein“.
Ich kann etwas tun. Mich stärken. Im folgenden zähle ich euch mal so auf, was ich für mich unternehme, was mir ein gutes Gefühl vermittelt und mich in eine aktive Position bringt. Händewaschen, Sozialkontakte minimieren… das ist Usus. Ich beschreib euch, was ich zusätzlich für mich tue, was mich nicht in einem negativen Gefühl erstarren lässt:

– Bewege mich viel an der frischen Luft, lüfte meine Lungen, tanke Sonne, arbeite im Garten, gehe Spazieren. Hier auf dem Land begegnet man selten Leuten in der Natur. Wenn ich dennoch jemanden treffe, halte ich großen Abstand. Über Distanz ist auch ein kurzer Plausch möglich. Tut gut.

– Esse viel Gemüse und Obst. Fleisch nur sehr selten. Bärlauch wächst gerade draußen und daraus wird ein leckeres Süppchen gekocht. Schnittlauch, Brennesseln, Giersch…  Die Natur hat jetzt schon Vitaminreiches im Angebot.

– Tja, jetzt kommt das „Intervallfasten“. Wird ja zur Zeit etwas gehypt, ist aber von Nutzen. Grob gesagt kurbelt es das Immunsystem an und macht den Körper stark in der Abwehr von Zeugs, das uns nicht gut tut, so grob formuliert. Ich esse 16 Stunden nichts und in den folgenden 8 Stunden erst wieder. Das mach ich häufig, aber nicht strikt jeden Tag. Eine gewisse Lockerheit muss für mich sein, um dran zu bleiben.

– Viel sprechen über die Situation. Es sich von der Seele reden.

So. Jetzt ist es genug für jetzt. Wenn ihr noch gute Tipps habt, dann her damit. Einfach in die Kommentarfunktion schreiben. Geben wir uns untereinander praktische Lebenshilfe um durch die Zeit zu kommen.