Sprechen wir darüber

Eine Kommentatorin, zu dem Beitrag „Guten Morgen Tagebuch“, regt zur Diskussion über die aktuellen Coronamaßnahmen und der individuellen Sichtweise darauf an. Das finde ich gut. Machen wir das. Tauschen wir Meinungen und Erfahrungen aus unserem derzeitigen Leben, in der Kommentarspalte zu diesem Beitrag aus.
Helmut Schmid: „Eine Demokratie, in der nicht gestritten wird, ist keine“
Habe mir gerade ein E-book downgeloaded bei Weltbild: „Corona Fehlalarm?“ Zahlen, Daten und Hintergründe von Prof. Dr. Karina Reiss und Prof. Dr. Sucharit Bhakdi

Uschi mach kein Kwatsch

Meine Uschi für’s Einkaufen… Wenn ich ohne nicht rein darf.
Sollte ich doch eines Tages mal wieder in das Seniorenheim reindürfen, um mir mit meiner Gruppe ein paar gute Stunden zu machen, ziehe ich eine andere, angemessene an. Für meine Senioren würde ich mich sogar komplett verhüllen. Aber für den Alltag nun meine Neue 😉
PS: Das ist keine Mandarinennetz

Guten Morgen Tagebuch

Morgens brauche ich Zeit um doof im Bett zu sitzen bevor ich in den Tag starte. Mit einer Tasse Kaffee in der Hand sitze ich im Bett, beobachte den Starenkasten im Kirschbaum vor dem Fenster, lasse meine Gedanken kreisen. Ab und an wenn es zu kreiselig wird, greife ich zum Tagebuch. Notiere querbeet alles was mich beschäftigt.

LIebes Tagebuch, gestern hörte ich, dass Eltern kurz vor Ende des zweiten Weltkrieges ihre 12 bis 15 jährigen Söhne in den Krieg schickten als Kanonenfutter. In guter Absicht. Mütter und Väter taten das. Menschen wie wir. Im Mai 2020 mussten Schulkinder mit Gummihandschuhen und Mundschutz bekleidet in den Schulbus steigen. Die Sitze waren mit Mülltüten überzogen. Sie durften nicht nach links und rechts schauen und mit niemanden reden. In guter Absicht. Mir wird schlecht. Wo sind die Eltern, die aufschreien? Was tun wir unseren Kindern an!! Ich verstehe es nicht mehr. Die Mutter, die das berichtete, heulte als sie das mitansehen musste. Ich heulte als sie es erzählte. Ich verstehe es nicht mehr. Ich dachte ich lebe in einer vernünftigen Welt, wo grausames Vergangenes sich sicher nicht wiederholen könnte. Tut es, nur in einer anderen Form. Eine liebe Freundin arbeitet auf einer Coronastation. Diese wird mangels Bedarf aufgelöst. Ein Patientin, eine muntere 80jährige hatten sie die letzten Wochen zu betreuen. Und nun der ganze Wahnsinn mit immer neuen Maßnahmen. Und wieder könnte ich kotzen. Dieser Tage bin ich froh dass ich keine Enkelkinder habe. Froh, dass keine der Töchter schwanger ist. Froh nicht mehr ganz jung zu sein. Ich würde in diese Welt, so wie sie jetzt ist, kein Kind mehr setzen wollen. Einen Baum pflanzen – ja, aber… 
Kann sein dass mir Leser den Rücken kehren werden. Ja. Ich kann nicht hier sein und die Welt außen vor lassen. Der Blog ist mein Wegbegleiter. Aber dauernd um das Thema kreisen will ich auch nicht. Aber nicht kreisen und still sein, nicht den Mund aufmachen kann ich auch nicht. Manchmal denke ich mir: Ich lasse mich einfach am Arsch lecken. Schau nicht mehr in den Fernseher, bestelle die verbliebene Zeitung auch noch ab und mach es mir  – ja was? Isoliert gemütlich? Nein, ich bin doch ein soziales Wesen. Ich spreche gern mit Menschen und stelle schöne Projekte auf die Beine.  Per Whatsup bin ich mit ihnen noch in Kontakt. In diesen Gruppen hab ich auch schon meine Zweifel an manchen Maßnahmen kund getan. Ui, da ist mir schon harter Wind entgegen geblasen, oder ich hörte nichts. Ja, die meisten schweigen dazu. Eine schweigende Masse. Hatte schon  Bedenken aus einer Gruppe hinausbefördert zu werden. Ja, ich ziehe meine Konsequenzen. Ich glaub mit  wenigen Menschen kann ich mich, falls der Irrsinn doch einmal zuende sein sollte,  nicht mehr treffen. Bei allem Verständnis für ihr Verhalten – nee. Da ist er der Graben in unserer Gesellschaft. Bei mir läuft er schon durch. 
Und jetzt liebes Tagebuch? Es blubbert noch einiges in mir. Das lasse ich einfach gut sein. Ich stehe jetzt auf und drehe eine Gassirunde mit dem Wuffel. Dann geh ich in den Garten und erde mich. Bis zum nächsten mal 🙂

Sachlich informativ: mwgfd.de (Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokatie e. V.) Ich habe mich dort als Unterstützer eingetragen.

Ich seh die Welle rauschen

Wer nett lesen möchte, der warte bitte auf den nächsten Beitrag. Tschüss.

So. Hilfe ich habe die Coronaditis! Nicht die Parodontitis, das ist ja was mit den Zähnen und so. Nein die Coronaditis ist etwas höher angesiedelt. Sie schlägt auf das Gehirn. Ich bin infiziert. Wirre Gedanken kreisen in meinem Oberstübchen. Furchtbar crazzy. Nehmt mich nicht ernst, denn meine Birne ist im Lockdown und es entfleuchen nur abstruse Sachen. Wie bei einem Ferrschwöhrungsdingens. Es steht schlecht um mich. Gern würde ich ja mein Gehirn abgeben, es amputieren. So gehirnamputiert vor sich hin leben, stelle ich mir schön und einfach vor. Aber die Krankenhäuser sind schon immens im Rückstand mit ihren Operationen und in Kurzarbeit sind sie auch noch. Das Bundesinnenministerium sagt, dass 90% der notwendigen Operationen im März und April aufgeschoben wurden. Menno. Die sagen vor mir sind noch 2,5 Millionen andere dran. Da meiselt mir so schnell keiner die Platte auf. Da stell ich mich doch nicht in die Schlange. Obwohl, das Ministerium sagt auch dass bis zu 125000 Menschen sterben, weil es zulange dauert bis sie dran kommen. Toll, dann würde ich doch schneller vorrücken. Es kann sich nur um Jahre handeln. Ich werde also damit Leben müssen.
Oh, oh, jetzt ploppt so ein wirres Zeug hoch: Bienen! Ich kenne jemanden, für den kann ein Bienenstich tödlich enden. Und wenn nur ich schon einen kenne und ihr noch einen kennt, dann sind das eine ganze Menge. So freut es mich vom Bienensterben zu hören. Weg mit den Sum-Sum-Todbringern. Gesundheit first. Jedes Leben zählt. Und meinen Hund blicke ich auch mit anderen Augen an. Hunde haben schon Menschen getötet! Muss sofort einen Maulkorb bestellen. Ähm – ich habe noch einen Mund-Nasen-Schutz. Ich nenne ihn „Uschi“. Ja!! Ich binde ihm einfach eine meiner Uschi´s um. Hurra, jetzt bin ich safe. Diese Maßnahme rettet mein Leben. Ich bin ein Glückskind. Apropos. Zum Glück wohnt unter meinem Dach kein kleines Super-Viren-Spreader-Monster. Die sind ja echt gefährlich. Zum Glück hat der bayerische Godfather Söder denen mal die Situation erklärt. Der hat solchen igitt-Schulkindern gesagt, dass sie ihre Eltern und Großeltern töten können, wenn sie nicht vorsichtig sind. Recht so. Also ich beneide keine Menschen die mit derartigen Killermaschinen zusammenwohnen müssen. Es gibt doch Kinderklappen. Hm. Da passen sie nicht rein, sind zu groß. War ja nur ein Gedanke… Wenigstens werden die Lehrer vor ihnen gerettet. So einigermaßen. Was machen die eigentlich wenn  so eine Bedrohung auf zwei Beinen bei ihnen am heimischen Küchentisch sitzt? In einem unbedachten Augenblick gezeugt und jetzt hat man den Schlamassel da. Da ist es schon gut dass Frauen bei der Geburt einen Mundschutz tragen müssen. Dann können sie bei den Preßwehen wegen Sauerstoffmangel wegkippen und ersparen sich den Anblick des zukünftigen Viren-Spreaders. Danke Spahn. Der Mann hat Grips. Naja, ein paar sind schon traumatisiert aus der Geburt herausgegangen wie man liest. Ach, ist doch nicht so schlimm. Manchmal muss das Gemeinwohl über die eigenen Befindlichkeiten  gestellt werden. Muttis, beißt einfach noch ein bisschen mehr die Zähne zusammen. Mann sagt, dass es sein muss. Oder verkneift euch die Geburt. Schiebt sie ein paar Wochen auf. Beine fest zusammenpressen und still halten.
Die größeren Kinder würd die einfach in einen Käfig sperren. Dreimal am Tag gefüttert mit einem Teleskopstiel und fertig. Die Käfighaltung ist ja bekannt bei uns. Man müsste sich nur mal mit einem Geflügelmasthalter austauschen. 
Grundsätzlich wird ja Schule überbewertet finde ich. Ich würd mir keinen Kopp um einen Abschluss machen. Arbeitslos geht auch völlig schmerzfrei ohne.
Apropos. Es herrscht ja gerade in vielen Betrieben Kurzarbeit. Schön. Da haben doch alle einfach mal mehr vom Tag. Geld ist nicht alles im Leben, hat mal ein reicher Mensch gesagt. Hm. Nur doof wenn der Staatstopf leer ist. Alles Kurzarbeitergeld aufgefressen. Macht auch nix. Dann müssen einfach weniger zum Arbeiten gehen. Der Rest hat dann mehr Zeit um auf Insta sich schöne Bilder anzugucken. Vielleicht wollen sich manche mehr Gedanken über ihre Haare machen. Schneiden oder nicht, färben oder nicht. Hm. Das Färben lasse ich weg. Das kostet… Mein Tipp an alle Eltern: Stattet eure Virenschleudern schon frühzeitig mit vielen Kochbüchern aus. Ihr könnt nicht zu zeitig damit beginnen. Sie sollen sich die Jährchen nach ihrem Abschluss ein bisschen schön kochen können. Für den Fall, dass im harten Berufsleben kein Plätzchen frei ist. „Stay at home“. Das hört sich doch kuschelig an. Das üben sie ja jetzt schon. Heißt es nicht: Übung macht den Meister!
Die Amerikaner machen es vor. Jeder vierte ist ohne Arbeit. Und täglich wollen mehr ihre base zuhause chillen. Aber die sind ja sowieso alle bekloppt. Wissen wir schon lange. Zurzeit stürzen sie sich wie die Lemminge in den Freitod. Naja, vielleicht bleiben dann ein paar Arbeitsplätze über. Komisches Völkchen. Aber hm, gibt es da nicht den Spruch, dass alles was die so… zu uns herüberschwapp…. Nee, neee.
Apropos schwappen. Ein Virologe, der meistens im Fernsehen redet oder fotografiert wird  (äh – muss der eigentlich nicht arbeiten? In einem Labor oder so? Ist der arbeitslos, weil der soviel Zeit zum klönen hat? Nicht, oder?!) hat gesagt, dass vielleicht doch nicht eine zweite Welle kommt. Geht ja gar nicht, es ist ja schon Ebbe.
Und jetzt? Merkt ihr, wie meschugge mein Gehirn ist! Da muss ich gleich mal was vernünftiges machen und auf die Robert-Koch-Seite gucken. Da gibt es Fakten und nicht Wischiwaschi wie bei mir. Da steht was mit so 8000 Carinainfizierten, die es heute in Deutschland gibt. Sind schon viele. Huch. Wieviele Einwohner haben wir eigentlich im ganzen Land? 83,1 Millionen oder
83.000.000. Hm. Das sind viele oder nicht so viele.
Was bin ich durcheinander. Der ganze Gedankenmist wabert einfach aus mir heraus. Vielleicht sollt ich um meine geistige Gesundheit beten. Ich baue mir einen Altar. Auf ein großes Kreuz klebe ich eine große Spritze. Darunter stelle ich Heiligenbildchen. Eines vom heiligen Söder, vom Spahn, vom Drosten… Die Maria ersetze ich durch die Merkel-Mutti.
Mögen sie mir helfen meine Coronaditis zu heilen. Amen.

Nachtrag wenn euch von mir schwindelig ist: www.ärzte-für-aufklärung.de

Ich brauche einen Psychiater

War heute Einkaufen. Puh. Nur im Supermarkt. Gedrückte Stimmung wie auf einer Beerdigung. In regelmäßigen Abständen eine Durchsage, doch niemanden zu berühren. Hä? Habt ihr vor Corona je im Supermarkt irgendwelche Menschen berührt, abgesehen von euch am Herzen liegende Menschen?
Ich gehe sorglos zum Einkaufen. Was mich bedrückt ist die Stimmung, nicht die Carina – äh- Corina – äh – weiß der Geier…
Also. Zuhause angekommen hatte ich das Bedürfnis einen Baum, nein einen ganzen Wald zu umarmen. So. Jetzt brauche ich psychiatrischen Rat. Jemanden, der mir den ganzen Irrsinn von Angst… erklärt. Ich steige da nicht mehr durch. Lebende Zombies beim Einkaufen, Menschen die vor lauter Angst an der frischen gesunden Luft, Masken tragen…
So. Ich habe pschüchologische Kompetenz ausfindig gemacht, mich auf die Couch gelegt und zugehört. Mir ist ein Licht aufgegangen.
Also optisch ist mein Pschüchologe natürlich auch ein Schnittchen 😉
Seht selbst: Youtube – Die neue Religion der Corona-Panik (Raphael Bonelli)