Brandneu: Gehäkelte und gefilzte Hausschuhe

Mist, wieder nicht geschafft. Wollte mal keine reißerische Überschrift produzieren. Um den Faktor „drama baby“ komme ich wohl nicht herum 😉 Also. Meine Häkellatschen sind fertig. Habe sie mit Fransen versehen, welche mir am fertigen Objekt dann doch nen Ticken zuviel waren. Hab sie einfach abgeschnitten. Jetzt sind es süße kleine Bommels. Das ist gut so.










Noch ein Tipp: Ich filze in der Waschmaschine bei 40 Grad mit Vorwäsche, ohne Waschmittel, mit einem Handtuch und einem Tennisball in der Waschtrommel. Hat sich als beste Vorgehensweise herausgestellt. Bis jetzt.

Das mit den Fransen hab ich von Martina abgeguckt. „Hei, Martina, schon hab ich deine Idee verwurstet! Du weißt ja, wo ich wohne 😉 „



Ich komme in die Puschen

So häkeltechnisch gesehen. Geht auch nicht so weiter. Poste hier Krixikraxikunst und pseudoliterarische Ergüsse.
Das kann nicht sein! Der User will doch thementechnisch handfestes geliefert bekommen. Häkelblog ergo was Gehäkeltes. Ganz easy. In der Theorie schon, im Praktischen aber nicht. Wo kämen wir denn da hin, wenn überall das drin ist, was drauf steht. Geht doch gar nicht nie. Nennt man die Dinger nicht „Mogelpackung“? Oh – das hört sich spannend an. Klingt nach Überraschung. Stelle mir gerade vor, ich ginge in einen Wollladen und fände darin nur Autoreifen vor. Interssant inspirierend. Autoreifen umhäkeln… hm… Also, dieses Konzept übernehme ich für meinen Blog. Jedesmal wenn ihr vorbei schaut, wisst ihr nicht was euch erwartet. Süßes, saures, ekliges, schönes, befremdliches, vertrautes… Geiles Konzept! Für Hartgesottene. Für Weicheier mit einem ausgeprägten Hang zu Vertrautem wird diese Seite zum Minenfeld. Das macht mir Spaß…

Zum Einstieg in die neue Blogära zur Beruhigung noch Fotos von meinen zukünftigen, neuen Hauspuschen.





Es hat in mir rumort und…

…gedräut oder so, oder ähnlich. Und es ist mir Rosa – äh – Prosa entsprungen. Man kann sie verstehen oder auch nicht. Beides ist oke. So streue ich meinen Wortbrainoutput in die Weiten des Netzes. Künstler sind ja irgendwie manchmal nicht einfach. Amateure, welche sich zu Höherem berufen fühlen, pflegen manchmal ausgeprägte Möchtegernallüren. Ich führe einen Dackelmix spazieren und sehr selten begleitet mich ein sehr kleines Schweinchen der Gattung „Rampensau“ 😉



Kaffeetafel

Egozentrische Weiber an der Kaffeetafel im eigenen Geredegeschwülste wild um sich drehkreiselnd.

Schmatzend, hustend, seufzend. Unästhetische an den Nervenabgrund drängende Laute verlautbaren lassen.

Oh Welt, wohin mit dir, wenn schon am eckigen Tische die Besatzung in alle sieben Winde verstobt. Ein isolierter Wortorkan tobt, für den Rest nur ein laues Lüftchen.

Oh Welt, das Kleine ins Große gezogen, lauern die Mannignoranten in großen Hallen um ihrem Redegeschwülste, um sich selbst drehkreiselnd, zu lauschen.

Zerschlagen die Kaffeetafel. Schilder mit kreischender Säge geschnitten: Für die Welt! Drehkreiseln an Kaffeetafeln verboten!