Im flow

Bin gerade im Aufwind, federtechnisch gesehen. Die Dinger verleihen mir förmlich Flügel. Zwei sind fertig. Quasi slow flow 😉
Wer die luftigen Wollfedern auch fabrizieren möchte, gibt auf Youtube folgendes ein: plumas de colores en macrame. Gutes Tutorial auf Spanisch. Macht nix, da alles Schritt für Schritt gezeigt wird.
Was ich mal loswerden will: Ihr seid wirklich sehr angenehme Blogwegbegleiter! Ohne Scheiß jetzt. Wenn mich mal ein Mittteilungsbedürfnis überkommt und ich, frei von der Leber weg, meinen Senf zu diversen Diversitäten in die Tasten kloppe, lest ihr es und gut ist. Denkt euch euren Teil und lasst mich einfach. Höre nur angenehmes oder berechtigt anderes. Das finde ich gut und schön und sag: Weiter so. Auf die nächsten… 🙂





Eine Sichtweise – meine

Ab und an habe ich Kontakt mit jüngeren Schulkindern. Meine sind ja Gott sei Dank schon lange dieser Phase entwachsen. Und häufiger Kontakt zu richtig alten Menschen ab 40. Scherz. Nein, die Youngster sind die 70jährigen und die Älteste maschiert flott auf die 100 Jährchen zu.

Zurück zu den Kindern. Heute erzählte mir ein achtjähriges Mädchen, dass gerade mal 1% der Schokolade fair gehandelt werden würde. Hat sie in der Schule erfahren. In den restlichen 99% stecke auch viel Kinderarbeit.
Ups , dachte ich mir. Ich kaufe mir schon mal eine unfair gehandelte, aber auch faires Hüftgold. Muss mich gleich rechtfertigen. Mit 8 Jahren war ich nicht über die sozialen Krisenherde der Welt informiert. Mich interessierte damals nur, was das wöchentlich die Ortschaft abklappernde Bäckerauto so in der Süßigkeitenkiste geladen hatte. Das verdrückte ich ultra schnell und schnorrte anschließend meine jüngere Schwester an. Irgendwie unbeschwert war das. Für das Mädchen nun ist der Schokokonsum nicht mehr unbeschwert. Wenn nicht der böse, böse Zuckerzeigefinger um sein Haupt kreist, dann sieht es hinter seinem Schokohasen vielleicht ein armes Kind stehen. Bürden wir unseren Kindern zuviel Wissen auf? Muten wir ihnen etwas zu, was zu einer Zumutung wird? Schwere Last auf zarten Schultern. Da tun sie mir leid. Ein anderes mal denke ich: So jung und spricht schon wie ein erwachsener Klugscheisser. Den Kinderhörfunk kann ich mir nicht geben. Die Themen sind schon oke. Wenn Kinder anrufen um auf gestellte Fragen des Sprechers zu antworten, könnte ich regelmäßig kot… Wie wohlartikuliert sich siebenjährige äußern – der Wahnsinn. Könnte glatt ein Vierzigjähriger oder eine Vierzigjährige sein. Wo ist das Kindliche geblieben? Manchmal komme ich mir neben Schulkindern regelrecht doof vor. Ich, mit meinem Muhaha und einem eigenen bayrischen Satzbau… „Die Welt in Kinderhände, dem Wahnsinn ein Ende..“ oder so ähnlich lautet ein Liedtext. Bitte nein! Vor den daraus resultierenden Erwachsenen gruselt mich ein bisschen.  Kinder dürfen in jungen Jahren unbedarft und doof und laut und unkontrolliert sein. Wenn sie größer werden dann soll der Verstand mehr die Oberhand gewinnen. Vorher müssen sie losschreien dürfen, wenn etwas nicht so läuft wie gewollt. Ich will keine großen Grundsatzdiskussionen mit den kleinen Scheissern führen. Will ihnen nicht korrekt die Welt erklären und ihnen die Lust auf einen Schokoriegel aus dem Supermarkt nehmen, ihnen die ach so böse, böse Welt vor Augen führen. Wie der Hase läuft, merken sie schon noch früh genug. Sie dürfen rülpsen und laut lachen darüber. Sich einen Furzwettkampf liefern…

Wie herrlich entspannt ist da der Umgang mit betagten Senioren. Da entfleucht schon mal ein Pups und jeder nimmt es gelassen. Oke, manche hören ihn nicht…

Vom Weg abkommen…

…lohnt sich! Um mit diesem schönen Anblick belohnt zu werden, musste ich mich nicht in die Büsche schlagen, sondern nur den Blick vom Feldweg ab- und dem Wegrand zuwenden.
Wenn ihr schon immer wissen wolltet, welche Pflanze Leinsamen abwirft – hier seht ihr es:
Tadah – Der Lein!





Tapestry

Ich sollte meinen Medienkonsum erhöhen. Wirklich. Es täte meiner Kreativität gut. Häkeln läuft im Augenblick nur vor der eingeschalteten Glotzkiste. Da ich vor 19 Uhr das Ding nie anwerfe, ist der Häkeloutput nicht sonderlich groß. Das Catering zum Film nimmt ja auch Zeit in Anspruch. Mal kurz den Kühlschrank checken oder in die Speisekammer zum Süßigkeiten einsammeln. Man muss sich gönnen können 🙂





Hier ist drin, was…


… drauf steht. Jetzt muss ich meinem Blognamen wirklich wieder gerecht werden. Gesabbel über mein Leben, was mich außer den zwei Beinen an meinem Body so bewegt, soll nicht so „bäm-vordergründig“ sein. Über lange Zeit. Der Name ist doch Programm, Pflicht und Kür – Ihaha.
Mein Umfeld ist ja inzwischen bestens über mich informiert. Treff ich jemanden nach längerer Zeit wieder, muss ich mich nicht langwierig erklären, denn mein Gegenüber liest mich 😉 Ist voll informiert über mich. Fast. Ein paar intime Details sind schon noch safe vor der Wide Wide Welt. Muss sein. Datenschutz. Ihr versteht.
So. Jetzt nicht schon wieder pschychologisieren. Ich komme zu den harten Fakten, welche sich ganz weich anfühlen: Hab mit Acrylwolle nach einer Deckchenanleitung aus dem Netz was fabriziert. Plastikwolle ist ja eher ungeeignet für so filigrane Dinger, weil sie nicht so schön in Form liegen bleibt wie Baumwolle. Ergo, hab ich mir einen Hulahupreifen aus dem Billigramschladen besorgt und es hineingezimmert. Hängt jetzt locker im Garten ab. Farbtechnisch fällt es sofort ins Auge, weil blühtechnisch noch nicht die volle Farbpalette am Start ist. Wolltechnisch aber schon. Macht nix. Gewöhne mich dran.
PS: Die Anleitung habe ich meiner Pinterpinwand entnommen. Unter der Rubrik „Mandala Doily Deckchen“ werdet ihr fündig.










Gartengrün

Nach meinem vorherigen, very emouschonalen, Dampfablassbeitrag nun der Ausgleich. Grün soll ja beruhigend auf das Gemüt wirken. Oder auch nicht. Egal. Hab den Garten geknipst und lade euch auf einen Fotostreifzug ein. Punkt. Mehr schreibe ich nicht, sonst ginge mir vielleicht der Gaul mit meinem Geschreibsel wieder durch… 😉 Das soll jetzt keine Rechtfert – äh – Stop – menno – kein Text mehr, dass artet sonst… Ende Gelände! 🙂



















Euch eine gute Zeit!