Archiv der Kategorie: Allerlei Nützliches

Herbstlicher-winterlicher-weihnachtlicher Häkelrückblick

Fällt mir nichts Neues mehr ein, weil ich die ollen Kamellen aus der Versenkung ziehe?
Nö. Irgendwie ist mir danach. Bisher war es mir noch nicht nach einem Rückblick. Jetzt schon. Wieso, weshalb, warum? Weil ich mir Liebgewonnenes gern wieder einmal medial vor Augen halten möchte.
Neue Projekte habe ich schon etliche im Kopf. Da haben sie es sich im Oberstübchen gemütlich gemacht und wollen gar nicht in die reale Welt hineingehäkelt werden.

An einem kniffligen Projekt hänge und hänge und hänge ich. Drei Versuche gestartet bis die richtige Größe erreicht war und jetzt, nach dem Anlaufen bin ich hin und hergerissen ob es was wird. Hürde um Hürde türmt sich. Weglegen geht nicht, da ich doch irgendwie dran hänge. Wie im realen Leben. Ab und an muss man sich durchbeissen. Und – es handelt sich um eine Mütze. Nur eine Mütze!! Tja, manchmal reift man an den Kleinigkeiten.
Demnächst vielleicht mehr darüber. Jetzt zum wolligen Potpourri:

Wärmflaschiges:

Wärmflasche umhäkeln (3)

Zu finden hier bei mir

gehäkelter Wärmflaschenbezug (3)

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Sterniges:

Stern häkeln (2)

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Anleitung Stern häkeln (8)

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haekelfieber (4)

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Weihnachtsbaumiges:

Tannenbaum haekeln (1)

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Weihnachtsdekoration haekeln (3)

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Christbaum haekeln (4)

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Kugeliges:

Weihnachtsdekoration haekeln (5)

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Auch Wärmendes: 🙂

Armstulpen häkeln

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Armstulpen häkeln (1)

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Mütze häkeln (3)

Zu finden hier bei mir

 

So. Jetzt wird wieder nach vorne geblickt 🙂

Euch allen, da draußen, einen schönen, gemütlichen Sonntag

Nichts für Landhausstilfans

Ein Faible für einen gewissen Wohnstil bekommt man nicht in die Wiege gelegt. Er entwickelt sich. Ich habe mich, zu meinem jetzigen, Jahr für Jahr vorgearbeitet.
Angefangen als junge Erwachsene mit einer locker unkonventionellen Zimmergestaltung (mehr Wohnraum war nicht drin). Mit der Heirat und dem ersten Kind gings in die Ökoschiene. Viel Holz, viel natürlich und erdig cremefarben. Ein kurzer Abstecher ins Urige, bevor wir im Landhausstil weiterlebten. Dann kam die bunte Phase. Jedes Zimmer in einer anderen Farbe, Vorbild Hundertwasser. Langsam reduzierte sich das Inventar und die Farbgestaltung ging in Zimttöne über. Zum Abstauben gab es nicht viel. Mit der Zeit wurden so nach und nach die Wände wieder weiß, holziges wurde eingeweißt. Nach und nach durften alte Möbel Einzug halten, wurden wieder entfernt, um wieder zu kommen. Diesmal dauerhaft. Die „Weiße Phase“ erhielt Kontrast durch schwarze und bunte Elemente.
Und Heute: Viel weiß, ein bisschen schwarz und viel und viel mehr bunt :).
Boho, Folklore, schwedisch, niederländisch, Individuell mit starker Retroaffinität. Das ist Heute!

So. Nun zum eigentlichen Thema.

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Diese Lampe sah noch vor zwei Tagen…

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… so aus! Landhausfans werden weinen: „Wie konnte sie nur diese schöne…“

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Ich konnte und es hat sooo gut getan!! Jetzt muss sie nicht mehr in einem schwer zugänglichen Winkel ihr Dasein fristen. Nein! Auf dem Fensterbrett in der Wohnküche hat sie ihr neues Zuhause gefunden. Jedesmal wenn ich sie anschaue, freu ich mich an ihrer Buntheit.
Mit noch vorhandenem Lack, vom Einkaufskorb frisieren, besprüht und aus einem alten Bettlackenstoff habe ich ihr einen Überzug für den Schirm genäht. Jup 🙂

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Backe, backe Kuchen – Gartendeko aus Beton

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Folgendes Backwerk eignet sich hervorragend für die Bevorratung. Fällt unter die Kategorie: Dauergebäck 🙂

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Habe mir im Gebrauchtwarenmarkt die Backutensilien besorgt – die Formen.

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Teigzubereitung: Zementpulver wird mit der gleichen Menge Quarzsand vermischt.
Vorsichtig Wasser unterrühren, bis der Teig eine breiige Konsistenz erreicht. Sollte nicht zu flüssig und nicht zu fest werden. Mit dem goldenen Mittelweg liegt ihr richtig.
In die Form einfüllen und sanft seitlich an die Backform klopfen. Dadurch steigen kleine in der Masse eingeschlossene Luftblasen nach oben.
Die Formen standen bei mir  zwei Tage zum Trocknen im Freien.
Es gibt auch Blitzzement zu kaufen. Der härtet sehr viel schneller aus, quasi in Blitzgeschwindigkeit.
Durch die Verwendung von Quarzsand erhält das fertige Betonstück einen schönen Grauton. Normaler Sand lässt sich aber auch verwenden.

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Am leichtesten ließ sich der „Kuchen“ aus der Metallbackform lösen. Die verwendeten Keramikformen gingen zu Bruch. Hervorragend eignen sich auch Sandkastenformen.

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Bei diesem Kuchen war der Teig etwas zu fest. Dadurch kamen die Luftblasen nicht raus. Macht nix 🙂

Wiederbelebung eines alten Geschirrtuches mittels Stofffarbe und Wolle

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Wenn es viele tun, dann mache ich es auch 🙂 Gemeint ist das Batiken. Stylischer klingt da natürlich „Shibori“. Habe ich vor über 20 Jahren schon gemacht und neulich wieder.
Tja, man sieht sich immer zweimal.

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Als Geschirrtuch ist es von nun an nicht mehr in Gebrauch. Es darf dekorativ herumliegen und eventuell Lust auf mehr Stoffabbinden und Färben machen.

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An den Längsseiten wurde es bebortelt, in Anlehnung an längst vergangene Zeiten, mit einem Kreuzhäkelstich. Diesen habe ich in einem alten Handarbeitsbuch aus den Siebzigern entdeckt. Vielleicht erlebt auch er ein Revival!
Bei der Umsetzung musste ich berechtigterweise ein bisschen fluchen. Aber nur ein bisschen.

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Die am Wochenende erstandenen Übertöpfe vom Flohmarkt korrespondieren tippitoppi zum Stoff, der Borte, einfach dem ganzen Stil.

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Fröhliches „kruscheln“ in der Geschirrtuchschublade 🙂

Mein Dreistufenplan

Erster Schritt: Für einen Euro einen Korb im Gebrauchtwarenladen kaufen.

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Zweiter Schritt: Den Korb mit weißem Sprühlack einnebeln.

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Dritter Schritt: Die Häkelnadel schwingen und dem Korb damit den Feinschliff verpassen 🙂

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Mit was ich ihn befülle, steht noch nicht fest. Drei Optionen sehe ich vor mir. Entweder befüllt er sich mit einer Katze und mutiert so zum „Katzenkorb“, aus ihm wird ein „Grünpflanzenüberkorb“ oder er wird zur Auffangstation für „Single-Socken“ und „alleinstehenden Fußwärmern“.
Wer kennt das nicht: Nach dem Waschen fehlt die zweite Socke. Sie hat sich  „von den Socken“ gemacht 😉

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Euch allen einen schönen Dienstagabend 🙂

Ich oute mich als…

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…Nicht-Tee-Trinkerin. Anstatt an der Teetasse zu kleben, hänge ich am Wasserhahn. Ja, ich bin ein Leitungswasserjunkie. Nur wenn ich krank bin, greife ich freiwillig zur Teetasse. Es gibt schon leckere Teesorten, aber die „machen mich alle nicht an“. Welch Glück, dass ich das Anti-Tee-Gen nicht vererbt habe, denn sonst hätte ich mein Grünzeugs nicht in diese sehr schönen Teebehältnisse pflanzen können.

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Im realen Leben stehen sie nicht am obigen Ort sondern auf dem Küchenfensterbrett. Fototechnisch, gegen das einfallende Licht von draussen zu fotografieren, ein Desaster. Deswegen habe sie mal nett in einer finsteren Ecke arrangiert 🙂

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Nach Aussagen meiner Töchter war der Tee zwar nicht billig aber lecker 😉