Archiv des Jahres: 2015

Rosige Zeiten

Vase häkeln
2015-02-04 12.00.25
Jährlich wiederkehrend ist das Bedürfnis nach frischen Blumen in den Monaten Februar und März. Letztes Jahr bin ich ein paar mal mit Tulpen reingefallen.
Das heißt: Kurz nach deren Kauf ließen sie die Köpfe hängen und erblüten nicht schön, wenn überhaupt.
Durch Zufall bin ich auf die Fairtrade-Rosen gestoßen und dabei geblieben. Weil sie zum einen von guter Qualität sind (blühen schön und lange) und zum anderen hoffe ich natürlich, dass die Bauern in den afrikanischen Ländern (von dort werden sie importiert) fair entlohnt werden. Ich persönlich würde sogar noch mehr für einen solchen Blumenstrauß bezahlen.

Ich überlege gerade, ob ich noch etwas ausholen soll. Ja. Mach ich. Ich kaufe keine Müller-Produkte. Damit meine ich die Müllermilch… und auch nicht mehr die Weihenstephaner Butter… Ist nämlich auch in Müllers Händen. Wenn man, wie ich, auf dem Land aufgewachsen ist, ist die Chance groß, einen anderen Bezug zu tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln zu entwickeln. Ich habe schon gesehen, wie ein Schwein und ein Huhn geschlachtet wurde. Ich weiß, dass die Wurst mal ein Lebewesen war.
Wir essen selten Fleisch und ich kaufe keine Billigwurst sondern beim Landmetzger meines Vertrauens ein.
Mir blutet das Herz, wenn ich hinter Tiertransportern auf der Landstrasse fahre und ich das Kennzeichen nicht mehr Bayern zuordnen kann. Lange Wege…
Genug ausgeholt. Mein Verhalten ist sicherlich nicht immer das Non plus Ultra, aber ich versuche mich an einem achtsamen Umgang mit den Zwei- und Vierbeinern. Ich weiß, dass ich mit meinem Geschriebenen nicht die Welt verbessern kann. Die Moralkeule zu schwingen liegt mir fern. Ich wollte es einfach mal gesagt haben. Eingerahmt von Rosenbildern 🙂 .

Korb häkeln (6)
Korb häkeln (7)
Ach ja, das angefangene Häkelteil wird sich zu einem…

Näheres dazu im nächsten Beitrag

Weil gestern der Garten so wunderschön war, noch zwei Bilder davon

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Küchenglück

Blauer Himmel und die Sonne scheint in meine Küche, besser gesagt Wohnküche. Meine gehäkelten und nicht gehäkelten Farbakzente verbreiten gute Stimmung.

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Volle Kanne 🙂

Crochet coaster
Die Spiralcoasters, welche ihr am rechten oberen Bildrand seht, sind bei mir als Untersetzer für Trinkgläser in Gebrauch. Jeder hat seinen eigenen Coaster, auf welchem er sein Trinkglas deponiert. Sie haben unterschiedliche Farben. Somit gibt es keine Glasverwechslungen und der Geschirrberg mit Trinkgläsern hält sich in Grenzen.

Die Anleitung dazu findet ihr bei „Made in K-Town“, also hier.
Leider, leider wird an dem Blog nicht mehr weitergeschrieben.

Der runde Topflappen, links daneben auf dem Foto, ist nach der gleichen Anleitung gehäkelt.

Crochet coaster (2)
Heute bin ich auf gelb, mit meinem Wasserglas 🙂 .

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So schön können Spülschwämme/Tücher sein.

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Lecker Vitamine!

Das habe ich nicht gemacht :)

DIY (1)
Ich nicht, aber eine meiner Töchter und ich finde es „rattenscharf“.  Alle Welt soll es sehen und bewundern: Aaaaaaah, ooooooohhh… 🙂

DIY (3)
Der Korpus, das Kästchen oder wie immer man es bezeichnen will, war ein Gebrauchtwarenkaufhausfund für 2 Euro. Huga, huga. Sah recht unspektakulär aus aber nicht schlecht. Meine Tochter hat zur Lackfarbe gegriffen und es mit geometrischen Mustern verziert, verschönt, ach was sage ich, es zum Designobjekt erhoben 🙂 .

DIY (2)
Der Göttergatte hat ihr die Holzwinkel (gibts beim schwedischen Möbelhaus) drangedübelt und es von unten angeschraubt, damit es nicht verrutschen kann. Einfach perfekt! Mehr kann ich dazu nicht sagen 🙂 .
That’s it.

Heute mal ganz anders. Nur Text. Zwischenbilanz.

Also.
Ich habe letztes Jahr im Mai zu bloggen begonnen und heute bin ich reich.
Nicht schottertechnisch 🙂 . Reich an Erfahrungen. Zu den Erfahrungsmillionären würde ich mich nicht zählen. Jede Erfahrung muss man bekanntlich auch nicht machen.
Ich bekomme nette – sag ich einfach mal – ellenlange Kommentare, derzeit auf chinesisch. Leider, leider kann ich sie nicht lesen 🙂 . Sorry. Selber-Blogger wissen, wovon ich spreche: Spams. Mein „Halt-mir-bloß-die-vielen-Spammer-vom-Leib-Programm“ ist, denke ich, von etlichen überlistet worden. Solange ich sie noch entspannt löschen kann, gibt’s keinen neuen „Captcha“ in der Kommentarfunktion. So ein bisschen Kopfrechnen hält fit.
Rechnen? Kommentar? Also. Wer einen Kommentar bei mir schreiben will, muss vorher eine Rechenaufgabe lösen. Voll schwierig, wie zum Beispiel: 7 – ? = 5. Bei mir dürfen nur die klugen Köpfe kommentieren 🙂 . Mit diesem Vorgang zeigt ihr, dass ihr ein denkendes Wesen, ergo keine Maschine seid. Inzwischen sind leider kopfrechnende Maschinen erfunden worden. Die können das ohne Kopf! Das Kopfrechnen meine ich 🙂 .

Manchmal. Aber nur manchmal schwelge ich in: Keiner schreibt mir, keiner findet mein Zeugs gut. Aber das geht vorüber. Nach Monaten bin auch ich nicht zur regelmäßigen Beitragskommentatorin bei anderen, mir ans Herz gewachsenen, Blogs geworden. Also, was erwarten, was ich selber nicht tue. Nicht tun will.
Ach, manchmal ist das Leben kompliziert 🙂 . Vor allem für uns Frauen – oder?
Schreibt mir jetzt bloß keine Kommentare, weil ich so rumsülze 🙂 . So wie es ist, ist es gut.

Und Mutter Theresa bin ich auch nicht. So ohne Eigeninteresse geben und so.
Blogs empfinde ich als virtuelle Bühnen. Da kann man sich darstellen, ein Bild von sich vermitteln, was man sein möchte und vielleicht im realen Leben gar nicht ist. Das ist das Eigeninteresse, welches Hand in Hand einher geht mit dem Uneigennützigen, dem Teilen. Teilen von Ideen, freien Anleitungen… Etwas weitergeben und etwas zu bekommen, ohne eine Gewinnabsicht. Sich etwas freimachen vom: Kaufen, kaufen. Man hilft sich untereinander, ohne dass ein Dritter daran fett Kohle verdient.
War das jetzt zu groß formuliert? Vielleicht. Egal!

Bloggen ist: Gradwanderung zwischen etwas preisgeben und nicht preisgeben. Privatsphäre und Öffentlichkeit. Gewisse Themen werde ich im Blog nicht behandeln. Internet ist pseudo. Aber manchmal erwächst aus pseudo reales. Blogfreundschaften schaffen den Sprung ins reale Leben. Das ist schön, aber mir noch nicht passiert.
Macht nix 🙂
Mein Blog bin ich. Und wer bei mir mitliest, vorbeischaut, wird zu einem kleinen Teil ein Teil von mir. Bei ein paar hundert Besuchern am Tag sind sicher auch welche dabei, welche mir im realen Leben vielleicht unsympatisch wären. Umgekehrt kann dies natürlich auch der Fall sein. Schön, dass man auch so neutral mit Menschen, welche nicht auf der eigenen Wellenlänge liegen, kommunizieren kann.

So. Jetzt ist alles geschrieben, was ich schreiben wollte.
Bilanzierung abgeschlossen für diese Jahr 🙂

PS: Vielleicht denke ich mir morgen: Mensch Jutta. Was hast du dir denn da zusammengeschrieben?
Vielleicht lösche ich den Beitrag auch wieder.
Du Leser/in hast jetzt Glück gehabt, ihn zu lesen. Denn morgen vielleicht… 🙂

Mein Augenschmauß

Seit 14 Tagen erfreuen sie mein Augen. Hyazinthen.  So sahen sie zu Anfang aus, nachdem ich die gekauften Zwiebeln in meine Schiffchenschale gepflanzt habe.

Häkelfieber Blumen (1)
Häkelfieber Blumen (7)
Und so sehen sie heute aus:

Häkelfieber Blumen (5)
Super! Ganz langsam beginnen sie zu duften. Ich find‘ das dufte.
Na, der Witz war jetzt ein bisschen platt, aber ab und zu darf es sein. „Platt bin ich auch!“. Bin heute arbeitstechnisch gefühlte hundet Kilometer gegangen. Habe Pflanzgefäße geschleppt, Schrauben in die Wand gedreht, diverse Dekoartikel von A nach B transportiert. So, jetzt wisst ihr ein bisschen mehr über mein „real live“.

Häkelfieber Blumen (3)
Häkelfieber Blumen (4)
Ich freu‘ mich schon drauf, wenn sie voll erblühen. Dann strömt der Duft durch’s ganze Haus. Der Göttergatte jammert dann. Er hat nämlich ein empfindliches Näschen. Typisch Mann. Er zählt zur Gattung der Mimosen 🙂 .

Häkelfieber Blumen (2)

Häkelfieber Blumen (6) Häkelfieber Blumen (6)

Den rosa Topf wollte ich vor zwei Wochen auch noch bepflanzen. So sieht er heute aus. Unverändert. Rosaroten Topf bepflanzen – gestrichen. 🙂

Servus

Jutta

Mein Sonntagstagwerk: Eine Girlande häkeln

Crochet Girlande häkeln (1)
Nicht dass ihr meint ich wäre den ganzen Tag an der Häkelnadel gehangen. Nein. Ich hing (der Sonntag ist ja fast gelaufen, deswegen die Vergangenheitsform – leider) auch am Telefon, an der Kuchengabel, an einem Krimi (leider nur ein paar Seiten lang), am Küchentisch, am Laptop, an den Lippen meines Göttergatten…

Crochet Girlande häkeln (4)
Was ist es doch schön, etwas selbst zu machen!
In diesem Fall eine Girlande für die Flurkaminkonsole. Immer wieder kann ich vorbeigehen, stehen bleiben und mir auf die Schulter klopfen. Die an mir vorbeigehenden Familienmitglieder aufhalten und zu einer positiven Meinungsäußerung nötigen 🙂 :
„Sieht doch gut aus!“. Kein Fragezeichen, kein Fragesatz 🙂 .

Crochet Girlande häkeln (5)
Manchmal reicht es eben nicht, sich selbst auf die Schulter zu klopfen. Nein, da müssen andere auch noch mitklopfen. Zwangsweise. Der einzige Weg ins Bad und in die Küche führt an mir und der Flurkonsole samt neuer Häkelgirlande vorbei 🙂 .

Crochet Girlande häkeln (3)
Für alle Tierfreunde sei angemerkt: Für das Geweih, dass ihr auf dem vorherigen Foto seht, musste kein Tier sterben. Die werfen es ab, von ganz alleine. Man muss es nur noch im Wald finden und aufheben.

Crochet Girlande häkeln (2)
Ich werde heute Nacht vor der Kaminkonsole schlafen 🙂 🙂 .